Archive for November, 2008

Category: 1. FC Nürnberg,SpVgg Fürth – Author: admin – 12:44 am

Leider habe ich es bis heute nicht in Erfahrung bringen können, ob Knaut Manni, Fan der Spielvereinigung, tatsächlich mit dem Nachbau der Dampflok Adler von Fürth nach Nürnberg getuckelt ist. Zur Info, 1836 soll der Adler zwei Bierfässer von Nürnberg nach Fürth eingeschleust haben. Diese wollten die Fürther nun zurückgeben. Im Vorfeld des Derbys hörte man davon, auch von “Derby is war” hat man nichts gehört. Fans des Clubs hatten wenige Wochen vor dem Spiel diese drohende Botschaft an der Nordtribüne des Ronhofs hinterlassen. Wer weitere Infos zum 252. Frankenderby hat, darf sie gerne mit uns teilen…q;-)

Glückwunsch zum Derbysieg 1.FC Nürnberg!

Tore: 0:1 Reisinger (38.), 1:1 Maroh (72.), 2:1 Eigler (87.)

Gelbe Karten: Reinhardt, Frantz, Eigler – Biliskov, Skeraj, Nehrig

Schiedsrichter: Herbert Fandel

Zuschauer: 46.243

Category: Hamburger SV,Werder Bremen – Author: admin – 4:11 pm

Mit einem Sonntagsschuss hat Ivica Olic den Rothosen den Derbysieg bescherrt. Ausgerechnet der Kroate traf gegen den wohl unbeliebtesten Bremer, Tim Wiese nämlich hatte bei der letzten Begegnung mit seiner Kung-Fu Einlage Olic niedergestreckt. Genugtung nicht nur für den Hamburger, sondern für alle Hamburger, diese mussten mehr als 5 Jahre auf einen Heimerfolg gegen Bremen warten. Für diesen Heimerfolg musste die Fans tief in die Tasche greifen. Bis zu 97€ soll eine Karte für einen Sitzplatz gekostet haben, damit war es das teuerste Bundesligaspiel aller Zeiten.

HSV ChoreoDie Hamburger zeigten eine etwas andere Choreografie, die durchaus gelungen ist. Die Fans im Oberrang zeigten nicht wie sonst Papptäfelchen zu Beginn des Spiels, sondern zogen sich allesamt blaue, bzw. weiße Plastikjacken an, um so gemeinsam den Schriftzug HSV zu zaubern, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Darunter sah man ein Transparent mit der Aufschrift: “Unsere Liebe auf den Leib geschrieben”. Lustig war auch folgendes Spruchband der HSV-Fans: “In Liga und Pisa, Brämen = miesa”.

Werder ChoreoAuch die Bremer haben für eine im Gästeblock schöne kleine Choreo gemacht. Zwischen Oberrang und Unterrang war ein Transparent mit der Aufschrift “Durchstarten” angebracht, rechts davon zu sehen eine Rakete im Werder-Logo Style. Grüne und weiße Luftballons füllten den Block, in diesem auch 6 Doppelhalter, die zusammen “JETZT!” ergaben. “DURCHSTARTEN JETZT!”, das war das Motto der Werder-Fans, das die Mannschaft nicht umsetzen konnte. Jedenfalls die Fans auf beiden Seiten haben gespürt was dieses Derby bedeutet, denn schlussendlich sind es sie, die das Derby auch fühlen.

Category: Fortuna Düsseldorf,Wuppertaler SV – Author: admin – 6:50 pm

Wuppertal in DüsseldorfNachdem am 8. November im Derby zwischen der Fortuna aus Düsseldorf und dem Wuppertaler SV (3:1) Rauchbomben und Leuchtraketen im Block der Wuppertaler Fans gezündet wurden, wurden beide Vereine mit einer Geldstrafe belegt. Die Wuppertaler müssen ihr nächstes Heimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit vor maximal 2000 Zuschauern austragen und zusätzlich 5000 Euro Geldstrafe zahlen. Die Fortuna muss eine Geldstrafe von 6500 Euro zahlen.
Schiedsrichter Christian Leicher musste die Partie in der 27. Minute für eine Viertelstunde unterbrechen, weil aus dem Wuppertaler Block drei Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen wurden. Zudem wurden bereits zu Spielbeginn Rauchbomben und Leuchtraketen im Wuppertaler Block gezündet.

Category: 1. FC Nürnberg,SpVgg Fürth – Author: admin – 5:47 pm

BenefizZwei Teams machten sich in den 20er Jahren auf die erfolgreichsten Teams des Landes zu  werden. Spieler beider Vereine kämpften in der deutschen Nationalmannschaft und Franken galt Jahrzehnte als die Hochburg des deutschen Fußballs schlechthin. Hier wurden die hochklassigsten Derbys ausgetragen. Wir sprechen vom Frankenderby zwischen der Spielvereinigung Greuther Fürth und dem 1.FC Nürnberg. Am Sonntag ist es in der zweiten Bundesliga wieder so weit, der Tabellenvierte Fürth ist zu Gast beim Tabellenneunten Nürnberg.

Die sportliche Bilanz spricht deutlich für den Club, wenngleich nur sehr selten deutliche Siege gelangen. (251 Partien insgesamt, davon zwei abgebrochen, 136 Siege, 70 Niederlagen, 45 Unentschieden, 561:337 Tordifferenz). Der erste Derby-Fußballkampf stieg 1902. Der Club fegte die Fürther mit 15:0 aus dem Schießanger. Acht Jahre später gelang den Kleeblättern der erste Sieg. 1914 wurde Fürth Deutscher Meister – mit dabei der zukünftige Cluberer Bumbes Schmidt. Mit dem 1920 errungenen Deutschen Meister-Titel läutete der Club seine Goldenen Zwanziger ein, in denen fünf Meisterschaften gewonnen wurden.

Sportliche Glanzlichter boten beide Teams jedoch nicht immer. Am 6. Oktober 1929 verzeichnete die Spielstatistik 87 Freistöße und 3 Platzverweise (2 Nürnberg, 1 Fürth). Die Presse schrieb: “Von einem ‘Verlauf’ kann man wohl nicht gut sprechen. Wohl aber von einer ‘Verhauerei’. Von einer Holzauktion. Von einem Ereignis, über das man am besten gleich zwei Mäntel der christlichen Nächstenliebe deckt.”

Quelle so wie mehr interessante Fakten und Anekdoten des Derbys fcn.de

Category: Derbys Italien – Author: admin – 11:07 pm

Derby della CapitaleEs ist eines der heftigsten Derbys Italiens, das Massen anzieht, von Rivalität und Gewalt geprägt ist. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu rassistischen Transparenten in den Kurven. Zwei extreme Vorfälle haben ihre Spuren hinterlassen. Im Jahre 1979 wurde Lazio-Fan Vincenzo Paparelli getötet, nachdem er von einer bengalischen Fackel getroffen wurde, die von Roma-Fans abgeschossen wurde. 2004 wurde das Derby kurz nach der Halbzeit abgebrochen, nachdem Fans im und um das Stadion Krawalle angezettelt hatten. Ausgangspunkt war eine Falschmeldung gewesen, nach der ein Polizeifahrzeug einen Jugendlichen überfahren und getötet haben sollte. Nach dem Abbruch lieferten sich Hooligans Straßenschlachten mit der Polizei.

Gestern kam es nun wieder zum “Derby della Capitale”, zu deutsch “Derby der Hauptstadt”, und es kam wieder zu Ausschreitungen. Schon vor Beginn des Spiels gab es Auseinandersetzungen mit der Polizei. Etwa 200 Lazio-Anhänger sollen Polizisten mit Schlagstöcken und anderen Waffen angegriffen haben, die Beamten wehrten dies mit Tränengas ab, insgesamt soll es 30 Verletzte gegeben haben. Während des Spiels gab es Rangeleien auf den Rängen zwischen Fans vom AS Roma und Lazio Rom.

Die AS Roma hat das 168. Stadtderby gegen Lazio Rom mit 1:0 gewonnen und sich damit etwas von den Abstiegsplätzen absetzen können. Den entscheidenden Treffer erzielte Julio Baptista nach 50 Minuten. Lazio verpasste damit den Sprung auf Rang 3.

Ein Trailer aus Sicht der Roma zum Hauptstadt-Derby:

Gruß Derbysieger

Category: Hamburger SV,Werder Bremen – Author: admin – 2:30 pm

Am 23.11.08 kommt es wieder zum Nord-Derby zwischen dem HSV und Werder. Grund für uns uns mal auf die Spuren dieses Derby zu machen:

Werner Skrentny, Hamburg
13.5.2006 0:00 Uhr

nullWenn am nächsten Sonntag die Anhänger des SV Werder Bremen am Hauptbahnhof oder im Altonaer Volkspark zum Derby beim Hamburger SV anreisen, wird sie ein stattliches Polizeiaufgebot erwarten. Das Ereignis gilt als brisant – was man von früheren Spielen eigentlich nicht behaupten konnte. Und ob tatsächlich eine Rivalität der beiden Hansestädte besteht, sei einmal dahingestellt. Natürlich sieht man dieser Tage auch in Hamburg wieder T-Shirts mit dem platten Witz: „Was ist das Schönste an Bremen? – Die Autobahn nach Hamburg!“ Und manche Hanseaten, denen das eher provinzielle „Abendblatt“ einreden will, sie würden in einer „Weltstadt“ leben (der eigentlich nur noch die Olympischen Spiele fehlen…), charakterisieren Bremen als „Dorf mit Straßenbahn“. Zu unterschiedlich sind die Dimensionen, dort 1,7 Millionen Einwohner, 120 Kilometer weiter deren 546 000. Will man die Rivalität historisch ableiten, so hat sie damit zu tun, dass ehemals geistliche und weltliche Macht stritten: Bremen war seit dem 11. Jahrhundert Sitz des auch für Hamburg zuständigen Bischofs, die Hamburger aber ließen den Dom 1807 abreißen. Daran erinnert hat sich 2003 im Streit um den Staatskirchenvertrag Polit-Desperado Ronald Schill: „Ein Hamburger kniet vor niemanden nieder, auch nicht vor der Kirche!“ Eine „Gesellschaft für Hamburgisch-Bremische Freundschaft“ ist über den Status „in Gründung“ seit 1999 jedenfalls nicht hinausgekommen, ihre Parole „Hummel, Hummel! Werder, Werder!“ blieb unerwidert.

Fußballerisch hatte Werder zwar bereits 1930 hohe Ansprüche postuliert („aus der Beengtheit eines fast doch nur provinziellen Lebens heraustreten“), doch den großen Namen besaß im deutschen Fußball nach 1945 im Norden der Hamburger SV. Da hatte der SV Werder noch mit Lokalrivalen wie dem Bremer SV und Bremerhaven 93 zu kämpfen. Werder aber unternahm erhebliche Anstrengungen, zeitweise hieß das Oberliga Nord-Team in Anlehnung an eine Zigarettenmarke des Hauses Brinkmann „Texas-Elf“. Und heftig stritten beide Vereine, als es 1953 um Willi Schröder, nach Fritz Walter damals der sicherlich beste Spielmacher, von Bremen 1860 ging. Der HSV steckte dem späteren Nationalspieler im Bremer „Ratskeller“ 15 000 DM Handgeld zu, bald darauf hing im Schaufenster eines lokalen Autosalons das Plakat: „Dieses Auto kaufte Willi Schröder.“ Der Handel flog auf, es hagelte Strafen und der Bremer Sportsenator wurde vorstellig: „Willi, wenn Du schon wechselst, dann nur zu Werder!“ Die Vereinsspitze kasernierte Schröder auf der Nordseeinsel Wangerooge, bis der Tag der Vertragsunterzeichnung nahte – Schröder unterschrieb, Bremen kam mit ihm und unter Trainer „Schorsch“ Knöpfle dem HSV von 1958 bis 1963 recht nahe, wurde hinter dem fast ewigen Oberliga-Nord-Meister stets Vize. Der HSV setzte auf den Nachwuchs, Werder dagegen nutzte seine Verbindungen zu Schalke (unter anderen kamen Jagielski und Soya, beide von Beruf Gastwirt!), verpflichtete spätere Stützen wie „Pico“ Schütz, Max Lorenz, Sepp Piontek und Horst-Dieter Höttges. Und siehe da: Der zweite Bundesliga-Meister hieß 1965 SV Werder Bremen.

AlmeidaInzwischen ist man mit dem Rivalen von der Elbe fast gleichauf, der in 21 von 41 Spielzeiten besser platziert war. Eine Saison nämlich verbrachten die Bremer 1980-81 in der Zweiten Bundesliga Nord an Orten wie Bocholt, Erkenschwick, Herford und Hannover-Oststadt. Als Trainer Kuno Klötzer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde, löste ihn in der Saison der bis dahin arbeitslose Coach Otto Rehhagel ab. Der blieb bis 1995, war Mitglied des „Dreigestirns“ mit Präsident Franz Böhmert (1970-1999) und Manager Willi Lemke (1980-1999). In Hamburg trugen sie zu der Zeit den Kopf noch zu Recht hoch: dreimal Deutscher Meister (1979, 1982, 1983) und Europacup-Sieger (1983). Kargus, Kaltz, Keegan, Magath, Hrubesch, die Trainer Zebec und Happel, Manager Netzer waren die Heroen jener Tage. Bremer Fan-Veteranen beschrieben das Verhältnis bis dahin als „fast freundschaftlich“ bis „na ja…“.

Adrian MaleikaAm 16. Oktober 1982 aber kam einer der ihren vom Fan-Club „Die Treuen“ ums Leben, als rechtsradikal orientierte Mitglieder der „Löwen“ des HSV und Skinheads die Bremer beim Volksparkstadion angriffen. Der 16-jährige Adrian Maleika wurde von einem Mauerstein am Kopf getroffen und zusammengetreten. Er erlitt einen Schädelbasisbruch und Gehirnblutungen, an deren Folgen er am darauffolgenden Tag im Krankenhaus Hamburg-Altona verstarb. Die Werder-Fan-Kurve zeigte bald darauf ein Transparent: „Fußball ist Kampf um den Ball – und nicht Kampf zwischen den Fans“. Im Dezember 1982 schlossen 200 Fan-Delegierte beider Klubs auf halber Strecke zwischen den Städten den „Frieden von Scheeßel“, eine Art „Stillhalteabkommen“ im Beisein der Manager Netzer und Lemke. Der Tod von Adrian Maleika aber ist bei vielen nicht vergessen. Eine Bremer Fan-Page widmet ihm eine ganze Seite, und beim Werder-Spiel 2004 in Hamburg sollen HSVer die Parole skandiert haben: „Adrian Maleika – die Steine fliegen weiter.“ Die Rivalität der Vereine mag auch darin begründet sein, dass der HSV ein ganzes Jahrzehnt lang, von 1984 bis 1995, hinter Meister und Europacupsieger Werder hinterher hinkte. Damals outeten sich per Leserbrief sogar Fußball-Freunde aus dem Hamburger Umland, sie würden das Weserstadion dem Volksparkstadion vorziehen. Zusätzlich ärgerte die HSV-Gemeinde, dass Bremen auf Hamburger Talente baute: Frank Neubarth (317 Bundesliga-Spiele), Norbert Meier (242), Thomas Wolter (312), und heute Ivan Klasnic und Patrick Owomoyela.

Choreo HSVAls legendär gelten inzwischen die Choreographien der Ultras beider Vereine. „Ihr seid das Tor zur Welt – aber wir haben den Schlüssel“, dichteten die Bremer in Anlehnung an die Stadtwappen, lagen aber völlig daneben, als sie 2004 auf einem Transparent Bomben auf Hamburg fallen ließen. Nachdem 2005 am Hamburger Hauptbahnhof Polizei und Bremer Fans („67 Gefangene, 1 Festnahme“) zusammenstießen, zeigten die inzwischen aufgelöste „Eastside“ aus Bremen und die „Chosen Few“ vom HSV im Stadion gemeinsam Flagge: „Rivalität gehört zum Derby – Willkür nicht“, eine Parole, mit der man „gemeinsam gegen polizeiliche Repression“ vorgehen wollte. Die Polizei jedenfalls hat für den nächste Spiel schon wieder „die höchste Sicherheitsstufe“ ausgerufen.

geschrieben von:

Werner Skrentny

Werner Skrentny, geboren 1949, lebt seit 1978 als freier Journalist in Hamburg und ist Herausgeber und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Stadt-, Sozial- und Sportgeschichte.

Category: 1860 München,FC Augsburg – Author: admin – 9:03 pm

DerbyzeitImmer dann, wenn die Fans vom FCA in die Allianz Arena pilgern, ist es so, als hätten sie ein Heimspiel, so sagte auch “Löwen” Trainer Marco Kurz vor der Begegnung: “Es ist nicht alltäglich, dass ein Gast 10.000 Zuschauer mitbringt”. Alltäglich ist auch nicht eine Kulisse von 40.000 Zuschauern in der zweiten Bundesliga.
Was ist dran an diesem Derby, was macht dieses Derby so besonders? Sicherlich besteht diese Rivalität wie jedes andere Derby, weil sich beide Vereine in direkter Nachbarschaft befinden, in diesem Fall trennen beide Städte ca. 50km. In Bayern sind eigentlich nur 2-3 Derbys so richtig groß, da wäre zum Beispiel das Münchner Stadtderby zwischen den großen Bayern und 1860. Da sich jedoch beide Vereine in unterschiedlichen Ligen aufhalten, kommt es in letzter Zeit nur in Testspielen zu einem direkten Duell oder eben mit der Losfee im DFB Pokal, so zuletzt am 27.02.2008. Seit der Zugehörigkeit vom Fc Augsburg in Bundesliga 2, gibt es ein weiteres großes Derby in Bayern, das immer ein Derby war, aber eben nicht stattgefunden hat. 1973 füllten ca. 90.000 Menschen das Olympiastadion von München, so viele wie nie wieder. Das Spiel zwischen Augsburg und den blauen Münchnern ist eines, das nicht nur die dortige Region begeistert. So viele Spiele zwischen den beiden Clubs hat es bisher nicht gegeben. Zwischen 1979 und 2006 hat es bei den Profis lediglich ein Pflichtspiel gegeben und das fand 1986 im DFB Pokal statt. 1:5 gewann damals der FCA, der allerdings in der zweiten Runde gegen den späteren Pokalsieger Hamburger SV die Koffer packen musste. Erst im Jahre 2006, mit dem Aufstieg von Augsburg in die zweite Liga, kam es wieder zu diesem Derby und seitdem regelmäßig.

Der FCA hält sich tapfer in Liga 2 und 1860 hingegen hat Jahr für Jahr das Ziel wieder in der obersten Klasse zu spielen, aber bisher vergeblich. Bei dem Kampf beider Mannschaften kam es in den letzten 2 Jahren zu 4 Punktspielen. 3 Spiele davon demütigte der FCA die Sechziger, jeweils ging das Derby mit 3:0, bzw. 0:3 an Augsburg, wovon 2 in der Allianz Arena ausgetragen wurden. Einmal jedoch konnten die Blauen das Spielfeld als Sieger verlassen. Am 12.08.07 schenkten die Sechziger den Augsburgern gleich 6 Dinger ein. Am Ende hieß es 2:6 für 1860.

Das fünfte Spiel hat so eben stattgefunden. Wieder mal hatte Augsburg ein Heimspiel in München und wieder mal nahm die Truppe von Holger Fach drei Punkte mit Heim. Ausgerechnet der Ex-Münchner Daniel Baier sorgte für den 1:0 Endstand, Torwart Sven Neuhaus verhinderte mehrmals mit Glanzparaden den Ausgleich. Somit ist Augsburg zum zweiten Mal Derbysieger im Jahre 2008!

mehr zum Support beider Kurven später

12 Nov

Vienna Derby

Category: Derbys Österreich – Author: admin – 7:26 pm

Rapid UltrasBeim gestrigen Derby zwischen Austria Wien und Rapid Wien, das ich live miterleben durfte, habe ich gefühlte 150 Pyroartikel gezählt. In Deutschland müsste es demnach mindestens 150 Stadionverbote hageln. Man würde von massiven Ausschreitungen rivalisierender Hooligans sprechen und Geldstrafen für beide Vereine aussprechen. Es würde in den Medien hochgekocht, das DSF würde Fans in Großaufnahme zeigen, die sich daran beteiligt haben. Anschließend würde es Anzeigen und Stadionverbote geben.
Und in unserem Nachbarland? Was macht Österreich mit Fans, die fanatisch ihren Support ausleben und ihre Mannschaft in allen Belangen unterstützen? Man spricht von einem insgesamt friedlichem Derby im Alpenländle, so zumindest was das Spiel betrifft. Davor ziehe ich meinen Hut und schaue neidisch in unser Nachbarland.

Im Vorfeld wurde beiden Vereinen, bzw. beiden Fangruppen angedroht, dass wenn nochmals solche Ausschreitungen wie zuletzt stattfinden würden, nachdem Austria-Anhänger beim bisher letzten Derby im Hanappi-Stadion im August Rapid-Tormann Georg Koch mit einem Böller verletzt hatten, würde man in Zukunft die Derbys im Ernst-Happel-Stadion austragen, was nicht auf Gegenliebe stößt. Das Thema dürfte noch nicht vom Tisch sein, denn das gestrige Wiener Derby soll neun verletzte Polizisten gefordert haben. Die Verletzungen sollen durch Knallkörper beim Anmarsch der Rapid-Fans passiert sein. Dazu muss aber auch gesagt sein, dass Anführer der Ultragruppierung die erhitzten Gemüter beruhigen wollten. Dennoch droht nun eine Verlegung ins Ernst-Happel-Stadion.

Wer Aktionen beider Gruppen sehen möchte, der sollte bei youtube nach “Wiener Derby” suchen!!!

Sportlich hat Austria das 287. Vienna-Derby mit 2:0 für sich entscheiden können. Das kampfbetonte und temporeiche Spiel endete verdient zu Gunsten der Austria. Mit 2:0 siegten die Daxbacher-Schützlinge gegen die Grün-Weißen aus Hütteldorf und kehrten nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur zurück.

Category: Derbys Schweiz – Author: admin – 7:08 pm

SchweizEs ist das Derby in der Schweiz. Für die Deutschen, wohl auch für andere Europäer, ist die Liga in der Schweiz nicht reizvoll. Doch wenn u.a das Zürcher Derby stattfindet, schaut auch Europa auf die Schweiz. Der Fußball in unserem Nachbarland war lange Zeit nicht der Beste und auch wenn die EM im eigenen Land eher enttäuschend verlief, ist die “Nati” im Kommen. Viele bekannte Nationalspieler spielen in der Bundesliga, Ottmar Hitzfeld hat das Amt des Bundestrainers übernommen, zwischenzeitlich lag die Auswahlmannschaft der Schweiz sogar auf Platz 17 der Fifa-Weltrangliste. Und Mannschaften, wie der FC Basel, Young Boys Bern und nicht zuletzt die beiden Züricher Teams tragen zum steigernden Image-Gewinn des Fußballs im Alpenland bei.

Und auch wenn der schweizerische Fußball nicht der erfolgreichste ist, steht der Support der Fans den Supportern in Deutschland und Europa nichts nach. Was das angeht, stehen die Clubs in der Schweiz ganz oben in Europa. Regelmäßig kann man sich ein Bild davon machen. Choreographien, Pyroaktionen, Spruchbänder und lautstarker Gesang ist ein fester Bestandteil der Kurven.

Auch gestern konnte man sich davon wieder ein Bild machen. 2 Minuten folgender Choreo begeistern mehr, als 90 Minuten Cottbus-Bielefeld, ohne diesen beiden Vereinen aufn Schlips zu treten, aber seht selbst:


Bilder vom Spiel gibt es hier

Der FC Zürich hat das Derby gegen die Grasshoppers mit 2:1 gewonnen. Noch zehn Minuten vor Schluss deutete wenig auf einen FCZ-Sieg hin. GC führte durch einen Treffer von Gonzalo Zarate mit 1:0 und überzeugte durch eine gute Leistung in der Defensive. Almen Abdi mit einem Kopfballtor und Eric Hassli zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit stellten den Match aber auf den Kopf. Zu diesem Zeitpunkt stand GC bereits mit einem Mann weniger auf dem Feld. Torschütze Zarate sah in der 68′ nach einer Tätlichkeit die Rote Karte.

Category: Derbys Schweiz – Author: admin – 8:57 pm

SupporterAm 09.11.08 und am 12.11.08 wird in zwei Städten wieder um die Vorherrschaft gekämpft. Zunächst kommt es in der Schweiz zum Showdown zwischen dem FC Zürich und den Grashoppers. Beide Vereine haben jeweils eine Rivalität zum großen FC Basel, doch ist das Duell zwischen dem FC und den Grashüpfern das einzig echte Derby in der Alpenrepublik Schweiz.
In der anderen Alpenrepublik Österreich findet drei Tage später das Wiener Derby statt. Dieses Derby zwischen Austria Wien und Rapid Wien ist das am zweitmeisten gespielte Fußballderby Europas.
Mehr zum Wiener Derby gibt es hier
Ein Videozusammenschnitt vom Support beider Fangruppen im letzten Derby, gibt es hier

Gruß Derbysieger

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