Archive for September, 2014

Category: Borussia Dortmund,Derbys Deutschland,Schalke 04 – Author: admin – 12:13 pm

Das Ruhrgebiet ist weithin als größter Städte-Ballungsraum Deutschlands bekannt. Dort wo die zahlreichen ehemaligen Bergbaustädte und auch deren Einwohner über die Jahrhunderte hinweg immer näher zusammen gerückt sind, herrscht zwei Mal im Jahr der absolute Ausnahmezustand: dies ist genau dann der Fall, wenn der Gelsenkirchener Fußball-Club Schalke 04 – wie am anstehenden 6. Bundesliga Spieltag – auf den Ballsportverein Borussia Dortmund trifft.

Steht nämlich besagtes Revierderby auf dem Spielplan, ist es mit der Einigkeit der Pott-Bewohner schnell vorbei und eine ganze Region folgt der Maxime „Entweder-oder?“ So auch am kommenden Samstag, wenn die „Knappen“ aus Gelsenkirchen in der heimischen Veltins Arena (15:30 Uhr) zum 167. Mal auf den BVB treffen.

Schalke nach erstem Saisonsieg wieder zuversichtlich

Der Saisonstart verlief für den Vorjahresdritten aus Gelsenkirchen alles andere als nach Wunsch. Schließlich standen für den Champions League-Teilnehmer nach vier absolvierten Partien zwei enttäuschende Pleiten und lediglich zwei magere Unentschieden zu Buche. Dass in Folge dessen einmal mehr heftige Kritik an Coach Jens Keller laut wurde, dürfte weder AufSchalke noch in der restlichen Bundesrepublik jemanden überrascht haben. Doch Stehaufmännchen Keller wäre nicht Keller, würde seine Mannschaft nicht wie Phönix aus der Asche immer wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

Ein starkes 1:1 beim großen FC Chelsea, eine Aufholjagd nach 0:2 Rückstand gegen Eintracht Frankfurt (Endergebnis 2:2) und einen 3:0-Auswärtssieg in Bremen später herrscht deshalb in ganz Gelsenkirchen wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Gelänge nun beim samstäglichen Heimduell auch noch ein Sieg über den Erzrivalen, würde die wiedereingekehrte Zuversicht wohl im Handumdrehen einer riesigen Euphoriewelle weichen. Keller und seine Mannen verstehen die anstehende Begegnung deshalb wohl mehr denn je als Chance, die Wogen Auf Schalke mittelfristig zu glätten. Der vielgescholtene Trainer ist fest davon überzeugt, dass der erhoffte Derbysieg „eine Lawine auslösen könnte“.

Die Voraussetzungen für den angestrebten Heimerfolg könnten jedoch besser sein. Schließlich fehlen den Königsblauen mit Kapitän Benedikt Höwedes (Teilanriss der Hüftbeugersehne) und Julian Draxler (Gelb-Rot-gesperrt) nicht nur zwei frischgebackene Weltmeister, sondern auch zwei absolute Teamsäulen. Erschwerend kommt hinzu, dass Aggressiv-Leader Kevin-Prince Boateng ausgerechnet vor dem so wichtigen Revierderby in ein tiefes Leistungsloch gefallen ist. Ob sich der etatmäßige Dreh- und Angelpunkt des Schalker Spiels rechtzeitig an den zuletzt guten Leistungen seiner Teamkameraden hochziehen kann, bleibt abzuwarten.

Der BVB sucht nach der gewohnten Stabilität

Das Ausmaß der Schalker Personalmisere dürfte dem Dortmunder Coach Jürgen Klopp nur ein müdes Lächeln abringen. Schließlich hat es den wohl beliebtesten Übungsleiter der Republik in derlei Hinsicht noch weitaus schlimmer erwischt: mit Baszczykowski (Faserriss), Gündogan (Trainingsrückstand), Kirch (Muskelbündelriss), Mkhitaryan (knöcherner Bandausriss), Nuri Sahin (Knie-OP) und Marco Reus ((Außenbandteilabriss) muss der Meistertrainer von 2011 und 2012 momentan auf nicht weniger als sechs absolute Leistungsträger verzichten.

Hinzu kommt, dass der schwarz-gelben „Pressingmaschine“ derzeit mysteriöse Leistungsschwankungen zu schaffen machen. Rund um den Dortmunder Borsigplatz herrscht nämlich seit Tagen großes Rätselraten darüber, warum die eigentlich für ihre Konstanz gefürchtete Truppe nach einem fulminanten 2:0-Erfolg über Arsenal London eine verdiente Bundesliga-Pleite gegen Mainz 05 kassiert und nur vier Tage später ein erschreckend schwaches Heimspiel gegen den damaligen Tabellenletzten aus Stuttgart (2:2) abliefert.

Dennoch gibt es für den Tabellenachten zwei gute Gründe, dem wichtigsten Spiel des Restjahres zuversichtlich entgegenzublicken: so dürfen sich die Borussen-Anhänger einerseits auf die Rückkehr von Kapitän und Weltmeister Mats Hummels in die Startformation freuen, andererseits sollte die Tatsache, dass selbst in den jüngst etwas schwächeren Spielen stets die Moral stimmte, Balsam für die vor dem Derby so aufgeregte Fan-Seele sein. Daher geht der ansonsten erfolgsverwöhnte BVB nicht nur aus Sicht der Fussballwetten als Favorit ins wohl wichtigste Derby des deutschen Fußballs.

Category: 1. FC Köln,Bor. M`gladbach,Derbys Deutschland – Author: admin – 4:37 pm

Erstmals seit zweieinhalb Jahren findet am Sonntag wieder ein Rhein-Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach statt. Beide Vereine hatten ihre große Zeit in den 1960er- und 1970er-Jahren, in denen sie insgesamt acht Mal (5 x Mönchengladbach, 3 x Köln) die Meisterschaft an den Rhein holten und gemeinsam mit Bayern München den deutschen Vereinsfußball dominierten. In den 1990er-Jahren ging es jedoch mit den beiden Klubs steil bergab. Die Talfahrt endete schließlich sowohl für Köln, als auch für Gladbach mit dem Abstieg in die Zweitklassigkeit.

Gladbach im Aufwärtstrend – zieht Köln nach?

Erst in den letzten drei Jahren zeigte sich Borussia Mönchengladbach wieder erholt, etablierte sich im oberen Tabellendrittel und qualifizierte sich in der vorigen Saison erneut für die Europa League. Auch in der neuen Saison ist die vom Schweizer Lucien Favre trainierte Mannschaft noch unbesiegt und zeigte vor allem mit dem 4:1-Heimsieg am vergangenen Wochenende über den Vorjahrs-Dritten Schalke 04 einen deutlichen Formanstieg.

Ganz so weit ist der langjährige Rivale aus Köln noch nicht. In den vergangenen Jahren erwies sich der erste Bundesliga-Meister der Saison 1963/64 als „Fahrstuhlmannschaft“ und pendelte zwischen Liga 1 und 2 hin und her. Nun ging es mit den Geißböcken aber wieder aufwärts. In souveräner Manier wurde in der vergangenen Saison der Titel in der 2. Bundesliga geholt und dieser Umstand gibt den Anhängern der Kölner Hoffnung, dass die mageren Jahre nun vorbei sind.

Dennoch tritt der nüchterne österreichische Meistertrainer Peter Stöger immer wieder auf die Euphorie-Bremse, um die Erwartungen nicht allzu hoch steigen zu lassen. Das straffe Defensivkonzept ging bisher auf, die Kölner sind als einziges Team der Bundesliga in dieser Saison noch ohne Gegentreffer. In der Offensive dagegen ist noch einige Luft nach oben. Nur in Stuttgart gelangen bisher (zwei) Tore, die beiden anderen Spiele endeten jeweils torlos.

Gladbach in der Derby-Bilanz klar voran

Was die direkte Bilanz der beiden Vereine betrifft, so spricht diese deutlich zugunsten der Gladbacher. Von 80 Begegnungen in der Bundesliga haben die Borussen doppelt so viele (44) für sich entschieden wie die Kölner (21). Besonders bemerkenswert ist, dass Mönchengladbach auswärts genau so oft wie daheim gegen die Geißböcke gewonnen hat, nämlich 22 Mal. Köln gewann nur 12 von 40 Heimspielen, woran zu sehen ist, dass der Heimvorteil in den Begegnungen der beiden Klubs keine überaus große Rolle spielt.

Das zeigt auch ein Blick auf die Statistik der letzten Jahre. Von den letzten vier Heimspielen gegen den Rivalen haben die Kölner drei verloren und nur ein einziges Mal einen Punkt geholt. Der einzige Kölner Sieg in den letzten acht Jahren resultierte aus einem 2:1-Auswärtserfolg am 4. Oktober 2008. Seitdem feierten Mönchengladbach in sieben Spielen fünf Siege, nur zwei Mal erreichte der FC ein Unentschieden.

Aus der Sicht der Fußball-Wetten ist der Ausgang dieser Partie einigermaßen offen. Leichte Vorteile werden auf Seiten der Gladbacher gesehen, die sich in den vergangenen Jahren in der Spitze behaupten konnten. Aufgrund der starken Kölner Defensive deutet aber auch einiges auf eine Punkteteilung hin.

Category: Derbys Spanien – Author: admin – 5:14 pm

Von manchen Derbys kann man eben nie genug bekommen: Wurde bis vor kurzem noch das einzig wahre Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid völlig zurecht als das alles überstrahlende Highlight des spanischen Fußballs angesehen, schwingt sich zunehmend auch das „Derbi madrileno“ zu einem prestigeträchtigen Duell zweier nahezu gleichwertiger Giganten auf. Nachdem die Stadtmeisterschaft jahrzehntelang unter der faktischen Chancenlosigkeit Atleticos zu leiden hatte, steht die Mannschaft von Diego Simeone mittlerweile regelmäßig zu Auftritten auf absoluter Augenhöhe bereit – auch beim anstehenden Gastspiel im Bernabeu sind die Erfolgsaussichten der Rojiblancos vermutlich deutlich besser, als sich dies zunächst den obligatorischen Außenseiterquoten der Wettanbieter entnehmen lässt.

Die zahlreichen Vergleiche der vergangenen Wochen und Monaten lassen in jedem Falle nur die Schlussfolgerung zu, dass mit nennenswerten Vorteilen für eine Mannschaft kaum zu rechnen ist: Immerhin hatte sich sowohl das Champions-League-Endspiel als auch der folgende Kampf um den nationalen Supercup als ein völlig offener Ritt auf der Rasierklinge erwiesen. Während die Königlichen auf dem europäischen Parkett dank eines zunächst glücklichen, bald furiosen Endspurts das bessere Ende für sich verbuchten, konnte sich der amtierende Meister dann kürzlich nach zwei weiteren Duellen mit dem Gewinn der „Supercopa“ revanchieren – angesichts der jeweiligen Millimeterentscheidungen hätten beide Wettbewerbe jedoch ebenso gut auch einen anderen Sieger finden können.

Reals königlicher Derby-Triumph überstrahlt alles

Mit der prestigeträchtigen europäischen Krone scheint Real unter dem Strich zwar deutlich besser weggekommen zu sein; dieser seit über einem Jahrzehnt sehnsüchtig erwartete Erfolg täuscht allerdings etwas darüber hinweg, dass sich Atetico in den regelmäßigen Derbys der vergangenen 15 Monate alles in allem durchaus achtbar geschlagen hat. Nach den sieben Begegnungen in der Meisterschaft, dem nationalen Pokal, dem Supercup und der besagten Champions League springt für die Königlichen mit drei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gerade einmal ein hauchdünner Vorsprung heraus, der obendrein auch nur dem von Atletico bereits halbherzig weggeschenkten Rückspiel im Copa del Rey geschuldet ist.

Mit Blick auf diese stets engen Kisten mag man es sich kaum noch vorstellen, dass es für die Rojiblancos unmittelbar nach der Jahrtausendwende über ein Jahrzehnt lang nie mehr als einen warmen Händedruck im Derby madrileno zu gewinnen gab: Angesichts der vermeintlichen feindlichen Übermacht wurden die Zähler fast immer zum Nulltarif an den größeren Stadtrivalen herausgerückt. Diese schier endlose Durststrecke konnte erst zum Ende der Saison 2012/13 beendet werden, als mit dem Sieg im spanischen Pokalfinale ausgerechnet im gegnerischen Bernabeu eine besonders süße Rache für die erlittenen Demütigungen gelang.

Bei einer Derbypleite droht der Stotter-Start

Obwohl seit jenem Triumph noch nicht einmal ganz anderthalb Jahre vergangen sind, findet nun das Wiedersehen in der Primera Division unter gänzlich gewandelten Vorzeichen statt: Spätestens mit dem vorjährigen Gewinn der Meisterschaft ist den Rojiblancos der Nachweis geglückt, dass die angeblich zementierten „spanischen Verhältnisse“ keineswegs in Stein gemeißelt sind. Im nunmehr zu konstatierenden Dreikampf mit dem FC Barcelona sind in der neu gestarteten Spielzeit derzeit aber gleich beide Stadtrivalen hinten dran: Während sich Atletico schon am Premierenspieltag im kleinen Derby gegen Rayo Vallecano mit einem mageren 0:0 zufriedengab, wurde Real in der zweiten Runde beim 2:4 in San Sebastian nach einem Blitzstart noch regelrecht überrollt.

Somit steht im spanischen Topspiel des kommenden Wochenendes wohl nur vordergründig der Kampf um die Stadtmeisterschaft auf dem Spiel; das Hauptaugenmerk beider Rivalen dürfte schließlich vor allem darauf gerichtet sein, den gemeinsamen katalanischen Konkurrenten nicht schon frühzeitig entkommen zu lassen. Zumindest die ersten Auftritte deuteten immerhin an, dass man mit der Blaugrana nach einer durchweg enttäuschend verlaufenen Saison fortan wieder rechnen muss – möglicherweise bleibt es somit also doch einmal mehr dem Clasico vorbehalten, im Meisterrennen über Sieg und Niederlage zu entscheiden.

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