Derbysieg News

Category: Dies & Das – Author: admin – 2:47 pm

Dem Fußball-Superstar Christiano Ronaldo wird vorgeworfen, vor 9 Jahren in einem Hotel in Las Vegas eine gewisse Kathryn Mayorga vergewaltigt zu haben. Der Fall geht jetzt auch offiziell vor Gericht. Doch wer ist Kathryn Mayorga überhaupt und was verspricht sie sich von der Anklage? Droht Ronaldo nun sogar eine Gefängnisstrafe oder wird er mangels an genügender Beweislage freigesprochen werden? Diese und viele andere Fragen blieben bis jetzt offen.

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Hintergrundinformationen – was wirklich geschah

Erst einmal vorab: Fußballliebhaber sowie Fans des Portugiesen können vorerst Mal aufatmen. Bei der Klage handelt es sich nämlich um eine Zivilklage bei einem Bezirksgericht in Nevada, aus der keine Haftstrafen hervorgehen. Jedoch könnten Ronaldo empfindliche Geldstrafen drohen, denn der Anwalt von Mayorga wird auf Schadensersatz für psychische Schäden und Traumata klagen. Doch alle fragen sich zurecht, warum wird er erst jetzt verklagt? Das angebliche Ereignis geschah im Jahr 2009.

Über ihren Anwalt verkündet jetzt Mayorga, dass sie sich nicht sofort getraut habe, einen so großen und bedeutenden Menschen wie Ronaldo zu verklagen, denn sie habe die Reaktion und Angriffe der Medien und Fans befürchtet. Später beschloss sie gemeinsam mit ihrer damaligen Anwältin, sich außergerichtlich mit der anderen Partei zu einigen, was auch geschah. Ihr wurden auf Anhieb 375.000 US Dollar ausgezahlt mit der Verpflichtung ihrerseits, den Vorfall unter den Teppich zu kehren. Jedoch hat dieses Schmerzensgeld nicht zu ihrer Genesung beigetragen, denn die heute 34-jährige musste ihren Beruf als Grundschullehrerin aufgeben.

Großer Schaden für das Image von C.R.
Ronaldos Anwälte bestreiten jegliche Vorwürfe gegenüber ihres Mandanten und kündigten ihrerseits rechtlich gegen Alles vorgehen zu wollen, da dies immens dem Image und der Weltmarke Christiano Ronaldo schadet. Unbestritten jedoch ist, dass sich Ronaldo und Mayorga damals in Las Vegas kennengelernt haben und dass die beiden Geschlechtsverkehr gehabt haben. Ronaldo behauptet, dass der Sex einvernehmlich abgesprochen gewesen war, doch Mayorga verneint dies und sagt, dass sie dazu gezwungen wurde. Daraus soll auch eine posttraumatische Belastungsstörung seitens eines Gutachters bereits diagnostiziert worden sein, was ihr sehr in die Karten spielt.

Müsste Ronaldo bei einem Prozess vor Gericht erscheinen? Ja, wenn das Gericht einen Haftbefehl gegen den Superstar erhebt. Sollte Ronaldo dennoch nicht vor Gericht erscheinen, könnte es zu einer Auslieferung kommen. Das Gericht wird in diesem Fall den endgültigen Beschluss fassen. Was bereits jetzt ganz klar ist: Ronaldo, der sich im Herbst seiner Karriere befindet, wird dieser Fall großen Schaden zufügen hinsichtlich seines Images, dass er sich mühsam jahrzehntelang aufgebaut hat.

Category: Dies & Das – Author: admin – 10:24 am

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Freispiel-Boni, Spins-Boni und Skonto-Boni

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Category: Derbys Deutschland,Derbys Großbritannien,Derbys Italien – Author: admin – 11:52 am

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Category: Uncategorized – Author: admin – 12:52 pm

Gleich am 1. Spieltag der neuen Bundesliga-Saison steht mit dem Rheinderby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln ein besonders brisantes Duell auf dem Programm.

Es ist das zweite Mal in der Geschichte der Bundesliga, dass die Saison mit einem Derby der beiden rheinischen Rivalen beginnt. In der Saison 2003/04 starteten die Gladbach mit einem 1:0-Erfolg über die Kölner in die neue Saison.

Das jüngste Aufeinandertreffen im Borussia Park fand am 19. November 2016 statt und brachte den Kölnern einen 2:1-Auswärtssieg. Das war mit ein Grund dafür, dass die Geißböcke erstmals seit der Saison 2010/11 in der Abschlusstabelle der Bundesliga vor den Gladbachern lagen.

Als Fünfter qualifizierten sich die Domstädter sogar erstmals seit 25 Jahren für den Europapokal, während die Gladbacher zwar als Champions League-Starter in die Saison gingen, nach schwachem Saisonauftakt aber nicht mehr die Qualifikation für einen internationalen Bewerb schafften.

 

Die Bilanz spricht für Gladbach

In der neuen Saison würden die Borussen gerne die alte Ordnung wiederherstellen. Bereits im letzten Derby in Köln gingen sie als 3:2-Sieger vom Platz. Immerhin spricht die Gesamtbilanz an Bundesliga-Derbys der beiden Klubs deutlich für Mönchengladbach.

86 Mal trafen die Fohlen und die Geißböcke seit 1963 in der höchsten Spielklasse aufeinander. Dabei trugen 47 Mal die Gladbacher den Sieg davon, während sich die Kölner mit vergleichsweise mageren 23 Erfolgen begnügen mussten. 16 Partien endeten unentschieden.

 


Die letzten 5 Duelle zwischen Mönchengladbach und Köln:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
08.04.2017 Bundesliga Köln Gladbach 2:3
19.11.2016 Bundesliga Gladbach Köln 1:2
20.02.2016 Bundesliga Gladbach Köln 1:0
19.09.2015 Bundesliga Köln Gladbach 1:0
14.02.2015 Bundesliga Gladbach Köln 1:0

 

Ein ähnliches Bild zeichnet die Heimbilanz der Borussen. 24 von 43 Spielen im eigenen Stadion konnten die Gladbacher für sich entscheiden. Dem stehen zehn Auswärtssiege der Kölner gegenüber.

Allerdings verzeichneten die Domstädter in den vergangenen Jahren einen bemerkenswerten Aufstieg. Seitdem Peter Stöger 2013 das Traineramt übernahm, kehrten die Geißböcke nicht nur wieder in die höchste Spielklasse zurück, sie steigerten sich dort auch von Jahr zu Jahr.

Nach dem Meistertitel in der 2. Liga 2014 landete man 2015 auf Platz, war ein Jahr später Neunter, um sich in der abgelaufenen Saison als Fünfter erstmals seit 1992 wieder für den Europacup zu qualifizieren.

 

Kölns Geschäftsführer Jörg Schmadtke forumuliert die Ziele für die neue Saison.
(Quelle: YouTube/1. FC Köln)

 

Die Konkurrenz spornt zu Erfolgen an

Damit könnten die Kölner wieder an jene glorreichen Zeiten anschließen, als man sowohl national als auch international zur Elite zählte. Drei Mal wurde der 1. FC Köln deutscher Meister (1962, 1964, 1978), holte vier Mal den DFB-Pokal (zuletzt 1983) und stand 1986 im Endspiel des UEFA-Cups.

Zur gleichen Zeit erlebten auch die Rivalen aus Gladbach ihre Hochblüte. Allein zwischen 1970 und 1977 wurden die Fohlen fünf Mal deutscher Meister und gewannen 1975 und 1979 den UEFA-Cup. Lediglich bei den Pokalsiegen (3, zuletzt 1995) muss man den Kölnern den Vortritt lassen.

 

Daran zeigt sich, dass beide Klubs stets dann ihre größten Erfolge feiern durften, wenn es dem rheinischen Rivalen ebenfalls gut ging. Die direkte Konkurrenz beflügelte beide Klubs. Als es dagegen Ende der 1990er-Jahre steil bergab ging, stiegen 1998 zuerst die Kölner und ein Jahr später die Gladbacher erstmals in die 2. Liga ab.

Die Borussen erholten sich von dieser Talfahrt etwas schneller und sind seit 2008 wieder fixer Bestandteil der höchsten Spielklasse. In den letzten beiden Saisonen belegten sowohl Gladbach als auch Köln jeweils einen einstelligen Tabellenplatz.

Zum Auftakt der neuen Saison sehen die Wettanbieter im Derby die Vorteile zunächst bei der Heimmannschaft. Ein Sieg der Gladbacher bringt etwa den doppelten Wetteinsatz ein, dagegen stehen die Quoten für einen Auswärtssieg der Kölner um 3,8.

Category: Derbys Österreich – Author: admin – 9:42 am

Zum 322. Mal findet am Sonntag das Wiener Derby zwischen Rapid und Austria Wien statt. In Europa wurde nur das „Old Firm“ zwischen Celtic und Rangers in Glasgow noch öfter gespielt. Im Gegensatz zu jenem in Schottland wird das Duell in Wien aber seit 1911 ohne Unterbrechung ausgetragen, da weder Rapid noch Austria bisher jemals aus der höchsten Spielklasse abgestiegen sind.

icon FussballAllerdings hat das Wiener Derby – ähnlich wie das kürzlich ausgetragene Züricher Derby – bereits bessere Zeiten gesehen. Die Überlegenheit der Wiener Klubs gehört bereits seit Längerem der Vergangenheit an.

Zwar haben Rapid und Austria mit 32 bzw. 24 Meistertiteln mehr als die Hälfte aller Championate in Österreich gewonnen, die Abstände zwischen den Erfolgen wurden jedoch immer größer. Mittlerweile muss Rapid seit 2008 auf einen Titelgewinn warten, der letzte für die Austria wurde 2013 unter Trainer Peter Stöger errungen, bevor dieser zum 1. FC Köln wechselte.

In der Meisterschaft wurden bisher 289 Derbys zwischen beiden Wiener Klubs ausgetragen, 32 weitere Duelle fanden im Cup bzw. im Supercup statt. In der Gesamtbilanz der Meisterschaftsderbys liegt Rapid mit 121 Siegen voran, die Austria konnte bislang 99 Ligaduelle gegen den Erzrivalen gewinnen, 69 Begegnungen endeten unentschieden.


Die letzten 10 Duelle zwischen Rapid und Austria:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
23.04.2017 Bundesliga Rapid Austria 0:2
12.02.2017 Bundesliga Austria Rapid 1:1
23.10.2016 Bundesliga Rapid Austria 0:2
07.08.2016 Bundesliga Austria Rapid 1:4
17.04.2016 Bundesliga Rapid Austria 1:0
14.02.2016 Bundesliga Austria Rapid 0:3
25.10.2015 Bundesliga Rapid Austria 1:2
12.08.2015 Bundesliga Austria Rapid 2:5
17.05.2015 Bundesliga Rapid Austria 4:1
08.03.2015 Bundesliga Austria Rapid 2:1

Austria verpatzt den Saisonstart

Ob die Violetten am Sonntag aber ihren 100. Ligasieg über die Grün-Weißen feiern dürfen, scheint fraglich. Zwar hatte Austrias Trainer Thorsten Fink nach Platz zwei im Vorjahr für die neue Saison den Meistertitel als Ziel ausgegeben, nach den ersten beiden Spielen rangiert der selbsternannte Titelkandidat aber punktelos am Tabellenende.

Nach einer deutlichen 0:3-Niederlage in Altach ging auch das erste Heimspiel gegen Sturm Graz mit 2:3 verloren. Der von Ajax Amsterdam geholte ehemalige deutsche Nationalspieler Heiko Westermann konnte der Abwehr der Violetten bisher keine Stabilität verleihen und auch offensiv läuft wenig. Die beiden Tore gegen Sturm resultierten aus einem Eigentor und einem Elfmeter in den letzten Spielminuten.

Die beiden bisherigen Derbys im Allianz-Stadion in Hütteldorf gewann die Austria jeweils mit 2:0. (Quelle: YouTube/skysport austria)
Die Schadenfreude beim Stadtrivalen in Hütteldorf hält sich allerdings aus guten Gründen in Grenzen. Schließlich hat Rapid eben erst eine völlig verpatzte Saison hinter sich, in der sich die Grün-Weißen monatelang in der Nähe der Abstiegsränge bewegten.

Zwar konnte mit einem starken Saisonfinish das Schlimmste noch verhindert werden und es reichte schließlich sogar noch zum fünften Tabellenplatz, die Ziele für die neue Saison wurden jedoch sehr zurückhaltend formuliert. Man will zumindest wieder einen europäischen Startplatz erreichen.

 

In den letzten acht Saisonen war Rapid sechs Mal in der Gruppenphase der Europa League engagiert. Diese Doppelbelastung fällt in dieser Saison weg. Aktuell stehen die Grün-Weißen auf dem zweiten Tabellenplatz.

Zwar reichte es im Auftaktspiel gegen Mattersburg in Unterzahl nach einem 2:0-Vorsprung nur zu einem 2:2, in der Woche darauf konnte man das Auswärtsspiel in St. Pölten aber recht souverän mit 4:1 für sich entscheiden.

Dabei fehlten mit dem gesperrten Joelinton und dem verletzten Kvilitaia die beiden stärksten Angreifer. Zumindest der Brasilianer steht nun im Derby wieder zur Verfügung.

Rapid will den ersten Derbysieg im neuen Stadion

Zum dritten Mal findet ein Wiener Derby im 2016 eröffneten Allianz-Stadion in Hütteldorf statt. Bisher gab es für die Gastgeber aber nichts zu jubeln. Beide Derbys entschied die Austria mit 2:0 für sich.

Damit konnte in den letzten acht Wiener Derbys nur ein einziges Mal die jeweilige Heimmannschaft gewinnen, das war zuletzt Rapid am 17. April 2016, damals noch im Ernst-Happel-Stadion im Prater.

 

 

 

Noch offen ist die genaue Beginnzeit des Spiels, diese hängt vom Ausgang des Halbfinales der Frauen-Fußball-EM in den Niederlanden ab. Sollte Österreichs Team am Donnerstagabend gegen Dänemark gewinnen und das Endspiel am Sonntag (17:00 Uhr) erreichen, wird das Wiener Derby um 20:15 Uhr ausgetragen, ansonsten bleibt es bei der ursprünglichen Ankickzeit von 16:30 Uhr.

 

Nun will Rapid im mit 26.000 Zuschauern ausverkauften Allianz-Stadion nicht nur endlich das erste Derbytor erzielen, sondern auch einen Sieg landen, der für die Austria wiederum den Fehlstart perfekt machen würde.

Nach Ansicht der Wettanbieter stehen die Chancen für die Gastgeber gut, allerdings wurden sechs der letzten acht Derbys von der Auswärtsmannschaft gewonnen.

Category: Derbys Schweiz – Author: admin – 3:40 pm

 

Nach einem Jahr Pause gibt es in der Saison 2017/18 wieder ein Zürcher Derby in der Schweizer Super League. Und damit die Wartezeit nicht länger als unbedingt nötig dauert, findet das Duell zwischen dem Grasshopper Club und dem FC Zürich bereits am 1. Spieltag der neuen Meisterschaft – am 23. Juli – statt.

 

Niedergang des Züricher Fußballs

Allerdings ging es dem Fußball in Zürich schon einmal besser. Zwar sind die Grasshoppers nach wie vor Schweizer Rekordmeister, der letzte von 27 Titeln liegt allerdings bereits 14 Jahre zurück. 2013 konnte zumindest der Pokalsieg eingefahren werden.

 
Der Cupsieg 2016 war auch der letzte große Erfolg für den Stadtrivalen FC Zürich. Die Freude darüber war jedoch einigermaßen gedämpft, erfolgte doch in derselben Saison als Tabellenletzter der Abstieg des Traditionsklubs aus der Super League in die Zweitklassigkeit.
 

Zumindest diese Schmach konnte der FC rasch tilgen, denn mit dem überlegenen 1. Platz in der Challenge League – mit 12 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Xamax Neuchatel – gelang der sofortige Wiederaufstieg.

In den Jahren davor war der FC Zürich der einzige Klub, der dem in den letzten Jahren überragenden FC Basel den Schweizer Meistertitel streitig machen konnte. Seit dem letzten Titelgewinn der Grasshoppers in der Saison 2002/03 wurden nur der FC Basel und der FC Zürich Meister.

 

Drei Mal – 2006, 2007 und 2009 – holten die Züricher noch den Titel, ehe die Dominanz der Basler übermächtig wurde. Seit 2010 ist der FC Basel ohne Unterbrechung Schweizer Meister und ließ der Konkurrenz nur den einen oder anderen Cuptitel übrig.

Der Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Basler wurde mit dem Neubau des 2001 eröffneten St. Jakobs-Park-Stadions gelegt. In der Saison darauf holte der FC Basel das Double, nachdem davor über 20 Jahre ohne Titelgewinn vergangen waren.

 

Weiterhin unbefriedigende Stadion-Situation in Zürich

Während der FC Basel von der Verbesserung seiner Infrastruktur massiv profitiert hat, ging die Entwicklung bei den Züricher Klubs in die genau entgegengesetzte Richtung. Denn das Hardturm-Stadion, seit 1929 Heimstätte der Grasshoppers, wurde 2007 geschlossen und 2008 abgerissen.

Stattdessen hätte ein neues Stadion für beide Züricher Klubs entstehen sollen. Geplanter Eröffnungstermin wäre der Beginn der nun startenden Saison 2017/18 gewesen. Allerdings lehnte die Bevölkerung dieses Projekt im September 2013 im Rahmen einer Abstimmung mehrheitlich (mit 50,8 Prozent) ab, womit das Projekt vorerst auf Eis lag.

Somit spielen seit 2007 beide Züricher Klubs im Letzigrund-Stadion, welches für die EURO 2008 zwar umgebaut wurde, aber von der Charakteristik her für Leichtathletik deutlich besser geeignet ist. Private Investoren sind seitdem bemüht, das Stadionprojekt auf dem Gelände des ehemaligen Hardturm-Stadion wieder aufleben zu lassen.

 

Der FC Zürich hofft ebenso wie die Grasshoppers auf eine Besserung der Stadionsituation.

 

Auftaktsieg für den Aufsteiger?

Die Kluft zwischen Basel und Zürich wurde im vergangenen Jahrzehnt im Klubfußball immer größer und mittlerweile sind auch viele andere Schweizer Klubs an den Vereinen der größten Stadt des Landes vorbeigzogen.

So landete der Grasshopper Club in der Saison 2016/17 – als der FC Zürich in der 2. Liga spielte – nur auf dem 8. Tabellenplatz. Neben dem FC Basel, der mit 17 Punkte Vorsprung erneut Meister wurde, lagen auch die Vereine aus Bern, Lugano, Sion, Luzern, Thun und St. Gallen vor dem besten Zürcher Klub.

 

Somit ist auch in der neuen Saison 2017/18 nicht mit einer Wachablöse im Schweizer Fußball zu rechnen. Aber mit der Rückkehr des Derbys soll zumindest dem Fußball in Zürich wieder ein neuer Impuls verliehen werden. Der Sieger dieses Duells darf jedenfalls mit breiter Brust in die nächsten Spiele gehen.

Für die Wettanbieter ist der Ausgang des Derbys weitgehend offen. Dabei werden dem Aufsteiger sogar leichte Vorteile zugebilligt, es wäre aber angesichts von Quoten um 2,5 übertrieben, von einer Favoritenrolle zu sprechen.

 
Die bisherige Bilanz spricht nach 246 Derbys für die Grasshoppers, die 119 Siege in Pflichtspielen erringen konnten. 87 Mal war der FC Zürich erfolgreich. In der Meisterschaft lautet die Bilanz nach 225 Spielen 104:82 zugunsten des Noch-Rekordmeisters.

 

Category: 1. FC Köln,Derbys Deutschland,FSV Mainz 05 – Author: admin – 3:36 pm

 

Beim Treffen der der Klubs aus den Karneval-Hochburgen Köln und Mainz könnten am kommenden Samstagnachmittag beide etwas zu feiern haben. Denn am letzten Spieltag der Bundesliga-Saison 2016/17 geht es für allem für die Gastgeber noch um einiges.

In der Saison 1992/93 war der 1. FC Köln zum bisher letzten Mal im Europapokal vertreten. Zwar stand der Klub danach noch zwei Mal im Halbfinale des UI-Cups, für den Hauptbewerb reichte es jedoch nicht.

In der kommenden Saison 2017/18 – also 25 Jahre nach dem letzten Auftritt im UEFA-Pokal – könnte die Rückkehr der Kölner nach Europa Realität werden.

 

Bei einem Sieg ist die Chance groß

Aktuell rangieren die Kölner auf dem siebenten Tabellenplatz. Dieser würde nur dann für eine Teilnahme an der Europa League berechtigen, wenn Borussia Dortmund am 27. Mai das Finale im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt für sich entscheidet.

Denn im Gegensatz zu den Hessen ist der BVB bereits für den Europapokal qualifiziert und wird an der Champions League – zumindest in der Qualifikation – teilnehmen.

Mit einem Heimsieg über Mainz könnten die Kölner im Falle von Niederlagen des SC Freiburg und Hertha BSC am letzten Spieltag die Saison sogar auf dem 5. Tabellenplatz beenden.

 

Tabelle Bundesliga 2016/17

Die Tabelle der Bundesliga vor dem letzten Spieltag. (Quelle: fussballportal.de)

 

Gelingt allerdings kein voller Erfolg, müssen die Geißböcke – abgesehen von einem Dortmunder Sieg im Pokalfinale – auch darauf hoffen, dass die dahinter liegenden Mannschaften aus Bremen und Mönchengladbach ihre Spiele ebenfalls nicht gewinnen.

 

Dem Abstiegskampf entkommen

Keine Chance auf einen Europapokal-Teilnahme hat der 1. FSV Mainz 05, aber die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt hatte in den vergangenen Wochen ohnehin andere Probleme zu bewältigen.

Denn nach einer Phase im Frühjahr mit fünf Niederlagen in Folge rückten die Abstiegsplätze immer näher. Zwar standen die Mainzer im gesamten Saisonverlauf nie auf einem der letzten drei Ränge, allerdings trennte sie davon oft nur die bessere Tordifferenz.

 

In Leverkusen reichte es für Köln trotz 2:0-Führung am Ende nur zu einem 2:2-Remis. Daher brauchen die Geißböcke einen Heimsieg gegen Mainz, um gute Chancen auf ein Europacupticket zu haben. (Quelle: YouTube/1. FC Köln)


 

Diese positive Torbilanz ist es aber auch, die die Mainzer nach dem 4:2-Erfolg am vergangenen Wochenende über Frankfurt recht entspannt nach Köln reisen lässt. Schließlich würde selbst im Falle einer Niederlage im Rhein-Energie-Stadion die um aktuell acht Treffer bessere Tordifferenz gegenüber dem VfL Wolfsburg verhindern, dass die 05er noch auf den Relegationsplatz rutschen.

Denn selbst wenn die Wolfsburger dem HSV nur mit einem Tor Unterschied unterliegen sollten, müssten die Mainzer aufgrund der höheren Anzahl erzielter Treffer in Köln ein 0:10-Debakel erleiden, um in der Tabelle noch hinter die Niedersachsen zurückzufallen.

 

Ein derartiges Szenario erscheint höchst unwahrscheinlich. Umso mehr, da drei der letzten fünf Begegnungen der beiden Klubs in der Bundesliga torlos endeten, darunter die jüngsten beiden Aufeinandertreffen in Köln.

Dennoch darf der „Effzeh“ mit einer gewissen Zuversicht in das Duell mit den Mainzern gehen, denn von sechs Heimspielen in der Bundesliga hat Köln noch keines verloren. Nachdem die Geißböcke die ersten drei Heimspiele gewonnen haben, gab es zuletzt drei Unentschieden.

 

Köln traf zuletzt nur selten gegen Mainz

In den 13 Bundesliga-Begegnungen der beiden Klubs gelang nur dem 1. FC Köln ein Auswärtssieg. Vor etwas mehr als einem Jahr feierte die Mannschaft von Peter Stöger einen 3:2-Erfolg in Mainz. Gleichzeitig waren das die einzigen Treffer, die Köln in den letzten sechs Spielen gegen die Mainzer überhaupt erzielte.

 

In der laufenden Saison haben die Kölner aber einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und sind vor allem in Heimspielen stärker geworden. So wurden in der gesamten Saison nur zwei Spiele im eigenen Stadion verloren. In der Vorsaison gab es noch sieben Heimniederlagen und nur fünf Siege. 2016/17 hat Köln vor dem letzten Spiel bereits acht Mal daheim gewonnen.

Im Vorjahr lagen die Mainzer in der Tabelle noch um sieben Punkte vor den Kölnern und qualifizierten sich ihrerseits für die Europa League. Diesmal werden die Geißböcke in der Tabelle deutlich vor den Rheinhessen landen.

Geht es nach den Wettquoten der Buchmacher, wird der Vorsprung am Schluss noch um einiges größer sein als jetzt, denn mit Siegquoten von 1,7 bis 1,8 wird ein Erfolg der Gastgeber erwartet. Ein Auswärtssieg würde risikofreudigen Sporttippern dagegen das bis zu Fünffache des Wetteinsatzes einbringen.

 

Category: 1. FC Köln,Bayer Leverkusen,Derbys Deutschland – Author: admin – 4:39 pm

 

Wer hätte das gedacht? Vor dem 60. Rheinischen Derby zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln ist es nicht die Werkself, die nach dem Platz im Europapokal greift, sondern der “Effzeh”, der erstmals seit 21 Jahren am Ende einer Bundesliga-Saison vor der Bayer-Truppe stehen wird.

Damals, in der Spielzeit 1995/96, belegte Leverkusen nur Platz 14, die Geißböcke lagen auf dem zwölften Rang. Mehr als zwei Jahrzehnte später muss die Bayer-Truppe neuerlich um den Klassenerhalt zittern. Läuft es ganz blöd, dann muss die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut in die Relegation.

Aufgrund des Vorsprungs von lediglich drei Punkten auf den HSV bzw. Mainz könnte es für die Werkself noch einmal eng werden. Durch das enttäuschende Remis gegen den FC Ingolstadt am vergangenen Samstag ist der Direktabstieg zwar kein Thema mehr, gerettet ist der ehemalige Champions League-Achtelfinalist allerdings noch nicht.

 

Leverkusen zittert vor dem Worst Case

Am Samstag (15:30 Uhr) könnte das Worst-Case-Szenario für Leverkusen eintreten: Der 1. FC Köln feiert in der BayArena einen Derbysieg, macht einen großen Schritt Richtung Europa League und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Bayer-Elf auch am letzten Spieltag davor zittern muss, auf dem Relegationsplatz zu landen.

 

“Das will ich mir gar nicht vorstellen. Ich denke immer positiv”, so Leverkusens Jonathan Tah, um noch hinzuzufügen: “Das darf nicht passieren.” Nachdem der Innenverteidiger zuletzt wegen muskulärer Probleme gefehlt hatte, steht der 21-Jährige vor seinem Comeback.

Bayer Leverkusen ist heuer weit unter den Erwartungen geblieben. Der Vorjahresdritte wollte eigentlich wieder in die Königsklasse, doch es kam ganz anders. Daran änderte auch die Entlassung von Roger Schmidt nichts, unter Korkut gab es zuletzt fünf Spiele ohne Sieg (2 Remis, drei Niederlagen, Anm.).

Das Derby gegen Köln wäre der perfekte Zeitpunkt, um diese Negativserie zu beenden und gleichzeitig den Ligaverbleib in trockene Tücher zu wickeln. In Leverkusen geht es mittlerweile um Schadensbegrenzung. Nach Saisonende wird es wohl zu gravierenden Änderungen kommen.

 

Ungewohntes Bild beim FC: “Alle sind Optionen”

Beim 1. FC Köln herrscht hingegen eitel Wonne. Zum ersten Mal seit 21 Jahren werden die “Geißböcke” in der Abschlusstabelle vor der Werkself zu finden sein. Doch die Domstädter wollen noch mehr. Die Europa League ist zum Greifen nah, es wäre die erste Teilnahme an einem internationalen Bewerb seit 25 Jahren.

Im Training hatte Peter Stöger nahezu seinen kompletten Kader zur Verfügung. “Das hat uns die letzten Monate gefehlt. Jetzt sind fast alle da, natürlich mit unterschiedlichen körperlichen Verfassungen. Aber alle sind Optionen”, lässt sich der Österreicher laut Klub-Homepage nicht in die Karten blicken.

 

Nach dem fulminanten 4:3-Erfolg gegen Werder Bremen war die Stimmung beim 1. FC Köln natürlich top. (Quelle: YouTube/1. FC Köln)


 

Die Ausgangslage ist klar: mit einem Derbysieg in Leverkusen würde der “Effzeh” im Kampf um die Europa League weiterhin ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Aktuell befinden sich die Domstädter auf Rang 7, der für den Europapokal reichen könnte, wenn sich der BVB den DFB-Pokal gegen Frankfurt sichert.

Der Rückstand auf die sechstplatzierte Hertha ist denkbar knapp, der Fokus liegt ganz auf dem Erreichen eines internationalen Bewerbs. “Wenn man bedenkt, dass genauso viele Teams um die Relegation wie um die Europa League spielen, sind wir ganz froh, dass wir in der oberen Kategorie dabei sind”, so Stöger weiter.

 

Kölns Derbybilanz klar negativ

Die Bilanz des aktuellen Köln-Trainers gegen Leverkusen könnte eine Verbesserung vertragen. In fünf Derbys kassierte Stöger zwei Niederlagen, zwei Mal gab es ein Remis. Der einzige Sieg gelang allerdings auswärts: im November 2015 feierte Köln einen 2:1-Sieg in der BayArena.

 

Auch der Direktvergleich spricht gegen den “Effzeh”, der von den bisherigen 59 Duellen mit der Werkself lediglich 14 für sich entscheiden konnte. 22 Mal zog Köln bei 23 Unentschieden den Kürzeren.

Die aktuelle Form lässt allerdings den Schluss zu, dass die Domstädter in Leverkusen nicht chancenlos sind. Der FC ist seit drei Spielen ungeschlagen, Leverkusen seit fünf Partien sieglos. Am vergangenen Wochenende lieferte sich Köln mit Werder Bremen ein Offensivspektakel und setzte sich mit 4:3 durch.

Dieser Sieg hat dem Selbstvertrauen der “Geißböcke” einen Schub verpasst, den die Mannschaft mit ins rheinische Derby mitnehmen will. Gelingt dies, dann wartet auf die angeschlagenen Leverkusener eine ganz schwierige Aufgabe, auch wenn die Wettanbieter die Werkself in der Rolle des Favoriten sehen.

 

Category: Derbys Italien – Author: admin – 2:53 pm

 
Zum 144. Mal treffen am Samstag um 20:45 Uhr Juventus und der FC Turin im Derby della Mole in der Serie A aufeinander. Zählt man alle Pflichtspielbegegnungen der beiden Turiner Klubs zusammen, ist es bereits das 195. Stadtderby.

Dabei spricht die Bilanz mit 84:56-Siegen klar für Juventus, in der Serie A liegen die Zebras mit 73:50-Siegen voran. Zählt man auch die insgesamt 41 Freundschafts- und sonstigen Spiele dazu, dann feierte Juventus beim 3:1-Erfolg im letzten Derby am 11. Dezember 2016 den 100. Sieg über den Stadtrivalen.

Dabei hatten die 1906 gegründeten Granatroten unter dem späteren Weltmeistertrainer Vittorio Pozzo acht der ersten zehn Begegnungen gegen die neun Jahre älteren Bianconeros gewonnen.

icon FussballErst in den 1930er-Jahren wendete sich das Blatt, als Juventus fünf Mal in Folge italienischer Meister wurde. Die 1940er-Jahre wurden dagegen von Torino mit sechs Titelgewinnen von 1943 bis 1949 geprägt. Als allerdings fast die gesamte Meistermannschaft am 4. Mai 1949 einem Flugzeugabsturz zum Opfer fiel, ging die Zeit von „Il Grande Torino“ jäh zu Ende.

Ab diesem Zeitpunkt prägte Juventus gemeinsam mit den beiden Mailänder Klubs Milan und Inter bis auf kurze Unterbrechungen den italienischen – und lange Zeit auch den europäischen Fußball. Nur in den 1970er-Jahren konnte Torino mit den Großen mithalten und holte sich 1976 den bislang letzten Meistertitel.

 

Juve hat die Chance auf das Triple

Juventus stieg dagegen zum italienischen Rekordmeister auf und wird in dieser Saison wohl zum sechsten Mal in Folge den Scudetto zu gewinnen. Denn es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Juve der Titel auch theoretisch nicht mehr zu nehmen ist.

Am vergangenen Freitag mussten sich die Zebras im Auswärtsspiel bei Atalanta Bergamo zwar mit einem 2:2-Remis zufrieden geben, den Vorsprung bauten sie damit aber dennoch aus. Denn am Sonntag feierte Lazio im Römer Stadtderby gegen die zweitplatzierte AS Roma einen 3:1-Erfolg.

 

Somit beträgt der Vorsprung von Juventus vor den letzten vier Spielen bereits neun Zähler auf die Römer. Sollte die Mannschaft von Massimiliano Allegri daher den erwarteten Derbyerfolg landen und Roma am Sonntagabendspiel beim AC Milan nicht gewinnen, stehen die Zebras vorzeitig zum 33. Mal als italienischer Meister fest.

Aber das wird vielleicht nicht der einzige Titel bleiben, den Juventus nach dieser Saison feiern darf. Schließlich stehen die Bianconeros auch im Finale der Coppa Italia am 2. Juni gegen Lazio und im Halbfinale der Champions League gegen Monaco.

 

Die Saison 2016/17 könnte für Juventus eine der besten der Klubgeschichte werden. (Quelle: YouTube/Juventus)


 

FC Turin: Nur ein Sieg in 22 Derbys

Dagegen geht es für den FC Turin vor allem um das Prestige. Denn in der Meisterschaft rangiert die Mannschaft von Sinisa Mihajlovic zwar auf einem soliden neunten Platz, die internationalen Startplätze sind aber ebenso außer Reichweite wie die Abstiegsränge.

Von den letzten 22 Stadtderbys konnte Torino nur ein einziges gewinnen (2:1 am 26. April 2015). 17 Mal siegte Juventus, darunter 11 Mal in den jüngsten 12 Begegnungen.

Zudem hat Juventus eine eindrucksvolle Heimbilanz zu verteidigen. Denn die Zebras haben in dieser Saison alle bisherigen 17 Partien im Juventus Stadium gewonnen. Insgesamt hält Juventus damit bereits bei 33 Heimsiegen in Folge in der Serie A.

 

Der letzte Gegner, der einen Punkt aus dem Juventus Stadium entführen konnte, war Frosinione mit einem 1:1 am 23. September 2015. Das nützte dem Aufsteiger allerdings nichts, er stieg am Saisonende wieder in die Serie B ab.

Eine Niederlage vor eigenem Publikum gab es für Juventus zuletzt am 23. August 2015 mit einem 0:1 gegen Udinese Calcio. Die Wettanbieter nehmen nicht an, dass diese große Serie ausgerechnet im Derby abreisst und sehen die Gastgeber in der Favoritenrolle. Der FC Turin, der die letzten sechs Ligaspiele nicht verloren hat, wird dennoch alles versuchen, um dem Stadtrivalen ein Bein zu stellen.
 

Category: Derbys Großbritannien – Author: admin – 4:50 pm

Wenn in Manchester das Stadtderby zwischen den Citizens und den Red Devils ansteht, dann herrscht Ausnahmezustand. Manchester City ist schon lange nicht mehr lediglich der “nervige Nachbar”, als der der Verein vor Jahren von United-Legende Sir Alex Ferguson bezeichnet wurde.

Dank der Millionen-Investitionen von Scheich Mansour haben sich die Citizens zu einem Kontrahenten gemausert, der United immer wieder übertrumpfen konnte. So sicherte sich ManCity in den Jahren 2012 und 2014 den Titel in der Premier League.

 


 

Mit lediglich vier Meistertiteln hat der Stadtrivale aber gegenüber United noch sehr viel aufzuholen. Die Red Devils sind schließlich Rekordmeister und konnten in ihrer Vereinsgeschichte 20-mal die englische Meisterschaft gewinnen.

 

Wer gewinnt die 174. Auflage des Manchester-Derbys?

Die beiden Erzrivalen kreuzen zum insgesamt 174. Mal in einem Pflichtspiel die Klingen. United hat mit 72 Siegen ganz klar die Nase vorne, 50 Mal konnten die Citizens die Oberhand behalten. Bei 51 Aufeinandertreffen gab es keinen Sieger.

 
icon FussballNach vier Triumphen in Folge zwischen April 2013 und November 2014 konnte sich City und den jüngsten fünf Manchester-Derbys nur ein einziges Mal durchsetzen. United gewann drei der jüngsten vier Duelle, davon auch das letzte im League Cup. In der Liga holte sich hingegen die Mannschaft von Pep Guardiola zuletzt den Sieg.
 

ManCity feierte im Old Trafford einen 2:1-Erfolg und sicherte sich den Jubiläumsderbysieg. Die Tore für die Gäste erzielten Kevin de Bruyne und Kelechi Iheanacho. Für United war Zlatan Ibrahimovic erfolgreich.

 


Die letzten 10 Duelle zwischen Manchester City und Manchester United:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
26.10.2016 League Cup ManUnited ManCity 1:0
10.09.2016 Premier League ManUnited ManCity 1:2
20.03.2016 Premier League ManCity ManUnited 0:1
25.10.2015 Premier League ManUnited ManCity 0:0
12.04.2015 Premier League ManUnited ManCity 4:2
02.11.2014 Premier League ManCity ManUnited 1:0
25.04.2014 Premier League ManUnited ManCity 0:3
22.09.2013 Premier League ManCity ManUnited 4:1
08.04.2013 Premier League ManUnited ManCity 1:2
09.12.2012 Premier League ManCity ManUnited 2:3

 

Verletzungssorgen auf beiden Seiten

Jose Mourinho wird allerdings auf seinen Top-Torschützen verzichten müssen. Ibrahimovic hat sich in der Europa League in der Vorwoche eine schwere Knieverletzung zugezogen und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Marcos Rojo laboriert ebenfalls an einer schwerwiegenden Verletzung.

Auch Paul Pogba war zuletzt angeschlagen. Nach dem 2:0-Sieg der Red Devils über Burnley klagte der Franzose über Muskelbeschwerden. Auf der United-Verletztenliste stehen außerdem unter anderem Juan Mata, Chris Smalling, James Wilson und Phil Jones. “Aber wir beklagen uns nicht”, gab sich Mourinho weiterhin kämpferisch.

 

Das letzte Aufeinandertreffen, im Achtelfinale des League Cups, konnte Manchester United mit 1.0 für sich entscheiden. (Quelle: YouTube/CMW sports)


 

Pep Guardiola wird sich ebenfalls einige Gedanken über seine Startformation machen müssen. So sind Daniel Silva, John Stones und Bacary Sagna mehr als fraglich. Für Ilkay Gündogan ist die Saison bekanntlich vorzeitig zu Ende.

 

Verletzungssorgen auf beiden Seiten

Angesichts des großen Rückstandes haben sowohl Manchester City als auch United in der laufenden Premier League nichts mit dem Titelgewinn zu tun. Chelsea und Tottenham Hotspur liegen in der Tabelle weit vorne, für die beiden Manchester-Clubs geht es daher “nur” um die Champions League.

Deswegen kommt dem Nachholspiel vom 26. Spieltag am Donnerstag (21:00 Uhr) besonders große Bedeutung zu. Die Citizens rangieren unmittelbar vor United auf Rang vier, der zumindest die Teilnahme an der Quali zur Königsklasse bedeuten würde. Der Vorsprung ist mit einem einzigen Punkt überaus gering.

 

Der Druck lastet auf United

Die Gäste aus dem Old Trafford werden alles daran setzen, um dem Lokalrivalen den Platz unter den Top 4 streitig zu machen. Noch ein Jahr in der Europa League wäre für die Mannschaft von Jose Mourinho ganz schwer zu verdauen, vor allem, wenn eine Derby-Niederlage ein Grund dafür wäre.

Die Fans können sich also auf ein extrem spannendes Manchester-Derby freuen, in dem der Kampf um einen Platz in der Champions League für zusätzliche Brisanz sorgt. Die Wettanbieter sehen die Citizens gegenüber den Red Devils in der Favoritenrolle.