Archive for November, 2014

Category: Derbys Italien – Author: admin – 5:18 pm

Eine Woche nach dem Mailänder Derby zwischen Milan und Inter, das mit einem 1:1-Unentschieden endete, steht in Italien in Turin ein weiteres traditionsreiches Stadtderby auf dem Programm. Während sich allerdings die beiden Mailänder Topklubs zumeist auf Augenhöhe begegnen, weist das „Derby di Torino“ eine deutliche Schlagseite in Richtung Juventus auf.

Erfolgsbilanz: Starkes Übergewicht von Juventus

Das wird vor allem anhand der Trophäensammlung deutlich ersichtlich. Während Juventus zu den erfolgreichsten Teams der Welt zählt, nimmt sich die Erfolgsbilanz des FC Turin vergleichsweise bescheiden aus. Zwei Siege in der Champions League (bzw. Europapokal der Landesmeister) und im Weltpokal, vier weitere Siege in europäischen Pokalbewerben (Europacup der Pokalsieger, UEFA-Pokal), 30 nationale Meistertitel und 9 Pokalsiege darf sich Juventus auf die Fahnen heften.

Zwar hatte auch der FC Turin eine ganz große Zeit, die liegt allerdings 70 Jahre  zurück. Sieben Mal wurde man italienischer Meister, davon allein fünf Mal zwischen 1942 und 1949. Die große Ära, der „Grande Torino“ ging allerdings zu Ende, als bei einem Flugzeugabsturz am 4. Mai 1949 fast die gesamte Mannschaft ums Leben kam. An die Erfolge von damals konnte der Klub nie wieder anschließen. 1976 wurde Torino zum letzten Mal Meister, der letzte große Erfolg war der fünfte Pokalsieg in der Saison 1992/93.

Aber auch die direkte Bilanz der beiden Klubs spricht für Juventus. Von 164 Meisterschaftsspielen gewannen die „Zebras“ 69, der Stadtrivale war 49 Mal erfolgreich. Dieses Verhältnis ändert sich auch nur unwesentlich, wenn man alle Pflichtspiele (188) oder alle direkten Duelle – 229 Begegnungen inklusive Freundschaftsspiele – heranzieht.

Fast 20 Jahre ohne Derbysieg

Vor allem in den letzten Jahren wurde die Kluft zwischen den beiden Klubs immer größer. Mittlerweile wartet der FC Turin bereits seit fast 20 Jahren auf einen Derbysieg. Als die „Granatroten“ am 9. April 1995 einen 2:1-Sieg über Juve feierten, hieß der Verein noch „AC Torino“ bzw. „Torino Calcio“. Zehn Jahre später musste der Verein Insolvenz anmelden und wurde in der Folge als „FC Torino“ neu gegründet.

Mehrfach stieg der FC Turin aus der Serie A ab, zuletzt gelang 2012 wieder der Aufstieg in die höchste Spielklasse. Gegen den Stadtrivalen gab es allerdings weiterhin nichts zu holen. Seit 1995 gewann Juventus 12 von 16 Meisterschafts-Derbys gegen den FC Turin, der lediglich vier Mal wenigstens einen Punkt holte. Die letzten sechs Duelle in der Serie gewann ausnahmslos Juventus, in den letzten zehn Derbys ließ die „Alte Dame“ nicht einen einzigen Gegentreffer zu. Beim 2:2 am 24. Februar 2002 gelang “I Granata” letztmals ein Torerfolg in einem Stadtderby.

Alles spricht für Juventus

Ob diese schwarze Serie am Sonntag zu Ende geht, erscheint allerdings fraglich. Denn während Juventus mit 10 Siegen aus 12 Spielen die Tabelle erneut souverän anführt, rangiert der FC Turin nur auf Platz 15, der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt nur drei Punkte. Zudem haben die „Granatroten“ bisher erst sieben Tore erzielt, nur Atalanta Bergamo traf noch seltener ins Tor (fünf Mal).

Das sah letzte Saison noch anders aus, da erzielte der FC Turin in 38 Spielen 58 Tore und qualifizierte sich als Siebenter für die Europa League. Damals hatte die Mannschaft aber auch noch Ciro Immobile in ihren Reihen, der sich mit 22 Toren zum Torschützenkönig krönte. Sein Abgang zu Borussia Dortmund hinterließ eine große Lücke.

Allerdings gelang auch mit ihm kein Derbysieg gegen Juventus. Daher ist im Derby am Sonntag nicht von einer Trendwende auszugehen. Das bestätigt sich auch bei den Fußball-Wetten. Während die Buchmacher für einen Sieg von Juventus nur Quoten um 1,3 in Aussicht stellen, könnte mit einem Sieg des Außenseiters das bis zu 12-fache des Wetteinsatzes gewonnen werden.

Category: Derbys Italien – Author: admin – 12:19 pm

Wenn am kommenden Sonntag im Mailänder Giuseppe Meazza Stadion der AC Milan und Internazionale Mailand zum „Derby della Madonnina“ aufeinander treffen, ist das nicht nur ein Stadtderby, sondern gleichzeitig das Duell zweier Mannschaften, die zu den weltweit erfolgreichsten der letzten Jahrzehnte zählen.

Beide Vereine holten jeweils 18 Mal den „Scudetto“ und gewannen gemeinsam 15 Europapokalbewerbe (Milan 9, Inter 6), davon allein zehn Mal die Champions League bzw. den Europapokal der Landesmeister (Milan 7, Inter 3). In der Saison 2009/10 holte Inter Mailand zum großen Schlag aus. Da gewannen die Nerazzurri die Champions League, die italienische Meisterschaft und die Coppa Italia und holten damit das Triple nach Mailand. Im Jahr darauf gewann Inter noch einmal den nationalen Pokalbwerb und Stadtrivale Milan wurde Meister. Seitdem ging es allerdings mit beiden Vereinen stetig bergab.

Neue Trainer bei beiden Teams

Aktuell rangieren die beiden norditalienischen Traditionsklubs in der Serie A nur auf den Plätzen 7 (Milan) und 9 (Inter). Der Rückstand auf Titelverteidiger und Tabellenführer Juventus Turin beträgt bereits 11 bzw. 12 Punkte. Die mäßigen Erfolge in den letzten Jahren führten auch zu Änderungen in der sportlichen Führung. Beim AC Mailand hat seit Saisonbeginn Klublegende Filippo Inzaghi das Traineramt inne, nachdem unter Vorgänger Clarence Seedorf die Qualifikation für einen internationalen Bewerb verpasst wurde. Das hattes es seit Ende der 1990er-Jahre nicht mehr gegeben.

Inter Mailand war dagegen in der Saison 2013/14 international nicht vertreten. In der vergangenen Saison gelang zumindest die Qualifikation für die Europa League. Dennoch kam es auch bei Inter erst vor wenigen Tagen ebenfalls zu einem Trainerwechsel. Roberto Mancini ersetzte Walter Mazzarri und kehrte damit vor dem Stadtderby zu jenem Klub zurück, den er zwischen 2004 und 2008 bereits einmal betreut und dabei drei Meistertitel geholt hatte. Nun soll er die Nerazzurri zu neuen Erfolgen führen.

Milan und Inter brauchen ein Erfolgserlebnis

Zuletzt war Inter in der Liga zwei Mal sieglos geblieben. Nach einer peinlichen 0:2-Niederlage beim Tabellen-Letzten FC Parma – der in der Woche darauf bei Spitzenreiter Juventus mit 0:7 unterging – gab es im letzten Heimspiel gegen Hellas Verona nur ein mageres 2:2. Trotz zweier Treffer von Mauro Icardi, der den 0:1-Rückstand nach einem Treffer von Ex-Bayern-Spieler Luca Toni ausgeglichen hatte, reichte es nach einem Torerfolg von Veronas Lopez in der vorletzten Minute nur zu einem Unentschieden. Davor hatte Inter-Keeper Handanovic noch einen Elfmeter von Toni entschärft.

Ebenfalls nur ein 2:2 erreichte der AC Mailand im letzten Meisterschaftsspiel bei Sampdoria Genua. Nach dem Führungstreffer von El Shaarawy gerieten die Rossoneri kurz nach der Pause mit 1:2 in Rückstand und benötigten schließlich einen von Jeremy Menez verwandelten Elfmeter, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. Damit ist Milan bereits seit vier Spielen sieglos, denn eine Woche davor war das Heimspiel gegen Palermo sang- und klanglos mit 0:2 verloren gegangen und auch in Cagliari und daheim gegen Florenz kamen die Mailänder über ein 1:1-Remis nicht hinaus.

Kein klarer Derby-Favorit

Es wird auch darauf ankommen, welches Team offensiv Akzente setzen kann. Ausgerechnet der ehemalige Toptorjäger Filippo Inzaghi sieht sich einer hartnäckigen Stürmerkrise gegenüber. Der Treffer in Genua war das erste Saisontor von El Shaarawy und auch der Spanier Fernando Torres traf in neun Saisonspielen erst ein Mal. Somit ist der japanische Mittelfeldspieler Keisuke Honda mit sechs Treffern der mit Abstand torgefährlichste Akteur der Rossoneri. Dagegen brachte es Inters Icardi bereits auf sieben Saisontore und zeichnet damit fast für die Hälfte aller Inter-Tore in dieser Saison (17) verantwortlich.

Für beide Teams geht es im Derby am Sonntag um viel. Der Sieger kann einen Sprung aus der Krise machen, in der der Unterlegene umso mehr festsitzt. Aus Sicht der Fußball-Wetten ist der Ausgang offen. Einige Wettanbieter sehen – trotz einmonatiger Sieglosigkeit – leichte Vorteile für Milan.

Category: Derbys Deutschland,Hamburger SV,Werder Bremen – Author: admin – 9:43 am

Nicht nur Derby-Liebhaber kommen an dem Nord-Gipfel zwischen den beiden Hansestädten aus Hamburg und Bremen nicht vorbei: Da die Bundesliga bislang keinen Vergleich öfter zu sehen bekam, fühlen sich auch sämtlichen Traditionalisten dem nunmehr schon 101. Schlagabtausch am kommenden Sonntagnachmittag verpflichtet. Verpassen sollte man das Städte-Duell jedoch vor allem deshalb nicht, weil die nächste Auflage in dem Imtech Arena möglicherweise etwas länger auf sich warten lässt.

Nur der Blick zurück macht richtig Spaß

Eigentlich scheint die deutsche Elite-Liga ohne die beiden großen Nord-Klubs gar nicht denkbar zu sein: Während der HSV aus seiner permanenten Anwesenheit in der Bundesliga als „Dino“ längst einen erheblichen Teil seiner Identität bezieht, hat auch der grün-weiße Rivale bislang nur eine einzige Spielzeit sausen lassen. Nach dem Abstieg im Jahr 1980 kehrte Werder jedoch schon nach Jahresfrist umgehend wieder zurück, um dann fortan dauerhaft auf der großen Bühne sesshaft zu werden – angesichts seines langen Atems ist das norddeutsche Duo folglich sogar den sportlich mittlerweile unerreichbaren Bayern noch immer weit voraus, wenn es um die Treue zur ersten Liga geht.

Da die beiden Teams somit die dienstältesten Bundesligisten stellen, erklärt es sich von selbst, dass das direkte Aufeinandertreffen zugleich auch der größte Klassiker des deutschen Fußballs ist: Während der HSV und Bremen bereits vor dem 101. Schlagabtausch stehen, hat es bis dato keine andere Partie in den „Kreis der Einhunderter“ geschafft. Nach exakt 100 ausgetragenen Derbys haben bislang übrigens die Gäste von der Weser knapp die Nase vorn: Derweil es der vierfache Meister auf insgesamt 36 Siege bringt, hatte der Europapokalsieger der Landesmeister von 1983 bisher nur in 31 Fällen das bessere Ende für sich.

Die ebenso lange wie erfolgreiche Historie beider Mannschaften will allerdings nicht so recht zu der Stimmungslage passen, mit der sich die Dauer-Rivalen nun am 12. Spieltag gegenüberstehen: Da sich die Fußballwelt in den letzten Jahren immer weiter drehte, scheinen mittlerweile schließlich sowohl die Rautenträger als aus die Weser-Städter zu zum Aussterben verdammten Überbleibseln einer vermeintlich besseren Vergangenheit geworden zu sein. Würde zum jetzigen Zeitpunkt Bilanz gezogen, wäre den Hamburger als Tabellenvorletztem der bereits im Vorjahr angekündigte Gang in die Zweitklassigkeit gewiss – die auf Rang 16 geführten Bremer dürften sich dagegen immerhin noch einmal in der Relegation ihrer Haut erwehren.

Neue Trainer, neue Hoffnung

Macht den in inniger Feindschaft verbundenen Rivalen seit etlichen Jahren ein schleichender Abwärtstrend zu schaffen, scheint nun der Tag der fälligen Abrechnung stetig näherzurücken: Da die Zahl der potentiellen Abstiegskandidaten derzeit äußerst überschaubar ist, käme es wohl schon einem mittleren Wunder gleich, wenn es zum Saisonende nicht zumindest einen der beiden Klubs erwischt. Das so traditionsreiche Derby gleicht in der Neuauflage folglich einem Tanz auf dem Totenbett, in dem möglicherweise nur der Sieger dem Gevatter Tod noch das eine oder andere zusätzliche Jährchen abringen kann.

Dass man zum Saisonende dann bestenfalls aber doch über derartige Horror-Szenarien lachen darf, ist auf die hier wie dort frühzeitig erfolgten Trainerwechsel zurückzuführen: So ist es Joe Zinnbauer und Viktor Skripnik an ihren neuen Wirkungsstätten jeweils gelungen, eine lange vermisste Aufbruchsstimmung zu initiieren. Dass dabei gleich beide Trainer aufgrund klammer Kassen aus dem eigenen „Nachwuchs“ stammten, zeigt erneut, dass bei aller Rivalität die Gemeinsamkeiten mehr denn je das Trennende überlagern – obwohl sich der HSV traditionell für das etwas großspurige Auftreten entscheidet, scheint man im Norden doch vornehmlich aus demselben Holz geschnitzt zu sein.

Werder war zuletzt besser drauf

Allerdings haben die Parallelen ein Ende, wenn es um die aktuellen Formkurven vor dem direkten Aufeinandertreffen geht: Während Zinnbauer beim HSV seit seinem Amtsantritt im September mit großen Siegen gegen den BVB und Leverkusen, aber auch schon vier kassierten Niederlagen bereits etliche Hochs und Tiefs einer Trainerlaufbahn im Schnelldurchlauf erlebte, bringt sein Gegenüber Skripnik bislang nur einen reichen Erfahrungsschatz in Sachen Gewinnen mit. Die zuvor noch ohne jeden Dreier am Tabellenende platzierten Bremer machten mit den Erfolgen gegen Mainz und Stuttgart unmittelbar vor der Länderspielpause in Windeseile reichlich Menge Boden gut – obendrein ist den Grün-Weißen die nicht zuletzt in finanzieller Hinsicht wertvolle Qualifikation für das Achtelfinale des DFB-Pokals geglückt.

Angesichts dieses kleinen Laufs scheint sich das Momentum derzeit ganz eindeutig auf Seiten der Gäste zu befinden; eine Annahme, die man durchaus aber auch beim Blick auf die letzten Derbys gewinnen kann. Immerhin hatte Werder fünf der jüngsten sechs direkten Vergleiche für sich entscheiden können – so war den Bremern etwa bereits in der Vorsaison in einer ähnlich bedrängten Lage mit einem 2:0-Triumph in dem Imtech Arena ein richtungsweisender Befreiungsschlag gelungen. Dass der Trend jedoch ziemlich klar für die Gäste zu sprechen scheint, lässt neben dem HSV auch die Wettanbieter kalt – diese gehen mit Favoritenquoten von knapp über 2,0 davon aus, dass es der Dino am Sonntag mithilfe der eigenen Anhängerschaft schon richten wird.

Category: Derbys Österreich – Author: admin – 4:41 pm

Zum 311. Mal treffen am Sonntag, den 9. November, die beiden Wiener Vereine Rapid und Austria aufeinander. 127 Mal siegte Rapid, 112 Mal war die Austria erfolgreich. Von den bisherigen 310 Spielen fanden 278 in der Meisterschaft statt. Auch hier liegt Rapid – mit 116:94-Siegen – voran.

Jahrzehntelang dominierten die beiden Erzrivalen nicht nur den Wiener Fußball, sondern waren auch landesweit führend. 32 Mal holte Rapid den Meistertitel, 24 Mal war die Austria erfolgreich. Die Vorherrschaft der Wiener Vereine nahm jedoch in den letzten Jahren immer mehr ab. Im letzten Jahrzehnt ließ Red Bull Salzburg immer seltener Titelgewinne anderer Vereine zu. Rapid gelang es zuletzt 2008, der Austria 2013, die Dominanz der wirtschaftlich übermächtigen Salzburger zumindest kurzfristig zu durchbrechen.

Derbytime im Wiener Prater

Das Wiener Derby zwischen Grün-Weiß und Violett hat dennoch nichts von der Brisanz vergangener Jahre eingebüßt. Als im Mai 2011 das Derby in Hütteldorf aufgrund von Zuschauerausschreitungen abgebrochen werden musste, übersiedelte Rapid mit seinen Heim-Derbys freiwillig für eine Saison ins große Ernst-Happel-Stadion im Prater.

Dort findet das Derby auch diesmal statt, da die langjährige Heimstätte der Grün-Weißen – das Hanappi-Stadion – abgerissen wurde und seit kurzem nicht mehr existiert. An dessen Stelle will Rapid ab 2016 in einem neu errichteten Stadion seine Spiele austragen.

In früheren Jahrzehnten wurden die Wiener Derbys fast ausschließlich im großen Prateroval veranstaltet. Zuschauerzahlen zwischen 50.000 und 60.000 waren keine Seltenheit. Auch am kommenden Wochenende werden zumindest halb so viele Besucher erwartet.

In den letzten Derbys in der – nach der Rapid-Legende Ernst Happel benannten – Arena im Wiener Prater hatte fast immer die Austria das bessere Ende für sich. Fünf der letzten sechs direkten Duelle gewannen die Violetten. Der letzte Sieg Rapids datiert aus dem Jahr 2001. Im letzten Aufeinandertreffen im April 2012 gab es ein torloses Unentschieden.

Die Tendenz spricht für Rapid

Die aktuell bessere Derbybilanz hat allerdings Rapid aufzuweisen. In den letzten sechs Duellen mit der Austria blieben die Hütteldorfer ungeschlagen, konnten dabei drei Siege feiern und erreichten ebenso oft ein Remis. Das erste Aufeinandertreffen der laufenden Saison endete in der Generali-Arena am Verteilerkreis Favoriten mit einem 2:2.

Beide Teams stehen derzeit in der Tabelle nicht ganz vorne und mussten am vergangenen Wochenende Niederlagen einstecken. Vor allem die Austria steht nach der 0:3-Heimpleite gegen Sturm Graz unter Zugzwang. Der siebente Tabellenplatz entspricht keineswegs den Erwartungen und Ambitionen des Vereins.

Rapid hat sechs Punkte mehr auf dem Konto und hat als Tabellendritter zumindest einen internationalen Startplatz im Visier. Die 0:2-Niederlage im Altach am vergangenen Sonntag sorgte dennoch für Ärger, da die Mannschaft bereits nach zwei Minuten in numerischer Unterzahl agieren musste. Der Schiedsrichter hatte zur allgemeinen Verblüffung Innenverteidiger Mario Sonnleitner nach vermeintlichem Torraub vom Platz gestellt. Auf den Abwehrrecken müssen die Grün-Weißen deshalb nun auch im Derby verzichten.

Die Wettanbieter sehen dennoch die Rapidler in der Favoritenrolle, wenngleich die in einem Derby oft nur eine untergeordnete Rolle spielt. Auch im Wiener Derby setzte sich nicht nur einmal der vermeintliche Außenseiter durch.

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