Archive for October, 2014

Category: Derbys Großbritannien – Author: admin – 1:55 pm

Am kommenden Wochenende steht das 168. Stadtderby zwischen Manchester City und Manchester United auf dem Programm. Mit 69:48-Siegen liegen die Red Devils in der Gesamtbilanz klar voran, allerdings haben sich die Kräfteverhältnisse in den vergangenen Jahren deutlich zugunsten der Citizens verschoben.

Fergusons Fußstapfen sind zu groß

Seit dem Abgang von Trainerlegende Alex Ferguson, der 27 Jahre lang die Verantwortung trug und der sich 2013 mit dem Gewinn des 13. Meistertitels in seiner Ära verabschiedete, hinkt Manchester United meilenweit hinter den eigenen Ansprüchen hinterher. Nachdem Ferguson 1.500 Mal auf der Trainerbank des englischen Rekordmeisters saß, hielt sich dessen schottischer Landsmann David Moyes als Nachfolger nicht einmal 50 Spiele lang. Unter ihm verkam United zu einer Durchschnittsmannschaft, die sogar die Qualifikation für einen europäischen Bewerb verpasste.

Zu Saisonbeginn wurde er vom holländischen Erfolgscoach Louis van Gaal abgelöst, aber auch er konnte die Roten Teufel bisher nicht zu altem Glanz führen. Nach neun Spieltagen rangiert Man United mit drei Siegen und zwei Niederlagen auf dem achten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Tabellenführer Chelsea beträgt bereits zehn Punkte. Aus dieser Sicht war das 1:1-Remis am vergangenen Wochenende im Duell mit dem Spitzenreiter schon fast als Erfolg zu werten, vor allem da der Ausgleichstreffer durch Robin van Persie erst in der Nachspielzeit erzielt wurde.

Die Citizens noch nicht in der Vorjahrsform

Auf den Stadtrivalen holte United damit sogar einen Punkt auf, da sich die Citizens bei West Ham United überraschend mit 1:2 geschlagen geben mussten. Damit hat auch der regierende als Tabellendritter bereits sechs Punkte Rückstand auf Chelsea, womit eine erfolgreiche Titelverteidigung immer weiter in die Ferne rückt. Vor dem Stadtderby musste man nun sogar das Überraschungsteam aus Southampton in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen.

Dass Manchester City heuer nicht an die Leistungen in der Meistersaison anschließen kann, zeigte sich auch bereits in der Champions League, wo die Engländer nach drei Spieltagen noch sieglos sind und in der Bayern-Gruppe hart zu kämpfen haben, um sich für das Achtelfinale zu qualifizieren. In der Liga hat es die Mannschaft von Manuel Pellegrini vor allem dem argentinischen Torjäger Sergio Aguero – der in 9 Spielen ebenso oft traf – zu verdanken, dass sie nicht noch weiter zurück liegt und weiterhin mit dem Gewinn des fünften Meistertitels der Klubgeschichte spekulieren darf.

Man City in der Favoritenrolle

In den Derbys behielt Manchester City in der jüngeren Vergangenheit zumeist die Oberhand. Von den letzten sechs Duellen mit United gewannen die Citizens fünf, darunter alle drei im gegnerischen Old-Trafford-Stadion. Am Beginn dieser Serie stand am 23. Oktober 2011 das heute bereits legendäre 6:1 über den damaligen Meister. Manchester United konnte sich im Jahr darauf mit einem 3:2-Auswärtssieg für diese Schmach nur unzureichend revanchieren. Zudem blieb es das einzige Erfolgserlebnis der Red Devils in den letzten Derbys.

Auch vor dem neuerlichen Duell sieht es ganz danach aus, als ob Manchester City die Oberhand behalten würden. Die Wettanbieter stellen sich mit Quoten um 1,8 klar auf die Seite der Sky Blues. Bereits ein Unentschieden wäre fast den vierfachen Wetteinsatz wert, ein Erfolg von Manchester United ginge darüber noch etwas hinaus.

Category: Derbys Spanien – Author: admin – 4:09 pm

Behält Barcelona die „weiße Weste“?

Wieder einmal geht es im El Clasico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona um die Vorherrschaft im spanischen Fußball. Vor dem Aufeinandertreffen am 9. Spieltag der Primera Division liegt „Barca“ als einziges noch ungeschlagenes Team an der Tabellenspitze. Von acht Spielen haben Messi, Neymar & Co. sieben gewonnen, nur ein Mal – beim 0:0 in Malaga – mussten sich die Katalanen mit einem Unentschieden zufrieden geben. Allerdings sind nicht allein die Superstars im Angriff für diese Bilanz verantwortlich, schließlich blieb die Mannschaft in allen acht Meisterschaftsspielen ohne Gegentreffer.

Dagegen hat Dauerrivale Real Madrid in dieser Saison bereits zwei Spiele verloren. Zunächst gab es am 31. August eine 2:4-Niederlage in San Sebastian gegen Real Sociedad und zwei Wochen später ging auch das Lokalderby gegen Titelverteidiger Atletico Madrid im heimischen Bernabeu-Stadion mit 1:2 verloren. An gleicher Stelle will Real nun mit einem Heimsieg über den FC Barcelona bis auf einen Punkt an den Tabellenführer herankommen. Somit wäre auch im Titelkampf wieder alles offen.

Real ohne Bale – Barcelona mit Suarez?

Sollten sich jedoch die Katalanen durchsetzen würden sie den Vorsprung bereits auf sieben Punkte ausbauen. Angesichts der Dominanz, die diese beiden Vereine in der Primera Division seit Jahrzehnten ausüben, wäre in diesem Fall schon fast von einer Vorentscheidung zu sprechen. Daher sind die Superstars um Cristiano Ronaldo, Karim Benzema, Toni Kroos und James Rodriguez gefordert, dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst so weit kommt. Zwar muss das „weiße Ballett“ auf den verletzten Waliser Gareth Bale verzichten, aber auch ohne ihn wird Real eine hochklassige Mannschaft stellen.

Beim Gegner wird mit Spannung das erste Antreten von Luis Suarez erwartet. Der Uruguayer soll im „Clasico“ erstmals nach seiner viermonatigen Sperre, die er aufgrund seiner Beißattacke gegen den Italiener Chiellini bei der Weltmeisterschaft in Brasilien ausfasste, wieder spielen. In der vergangenen Saison ging er noch für den FC Liverpool auf Torjagd und wurde mit 31 Treffern überlegen Torschützenkönig. Ob Suarez tatsächlich auflaufen wird, scheint aber noch fraglich. Wenige Tage vor dem Derby wird noch darüber diskutiert, ob die Sperre des Stürmers am Spieltag (25. Oktober) oder erst einen Tag später abläuft.

Spannung ist garantiert

Dramatisch sollte die Partie aber in jedem Fall verlaufen. Schon die letzten Aufeinandertreffen der beiden Vereine waren nichts für schwache Nerven. Im letzten Meisterschafts-Duell im Bernabeu-Stadion am 23. März 2014 drehte Barcelona einen 2:3-Rückstand durch zwei Elfmeter Tore von Lionel Messi noch in einen 4:3-Sieg um. Damit wahrten die Katalanen die Chance auf den Meistertitel, während diese Niederlage für Real einen Rückschlag im Titelkampf bedeutete. Am Ende freute sich der Dritte – nämlich Reals Stadtrivale Atletico – der erstmals seit 18 Jahren wieder den Titel holte.

Drei Wochen später revanchierte sich Real im Pokalfinale und siegte in Valencia gegen Barcelona mit 2:1. Vor der 229. Begegnung in einem Pflichtspiel – das erste fand bereits 1902 im Pokal statt – ist die Gesamtbilanz nahezu ausgeglichen. 91 Mal siegte Real, 89 Mal war der FC Barcelona erfolgreich. 48 Mal gab es keinen Sieger. Die Anbieter von Fußballwetten sehen aufgrund des Heimvorteils mit Quoten um 2,4 auch diesmal die Mannschaft aus der Hauptstadt in der Favoritenrolle. Ein Auswärtssieg des FC Barcelona wäre bei den meisten Buchmachern mehr als den dreifachen Wetteinsatz wert.

Category: Derbys Schweiz – Author: admin – 3:56 pm

Das Zürcher Derby zählt den zu den weltweit traditionsreichsten Derbys. Bereits 1897 fand die erste Begegnung der beiden Stadtrivalen statt. Der Grasshopper Club gewann das erste Aufeinandertreffen gegen den FC Zürich mit 7:2. Seitdem ging GC in insgesamt 238 Duellen 117 Mal als Sieger hervor, 82 Mal siegte der FCZ.

Eine Stadt – ein Stadion

Am kommenden Sonntag wird im Letzigrund-Stadion damit die bereits 239. Auflage des Stadtklassikers ausgetragen. Dieses Stadion ist ursprünglich die Heimstätte des FC Zürich und wurde vor allem auch durch die Abhaltung eines alljährlichen, hochkarätig besetzten, Leichtathletik-Meetings berühmt. Anlässlich der in der Schweiz und Österreich ausgetragenen Fußball-EM 2008 wurde das Stadion renoviert und umgebaut.

Seit September 2007 trägt aber auch Grasshoppers seine Heimspiele im Letzigrund-Stadion aus. Die ursprüngliche Heimstätte von GC war seit 1929 das Hardturm-Stadion, das aber 2007 wegen des schlechten Zustands geschlossen werden musste. Nach dem Abbruch scheiterte der geplante Neubau allerdings, da sich über 50 Prozent der Stimmberechtigten dagegen entschieden hatten. Somit finden auch die Derbys im Letzigrund-Stadion statt und sind von starker Rivalität geprägt. Das führte am 2. Oktober 2011 dazu, dass die Begegnung nach Fanausschreitungen beim Stand von 2:1 für GC abgebrochen werden musste.

Erfolgreiche Vergangenheit

Der Grasshopper Club Zürich wurde 1886 gegründet und ist damit nicht nur der älteste Klub Zürichs, sondern auch der erfolgreichste Verein der Schweiz. Der letzte der insgesamt 27 Meistertitel liegt allerdings bereits über zehn Jahre zurück und wurde 2003 noch im alten Hardturm-Stadion gefeiert. 2013 holten die Hoppers zumindest erstmals seit 1994 wieder den Schweizer Cup. Die letzten internationalen Erfolge feierten die Züricher in den 1990er-Jahren, als man sich zwei Mal in Folge (1995 und 1996) für die Gruppenphase der Champions League qualifizieren konnte. 1978 stand GC im Halbfinale des UEFA-Cups.

Etwas erfolgreicher fiel in den letzten Jahren die Bilanz des FC Zürich aus. Nachdem der 1896 gegründete Traditionsklub innerstädtisch jahrzehntelang nur die zweite Geige spielte, trumpfte der FCZ vor allem in den 2000er-Jahren auf und wurde zum härtesten Konkurrenten des – die letzten Jahre in der Schweiz dominierenden – FC Basel. 2006, 2007 und 2009 wurde der FC Zürich Schweizer Meister. Neben 12 Meistertiteln wurde zudem acht Mal auch der Pokalbewerb gewonnen, darunter auch letzte Saison mit einem 2:0-Finalsieg nach Verlängerung gegen die Basler.

Nach dem letzten Meistertitel 2009 erreichte der FC Zürich auch die Gruppenphase der Champions League und feierte dort mit einem 1:0-Auswärtssieg beim AC Mailand ein Erfolgserlebnis. Im Vorgängerbewerb, dem Europacup der Meister, erreichten die Schweizer 1964 und 1977 jeweils das Halbfinale.

FC Zürich mit dem besseren Saisonstart

Auch aktuell hat der FC Zürich vor dem Duell mit GC die besseren Karten. Mit 23 Punkten führt die Mannschaft von Trainer Urs Meier die Tabelle der Schweizer Super League an, einen Punkt vor dem FC Basel. Die Grasshoppers liegen dagegen mit nur 11 Punkten auf Platz acht. Der Vorsprung der Mannschaft von Michael Skibbe auf Schlusslicht FC Luzern beträgt zwar beruhigende sechs Punkte, im Falle einer Derbyniederlage könnte dem Tabellen-Zweiten der letzten Saison aber sogar der Abstiegskampf drohen. Denn Luzern empfängt am Wochenende den an neunter Stelle liegenden Aufsteiger Vaduz.

Am ersten Spieltag siegte der FC Zürich im Derby mit 1:0 und gilt aus Sicht der Fußballwetten auch diesmal als Favorit der Wettanbieter. Dennoch ist gerade in einem Derby jeder Ausgang möglich und so hoffen die Hoppers mit einem Derbysieg eine Trendwende einzuleiten. Die letzten beiden „Heim-Derbys“ konnte GC jeweils – mit 2:0 bzw. 3:1 – für sich entscheiden.

Category: Derbys Großbritannien – Author: admin – 4:06 pm

Eine Woche nach dem traditionellen Nordlondoner Derby gegen Tottenham steht für Arsenal das nächste innerstädtische Duell auf dem Programm. Die Begegnungen der Gunners mit dem FC Chelsea haben zwar nicht so eine lange Tradition wie jene mit den Spurs, gewannen jedoch durch den Aufstieg der Blues in den vergangenen Jahren stark an Brisanz.

Die frühen Jahre gehörten Arsenal

Das erste Aufeinandertreffen der beiden Vereine fand am 9. November 1907 statt und endete mit einem 2:1-Sieg von Chelsea. Der Klub war erst 1905 gegründet worden – fast 20 Jahre nach dem 1886 gegründeten FC Arsenal – stieg aber zwei Jahre später bereits in die höchste Spielklasse auf. In den darauf folgenden Jahren hatte in den direkten Duellen aber meist Arsenal das bessere Ende für sich, während Chelsea häufig um den Klassenerhalt kämpfen musste, nicht immer mit Erfolg.

Allerdings zählten beide Vereine in den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens nicht zu den englischen Spitzenteams. Die größte Zeit hatte Arsenal in den 1930er-Jahren unter dem legendären Manager Herbert Chapman. Zwischen 1931 und 1938 wurden die Londoner fünf Mal Meister und holten zwei Mal den FA-Cup.

Chelseas später Aufstieg

Von derartigen Erfolgen konnte der FC Chelsea jahrzehntelang nur träumen. Erst nach dem 2. Weltkrieg stellten sich vereinzelt Erfolge ein, wie der Gewinn des Meistertitels 1955 und der Sieg im FA-Cup 1970, dem im Jahr darauf gleich der Gewinn des Europapokals der Pokalsieger folgte. Ähnliches gelang den Blues 1997, als man zum zweiten Mal den FA-Cup holte und im Jahr darauf erneut den Europapokal gewann.

Seitdem – und vor allem seit der Übernahme durch den russischen Milliardär Roman Abramowitsch – zählt der FC Chelsea zu den Spitzenteams Europas. Seit 2005 fügte Chelsea dem Championat von 1955 drei weitere englische Meistertitel hinzu. Den FA-Cup gewannen die Blues seit 1997 fünf weitere Male. Der größte Erfolg bisher war 2012 der Gewinn der Champions League, im Jahr darauf holte sich Chelsea auch noch den Sieg in der Europa League.

Arsenal im direkten Vergleich voran

Diese Erfolge auf internationaler Ebene kann Arsenal bisher nicht aufweisen. Zwar sind auch die Gunners in den letzten 25 Jahren stets in der obersten Liga der europäischen Spitzenklubs vertreten, Titel wurden aber nur 1970 (Messestädte-Cup) und 1994 (Europapokal der Pokalsieger) gewonnen. National ist Arsenal mit 13 Meistertiteln (zuletzt 2014) und 11 Siegen im FA-Cup (zuletzt 2014) dagegen deutlich erfolgreicher als Chelsea.

Das schlägt sich in den direkten Duellen nieder. Von 154 Begegnungen in der höchsten Spielklasse gewann Arsenal 61. 47 Mal war Chelsea erfolgreich, 46 Duelle endeten unentschieden. Alle Pflichtspiele zusammengenommen liegen die Gunners nach 185 Aufeinandertreffen mit 71:59-Siegen voran. Zuletzt hatten allerdings zumeist die Blues das bessere Ende für sich.

Die Tendenz geht zu Chelsea

Aktuell sind Chelsea und Arsenal in der Premier League die beiden einzigen noch ungeschlagenen Teams. Allerdings gewann die Mannschaft von José Mourinho fünf von sechs Meisterschaftsspielen und führt die Tabelle überlegen an. Arsenal spielte bereits vier Mal unentschieden und hat als Tabellen-Vierter bereits sechs Punkte Rückstand auf den Stadtrivalen.

Um den Rückstand zu verkürzen, braucht Arsenal den ersten Sieg über Chelsea seit dem 5:3 am 29. Oktober 2011. Im letzten Aufeinandertreffen am 22. März 2014 setzte es für Arsenal mit 0:6 an der Stamford Bridge die bisher höchste Niederlage in einem Duell mit Chelsea.

Die Anbieter von Fußballwetten glauben auch diesmal an eine Fortsetzung der Erfolgsserie des FC Chelsea und an einen Heimsieg über Arsenal.

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