Archive for May, 2014

Category: Derbys Spanien – Author: admin – 3:24 pm

Nicht zum ersten Mal kommt es in dieser Saison zum Aufeinandertreffen der beiden Stadtrivalen aus Madrid, Real und Atletico. Während in der nationalen Meisterschaft Atletico mit einem 1:0 auswärts und einem 2:2 im Heimspiel knapp die Oberhand behielt, setzte sich Real im Halbfinale der Copa del Rey mit 3:0 und 2:0 ganz deutlich durch. Aber das Gipfeltreffen am 24. Mai im Finale der Champions League in Lissabon wird alle bisherigen Begegnungen in den Schatten stellen. Noch nie kam es in einem Finale im Europapokal zu einem Stadt-Derby. Diese Premiere bleibt nun den beiden Vereinen aus Madrid vorbehalten.

Real will „La Decima“

Standen einander noch im Endspiel der letzten Saison mit Bayern München und Borussia Dortmund zwei deutsche Mannschaften gegenüber, so eroberte die spanische Primera Division in dieser Saison wieder ihre Vormachtstellung zurück. Dabei eliminierte Real Madrid mit dem BVB und den Bayern beide Vorjahrsfinalisten, wobei die Gegenwehr der Dortmunder (Gesamtscore: 3:2) wesentlich heftiger ausfiel, als jene des Titelverteidigers, der nach eine 0:1-Niederlage im Bernabeu-Stadion vor eigenem Publikum mit 0:4 sang- und klanglos unterging.

Vor allem diese jüngste Machtdemonstration stempelt Real zum Favoriten in Sachen Fußball-Wetten. Und das, obwohl Atletico die heimische Liga vor dem letzten entscheidenden Spiel gegen den FC Barcelona anführt und sich auch in der Königsklasse gegen die favorisierten Katalanen durchsetzte. Aber die Rolle des Außenseiters liegt den Rojiblancos ohnehin. Schließlich ist es der Arbeiterverein aus Madrid gewöhnt, im langen Schatten des „Weißen Balletts“ zu stehen, das sich am Samstag endlich „ La Decima“, den zehnten Triumph im höchsten europäischen Klubbewerb, holen will.

Atletico bleibt der Außenseiter

Für Atletico Madrid wäre es dagegen der erste Triumph in der Champions League. Vor 40 Jahren stand man schon einmal im Endspiel des Europapokals der Landesmeister. Da hatte man in Brüssel den FC Bayern bereits am Rande einer Niederlage. Nach torlosen 90 Minuten ging Atletico in der Verlängerung durch – den in diesem Jahr verstorbenen – Luis Aragones mit 1:0 in Führung. Aber kurz vor dem Abpfiff gelang den Bayern durch einen Treffer des aufgerückten Verteidigers „Katsche“ Schwarzenbeck noch der Ausgleich. Da es damals noch kein Elfmeterschießen gab, wurde ein Wiederholungsspiel angesetzt. Zwei Tage später ließen völlig verwandelte Bayern den Spaniern keine Chance. Je zwei Treffer von Uli Hoeneß und Gerd Müller sorgten für einen souveränen 4:0-Sieg.

Während die Bayern in den darauf folgenden beiden Jahren den Titel erfolgreich verteidigten, musste Atletico bis zum heutigen Tag auf eine weitere Finalteilnahme im Meistercup warten. Dafür konnten sich die Spanier 1974 nach einem Sieg über Independiente mit dem Gewinn des Weltpokals trösten, da die Münchner auf eine Teilnahme verzichtet hatten. Auch sonst konnte Atletico international durchaus reüssieren. Bereits 1962 wurde der Europapokal der Pokalsieger gewonnen und in den Jahren 2010 und 2012 gewann Atletico Madrid jeweils die Europa League.

Zwei Finalspiele für Atletico

Die Saison 2013/14 könnte somit die erfolgreichste in der Geschichte von Atletico Madrid werden. Aber noch stehen die Rojiblancos ohne Titel da. Zwei Finalspiele stehen noch an. In der Meisterschaft darf die abschließende Partie gegen den FC Barcelona im Camp Nou nicht verloren werden, um erstmals seit 1996 wieder den nationalen Meistertitel zu gewinnen. Seitdem musste Atletico zwischenzeitlich sogar in die 2. Liga.

Im Pokalfinale 2013 wurde Real Madrid auswärts im Bernabeu-Stadion mit 2:1 besiegt. Das war der erste Titel für Atletico seit 17 Jahren. Sollte ein Jahr später ein weiterer Erfolg über den Stadtrivalen folgen, thronen die Rojiblancos an der Spitze des europäischen Klub-Fußballs.

Category: Bayern München,Derbys Deutschland,VfB Stuttgart – Author: admin – 6:29 pm

Am letzten Spieltag der Bundesliga treffen am Samstag, den 10. Mai, der FC Bayern München und der VfB Stuttgart zum 94. Mal in der Bundesliga aufeinander. Ob sich diese Begegnung auch unter dem Begriff “Derby” einordnen lässt, da scheiden sich die Geister. Aber aufgrund der relativen Nähe und der langjährigen regelmäßigen Begegnungen auf höchster Ebene scheint der Begriff “Süd-Derby” zumindest nicht allzu fehl am Platze zu sein.

Derby oder nicht?

Mit 190 Kilometern ist die Distanz zwischen München und Stuttgart etwa doppelt so groß wie jene zwischen Hamburg und Bremen (95 km), deren Klubs HSV und Werder seit Jahrzehnten unwidersprochen zum “Nord-Derby” antreten. Dieses fand in diesem Frühjahr zum 100. Mal statt, ob es in der nächsten Saison zu einer weiteren Neuauflage kommt, ist vor dem letzten Spieltag der Saison 2013/14 noch fraglich.

Mit 93 Begegnungen in der Bundesliga zählt das Duell zwischen dem FC Bayern und dem VfB Stuttgart mit zu den traditionsreichsten im Lande. Wobei der 1893 gegründete VfB um fast sieben Jahre älter ist als der FCB. Ansonsten haben die Münchner jedoch in nahezu allen Belangen die Nase vorn. Sie holten bereits 1932 ihren ersten deutschen Meistertitel, während die Schwaben bis 1950 darauf warten mussten. Dafür holten sie sich zwei Jahre später bereits die nächste Meisterschaft.

Beginn des bayrischen Höhenflugs

Die wirklich große Zeit der Bayern begann jedoch erst am Ende der 1960er-Jahre, als man innerhalb von vier Jahren drei Mal den DFB-Pokal gewann und 1967 mit dem Sieg im Europapokal der Pokalsieger auch den ersten internationalen Titel holte. 1968/69 wurden die Bayern zum zweiten Mal Meister und gewannen erstmals das Double. Ab dann ging es Schlag auf Schlag. In den 1970er-Jahren wurden drei weitere Meistertitel und darüber hinaus drei Mal in Folge der Europapokal der Landesmeister an die Isar geholt.

In der Saison 2013/14 wurden die Bayern zum insgesamt 24. Mal Deutscher Meister und sind damit der Konkurrenz weit voraus. Getrübt wurde die über weite Strecken großartig verlaufene Saison erst in den letzten Wochen, als die Truppe von Pep Guardiola im Halbfinale der Champions League mit einem Gesamtscore von 0:5 die Segel streichen musste, womit der Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung ein abruptes Ende erfuhr.

Stuttgart bleibt erstklassig

Von diesem Niveau konnten die Stuttgarter in den letzten Jahren nur träumen. 2007 wanderte der letzte von bisher fünf Meistertiteln an den Neckar. Der letzte große internationale Erfolg – die Finalteilnahme im Europacup der Pokalsieger 1998 – liegt bereits 16 Jahre zurück. Aktuell sind die Schwaben jedoch vor allem froh, dass sie auch in der nächsten Saison weiterhin in der Bundesliga vertreten sind. Zwar ging das Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen Wolfsburg mit 1:2 knapp verloren, aber da auch die Vereine auf den dahinter liegenden Plätzen ihre Spiele verloren, ist der VfB schon vor dem Duell mit den Bayern gerettet.

Allzu groß wären die Chancen der Stuttgarter in der Allianz-Arena wohl nicht gewesen, wenn es noch einmal eng geworden wäre. Von den 93 Begegnungen mit dem Rekordmeister haben die Schwaben 56 verloren und nur 17 gewonnen. Den letzten Erfolg über die Bayern feierte der VfB aber auswärts. Am 27. März 2010 gab es in der Allianz-Arena einen 2:1-Sieg der Stuttgarter. Seitdem gingen aber alle sieben weiteren Duelle – egal ob in München oder in Stuttgart – an die Bayern. Daher sind auch aus Sicht der Fußballwetten die Bayern als klare Favoriten anzusehen. So stehen die Quoten für einen Heimsieg der Bayern um 1,2, während ein Auswärtssieg der Stuttgarter das 11- bis 13-fache des Wetteinsatzes einbringen würde.

Category: WM 2014 – Author: admin – 9:30 am

Bei der kommenden Fußball-WM in Brasilien werden die deutschen Fernsehzuschauer voll auf ihre Kosten kommen. Erstmals in der Geschichte des Sportspektakels sind alle 64 Spiele im Free-TV und als als Live-Stream im Internet zu sehen. ARD und ZDF haben sich die Übertragungsrechte gesichert und werden vom 12. Juni bis zum 13. Juli „Fußball satt“ in die deutschen Wohnzimmer transportieren.

Durchaus angenehme Anstoßzeiten für Fernsehzuschauer

Die Diskussion über die vermeintlich späten Anstoßzeiten, erweist sich bei genauerer Betrachtung als Sturm im Wasserglas. Die Austragungsorte in Brasilien liegen in insgesamt drei verschiedenen Zeitzonen, mit entsprechend unterschiedlichen Abweichungen von unserer heimischen Mitteleuropäischen Sommerzeit (MEZ). Die Zeitverschiebung beträgt je nach Austragungsort 5-6 Stunden, da die meisten WM-Spiele aber schon am Nachmittag brasilianischer Zeit angepfiffen werden, können die deutschen Zuschauer mit Anstoßzeiten zwischen 18.00 und 22.00 Uhr MEZ planen. Lediglich 11 WM-Spiele werden später angepfiffen, davon keines in der K.o.-Phase.

Das Auftaktspiel zwischen Gastgeber Brasilien und Kroatien ist am 12 Juni ab 22.00 Uhr im ZDF zu sehen. Die deutschen Vorrundenspiele in der Gruppe G finden zwischen 18.00 und 21.00 Uhr MEZ statt:

1. Gruppenspiel: Deutschland – Portugal am 16. Juni in Salvador – Anstoß 18.00 Uhr in der ARD
2. Gruppenspiel Deutschland – Ghana am 21. Juni in Fortaleza – Anstoß 21.00 Uhr in der ARD
3. Gruppenspiel Deutschland – USA am 26. Juni in Recife um 18.00 Uhr im ZDF

Ab dem Achtelfinale wird kein WM-Spiel später als 22.00 Uhr MEZ angepfiffen, dass gilt natürlich auch für die DFB-Elf, die als Gruppensieger auf den Zweiten der Gruppe H treffen würde, in der Russland, Belgien, Algerien und Südkorea um den Achtelfinaleinzug kämpfen.

WM 2014 Brasilien

Bei einem Sieg der DFB-Elf ginge es im Viertelfinale gegen einen Gegner aus den Gruppen E oder F in denen Frankreich und Argentinien eindeutig die stärksten Mannschaften stellen. Im Halbfinale könnte es schlimmstenfalls gegen Gastgeber Brasilien, Angstgegner Italien oder England gehen, frühestens im Finale wäre eine Begegnung mit Titelverteidiger Spanien möglich.

Deutschland inmitten der WM-Titelfavoriten

Das Endspiel wird am 13. Juli in Rio de Janeiro stattfinden (Anstoß um 21.00 Uhr). Die Buchmacher tippen auf den fünften Triumph der Brasilianer, die deutsche Elf liegt bei den Titelquoten aber nur knapp hinter dem Gastgeber (Stand Anfang Mai 2014, siehe wm-quoten-2014.com). Ebenfalls unter den Top Favoriten befinden sich die Mannschaft von Argentinien sowie der amtierende Weltmeister Spanien. Alle anderen traditionellen Fußballnationen liegen bereits deutlich abgeschlagen auf den hinteren Plätzen der Favoritenliste mit teilweise erstaunlich hohen Wettquoten.

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