Archive for December, 2009

Category: Derbys Großbritannien – Author: admin – 3:40 pm

Zwei Heimsiege in den Londoner Derbys

Der Montag stand ganz im fußballerischen Zeichen zweier mit Spannung erwarteter Londoner Derbys in der Premier League. Zunächst empfing Tottenham Hotspur vor ausverkauftem Haus an der White Hart Lane Lokalrivale West Ham United, direkt im Anschluss bat Tabellenführer FC Chelsea an der Stamford Bridge den FC Fulham zum innerstädtischen Tanz. Am Ende durften sich die Fans beider Heimmannschaften über Erfolge freuen.

Lennon mit Gala-Auftritt

Die Spurs waren von Beginn an das spielbestimmende Team, ließen den Ball schnell und direkt durchs Mittelfeld wandern und kamen vor allem immer wieder über die bärenstarke rechte Seite mit dem pfeilschnellen Aaron Lennon gefährlich vors Gästetor. Folgerichtig fiel dann auch in der 11. Minute die frühe Führung für die Hausherren nach einem neuerlichen Sprint Lennons über die rechte Außenbahn und einer präzisen Hereingabe in die Mitte, wo Luka Modric gekonnt und artistisch vollendete. Der kroatische Nationalspieler stand erstmals seit August wieder in der Startformation von Tottenham und feierte ein gelungenes Comeback. West Ham dagegen, mit Gianfranco Zola an der Seitenlinie, fand nie in diese Partie und hätte schon zur Pause deutlicher in Rückstand liegen können. So dauerte es schließlich bis zur 81. Minute, als der englische Nationalspieler und aktuelle Top-Torjäger der Premier League, Jermain Defoe, mit seinem 14. Saisontreffer, der die Standfestigkeit des Tornetzes nachhaltig prüfte, alles klar machte. Tottenham verbesserte sich in der Tabelle durch den elften Saisonsieg mit 37 Punkten zunächst auf den vierten Platz und hält weiter Kurs in Richtung internationales Geschäft. Die Hammers dagegen stehen mit 18 Punkten weiter tief im Tabellenkeller und bleiben in dieser Verfassung ernsthaft abstiegsgefährdet.

Drogba dreht das Spiel für Chelsea

Nachdem die Meisterschaftsrivalen Manchester United FC und Arsenal FC ihre Spiele am Sonntag gewonnen hatten, lastete der Druck nun auf den Blues, die nur eines ihrer letzten sieben Pflichtspiele erfolgreich bestreiten konnten. Zunächst schien sich die Krise von Chelsea zuzuspitzen, denn Zoltán Gera brachte die Gäste nach Vorarbeit von Paul Konchesky von links und unter gütiger Mithilfe von Ricardo Carvalho schon in der vierten Minute in Führung. In seinem letzten Spiel, ehe er für mehrere Wochen in Richtung Afrika Cup entschwinden wird, gelang Didier Drogba in der 73. Minute per Kopf und seinem 14. Saisontreffer der Ausgleich, ehe Chris Smalling zwei Minuten später per Eigentor für den Siegtreffer der Blues sorgte, bei denen Michael Ballack über 90 Minuten zum Einsatz kam. Teammanager Carlos Ancelotti zeigte sich nach dem Erfolg erleichtert: „Es war kein guter Dezember für uns, aber er ist nun vorbei und ich hoffe, dass wir es im Januar wieder besser machen.“ Chelsea konnte seine Tabellenführung durch den Erfolg zunächst auf fünf Punkte ausbauen. Für Fulham, das letzte Woche Manchester United geschlagen hatte, war es die erste Niederlage nach sieben Spielen.

Marc Strasser

Category: Dies & Das – Author: admin – 3:11 pm

Derbysieg wünscht frohe Weihnachten

Category: Hamburger SV,Werder Bremen – Author: admin – 6:23 pm

Der Hamburger SV hat sein „Trauma“ aus der Vorsaison, Werder Bremen, am Sonntag mit unbändigem Kampfeswillen und Engagement überwunden. Zum Abschluss der Hinrunde gewannen die „Rothosen“ in einem packenden Derby trotz widriger Boden- und Wetterverhältnisse mit 2:1 und schoben sich an Werder vorbei auf Tabellenplatz 4. Die Bremer indes mussten sich binnen 8 Tagen zum zweiten Mal einem unmittelbaren Konkurrenten um die Tabellenspitze geschlagen geben und überwintern nach dem Ende ihrer großartigen Serie aus der Vorrunde lediglich auf Rang 6.

Unter stehenden Ovationen wurden die Hamburger zum Jahresausklang von ihren begeisterten Anhängern in die Winterpause verabschiedet. Nach dem Vierfachderby im Frühjahr (Meisterschaft, Halbfinale DFB- und zweimal UEFA-Pokal), als der Nordrivale binnen 19 Tage alle Titelträume des HSV zerstörte, gelang in der mit 57 000 Zuschauern restlos ausverkauften HSH-Nordbank-Arena die lang ersehnte Revanche.

Ein wesentlicher Faktor beim wieder erstarkten HSV ist an der Rückkehr von Stürmerstar Mladen Petric festzumachen: Mit ihm in der Startelf holte man in zwei Spielen sechs Punkte, während man ohne den Kroaten in sieben Bundesliga-Partien sieglos blieb. Wenngleich der Angreifer noch nicht ganz zu alter Stärke zurückgefunden hat, so schafft allein seine Präsenz mehr Raum vor allem für Eljero Elia. Der Niederländer lieferte eine beeindruckende Vorstellung und ließ sich selbst durch den Schneeboden nicht ausbremsen, sondern bestach durch zahlreiche technische Finessen und unglaubliche Schnelligkeit. Das vorentscheidende 2:0 durch Marcel Jansen in Unterzahl bereite er mit einem Geniestreich und genau getimten Steilpass in die Nahtstelle der weit aufgerückten Werder-Abwehr mustergültig vor. Kurz zuvor war Jerome Boateng nach einem Foul an Marko Marin des Feldes verwiesen worden, der HSV musste darauf 60 Minuten in Unterzahl antreten.

Bei Werder dagegen wurden die Probleme auf den defensiven Außenbahnen nach den Ausfällen von Clemens Fritz und Sebastian Boenisch überdeutlich. Mit Petri Pasanen (links) und Sebastian Prödl (rechts) boten die Bremen vier gelernte Manndecker auf. Insgesamt erinnerte die defensive Leistung allzu oft an die der vergangenen Saison, als man sich selbst das Leben schwer machte und den Gegner zum Toreschießen einlud. Beim ersten Gegentreffer durch Mathijsen war weit und breit kein Gegenspieler zu sehen, das 2:0 resultiere im Anschluss an eine eigene Ecke, als das Umschalten auf Defensive erneut schlafmützig in Angriff genommen wurde und außerdem die Abseitsfalle nicht zuschnappte.

Obwohl Werder nie aufsteckte und durch Hunt, Marin und Naldo, der bei seinem Seitfallzieher immerhin die Höchstnote in der B-Note abräumte, am Querbalken scheiterte, fehlte den Werderanern um den enttäuschenden Spielmacher Özil der entscheidende Funke Esprit. Der HSV dagegen hat seine jüngste Vergangenheit nun erfolgreich aufgearbeitet und kann optimistisch in das neue Jahr blicken.

Marc Strasser

Category: Hamburger SV,Werder Bremen – Author: admin – 12:03 pm

Hamburg. Fußballer mit dem Satz “Wir wollen gewinnen” zu zitieren, ist eigentlich Unsinn. Schließlich käme niemand auf die Idee, ein anderes Ziel zu formulieren, etwa dieses: “Wir wollen verlieren.”

Vor dem 91. Nordderby zwischen dem HSV und Werder Bremen am Sonntag (15.30 Uhr) wurde aber besonders viel über das Siegen gesprochen. Und das verwundert nicht. “Das ist vielleicht das wichtigste Spiel des Jahres”, sagte Mladen Petric ungewöhnlich deutlich. Nach dem Dreifach-Knock-out innerhalb von 19 Tagen in der vergangenen Saison, als Werder dem Nordrivalen die Finalspiele im DFB-Pokal und Uefa-Cup verwehrte und dann noch aus allen Meisterschaftsträumen riss, wollen die HSV-Spieler ein neues Kapitel in der langen Geschichte der Duelle zwischen beiden Klubs schreiben – ein viel schöneres. “Werder hat uns eine ganze Saison zerstört, da ist noch eine Rechnung offen”, sagte Guy Demel.

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Category: Derbys Spanien – Author: admin – 3:30 pm

Der FC Barcelona feierte am Samstagabend einen 1:0-Derbysieg gegen Espanyol Barcelona, das entscheidende Tor fiel in der 39. Spielminute per Foulelfmeter durch Zlatan Ibrahimovic.

FC Barcelona vs. Espanyol Barcelona

Category: Derbys Spanien – Author: admin – 7:57 pm

Während die Fans des FC Barcelona dem Clásico gegen den Erzrivalen Real Madrid eine größere Bedeutung beimessen, gilt für die Anhänger von Espanyol Barcelona das katalanische Derby als wichtigstes Spiel des Jahres. Wie bei allen anderen Derbys definiert sich auch in diesem jeder Klub anhand der Unterschiede zu seinem Lokalrivalen.

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11 Dec

Category: Derbys Italien – Author: admin – 7:51 pm

“Ich hab viele Derbys in Mailand, Madrid und London gespielt, aber in Rom ist die Derby-Leidenschaft am größten”, sagte der frühere Roma-Verteidiger Christian Panucci. Am letzten Sonntag trafen sich Lazio und AS wieder zum Derby della Capitale, zum Haupstadtderby Italiens.

Heiß her ging es im Olympiastadion von Rom. Choreografien auf beiden Seiten, bengalisches Feuerwerk, Rauchbomben und der daraus resultierende Qualm sorgte dafür, dass das Derby in der ersten Halbzeit unterbrochen werden musste, weil die Sichtverhältnisse eingeschränkt waren.

Einige Impressionen vom Spiel, das AS Roma mit 1:0 für sich entscheiden konnte, gibt es im folgenden Video zu sehen:

Category: Derbys Schweiz – Author: admin – 7:38 pm

Die Grasshoppers entschieden das 218. Zürcher Derby mit 1:0 für sich. Die Fans vom Meister FC Zürich feierten trotzdem so wie man sie kennt:

In Deutschland undenkbar…