Archive for January, 2015

Category: Derbys Deutschland – Author: admin – 2:37 pm

Am 30. Januar erfolgt mit dem Anpfiff zur Partie VfL Wolfsburg gegen Bayern München der Rückrunden-Auftakt zur 52. Saison der Fußball-Bundesliga. Der Ausgang dieser Partie könnte auch letzte Aufschlüsse darüber geben, ob den Bayern der neuerliche Titelgewinn noch zu nehmen ist. Denn aktuell haben die Münchner als Tabellenführer elf Punkte Vorsprung auf die an zweiter Stelle liegenden Wolfsburger.

Kommt Bayern noch einmal ins Wackeln?

Mit einem Sieg könnten die Niedersachsen den Rückstand auf drei Punkte reduzieren und damit zumindest eine kleine Chance auf den insgesamt zweiten Titelgewinn nach 2009 offen halten. Aus Sicht der Sportwettenanbieter ist es allerdings schwer vorstellbar, dass die Münchner ihren gewaltigen Vorsprung noch aus der Hand geben. Die besten Quoten auf einen Titelgewinn der Bayern liegen bei 1,01. Schließlich haben die Bayern in der laufenden Saison noch kein Meisterschaftsspiel verloren. Überdies musste Teamtorhüter Manuel Neuer in insgesamt 17 Saisonspielen in der Bundesliga nur vier Gegentreffer hinnehmen.
 
Wettquoten Bundesliga Meister
Grafik oben: Die Wettquoten für den Bundesliga Meister 2015 vor dem Auftakt zur Rückrunde – Bildquelle: sportwettenanbieter.info
 
Einen davon fügte den Bayern der VfL Wolfsburg am ersten Spieltag zu. Bei der 1:2-Niederlage zum Saisonauftakt in der Allianz Arena sorgte Ex-Bayer Ivica Olic für den Anschlusstreffer, kurz vor Schluss vergab der vor wenigen Tagen unter tragischen Umständen ums Leben gekommene Junior Malanda die Ausgleichschance zum 2:2. Somit feierten die Bayern den ersten von 14 Siegen in der Bundesliga, nur drei Mal musste sich der Titelverteidiger mit einem Remis zufrieden geben. Seit mittlerweile 21 Meisterschaftsspielen ist der unbesiegt.

Start zur Dortmunder Aufholjagd?

Der letzte Verein, der den Bayern in Deutschland eine Niederlage beibrachte, ist Borussia Dortmund. Am 12. April 2014 feierte der BVB in der Allianz-Arena in München einen 3:0-Auswärtssieg. Nicht zuletzt deshalb wurden die Dortmunder vor Saisonbeginn allgemein als härtester Kontrahent der Bayern erwartet. Aber bereits das erste Spiel daheim gegen Bayer Leverkusen ging mit 0:2 verloren, in den 16 folgenden Partien setzte es neun weitere Niederlagen. Völlig überraschend zierten die Borussen zeitweise sogar das Tabellenende und rangieren auch zur Hälfte der Saison auf einem direkten Abstiegsplatz.

Zum Rückrundenauftakt treten die Schwarz-Gelben in Leverkusen an und wollen damit eine Aufholjagd starten, die sie bis Ende der Saison wieder an die Spitzenplätze heranführen soll. Trotz des siebzehnten Tabellenplatzes rechnen die Wettanbieter nicht mit einem Abstieg der Dortmunder. Ob es sich allerdings noch für einen internationalen Startplatz ausgehen wird, ist fraglich. Aktuell belegt der Rückstand auf die Plätze vier bis sechs jeweils 12 Punkte. Dass den Dortmundern der Weg zurück an die Spitze nicht zu leicht gemacht wird, liegt auch im Interesse des ersten Gegners aus Leverkusen. Die Werkself hat als Tabellen-Dritter mit 17 Punkten Rückstand auf die Bayern zwar keine Aussicht mehr auf den Meistertitel, die Qualifikation für die Champions League ist dagegen realistisch.

Kampf um die Champions League Plätze

Gute Aussichten auf einen Platz in der Königsklasse hat aber auch Schalke 04. Die Königsblauen weisen als Fünfter nur einen Punkt Rückstand auf Leverkusen auf und haben als ersten Gegner in der Rückrunde Hannover 96 in Gelsenkirchen zu Gast. Andererseits könnten die Niedersachsen mit einem Auswärtssieg zu den Schalkern aufschließen.

Punktgleich mit den Knappen rangiert Borussia Mönchengladbach auf Platz vier. Gegen Ende der Herbstsaison kam bei den gut in die Saison gestarteten Borussen etwas Sand ins Getriebe. Vor allem auswärts, wo die Gladbacher nur einen Punkten aus den letzten vier Partien holten. Im ersten Spiel des Jahres 2015 muss die Mannschaft von Trainer Lucien Favre zum abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart, der überdies die schlechteste Heimbilanz aller 18 Bundesligateams aufzuweisen hat.

Europa League für Augsburg oder Hoffenheim?

Ebenfalls auf den vorderen Plätzen mischt überraschend der FC Augsburg mit. Als Tabellen-Sechster haben die Schwaben die Chance auf die erstmalige Teilnahme an einem Europacupbewerb. Aufschluss darüber, ob diese Möglichkeit gewahrt werden kann, könnte das Auftaktspiel daheim gegen die in der Tabelle nur einen Punkt dahinter liegenden Hoffenheimer geben. Auch die Kraichgauer wollen erstmals in die Europa League.

Nach einer sehr wechselhaft verlaufenen Herbstsaison rangiert Eintracht Frankfurt in der Mitte der Tabelle. Als Neunter haben die Hessen vier Punkte Rückstand auf die internationalen Startplätze, konnten aber auch auf die zweite Tabellenhälfte einen ebenso großen Vorsprung herausholen.

Die halbe Liga im Abstiegskampf

Damit sind die Frankfurter aktuell nicht vom Abstieg bedroht, was sich im Falle einer längeren Serie an Misserfolgen noch ändern könnte. Zum Rückrundenstart ist die Eintracht beim Tabellenschlusslicht SC Freiburg zu Gast. Mit einem Sieg könnte der Tabellen-Letzte die Abstiegsplätze sofort wieder verlassen. Stattdessen droht einigen Traditionsklubs der Gang in die Zweitklassigkeit.

Neben Dortmund und Stuttgart gilt das vor allem für die beiden Nordlichter HSV und Werder Bremen. Beide starten mit Heimspielen in die Saison und haben mit dem 1. FC Köln bzw. Hertha BSC zwei Klubs zu Gast, die sich zwar platzierungsmäßig auf den Rängen 13 und 11 im grünen Bereich befinden, sich aufgrund des geringen Punktevorsprungs auf die Abstiegsplätze nicht sicher fühlen dürfen.

Erster Abstiegskandidat zu Saisonbeginn war Aufsteiger SC Paderborn. Nach einem überraschend guten Saisonstart wurden der Mannschaft von André Breitenreiter im weiteren Verlauf aber zunehmend ihre Grenzen aufgezeigt. Als Tabellen-Zehnter trennen Paderborn aktuell nur zwei Punkte vom Relegations-Platz 16. Erster Gegner des Aufsteigers im Jahr 2015 ist auswärts der 1. FSV Mainz 05, mit dem es in den letzten Wochen vor der Winterpause ebenfalls abwärts ging.

Category: Derbys Spanien – Author: admin – 2:49 pm

Selten waren die beiden Madrider Klubs Real und Atletico in den letzten Jahrzehnten so sehr auf Augenhöhe wie derzeit. Real Madrid ist mit über 50 nationalen und zahlreichen internationalen Titeln der wohl erfolgreichste Klub der Welt. In der vergangenen Saison gewann das „Weiße Ballett“ zum insgesamt zehnten Mal die wertvollste Trophäe des europäischen Klubfußballs. Aber seit Diego Simeone 2011 das Zepter bei Atletico übernahm, ist Real in der eigenen Stadt eine ernsthafte Konkurrenz erwachsen. In der Copa del Rey droht den „Königlichen“ nun bereits im Achtelfinale das Aus.

Atletico fordert Real immer öfter

In der Saison 2012/13 schnappte Atletico nach jahrelanger Durststrecke dem Stadtrivalen mit einem 2:1-Sieg im Bernabeu-Stadion den Pokalsieg weg und in der vergangenen Saison krönte sich Atletico gar erstmals seit 18 Jahren wieder zum spanischen Meister. Um ein Haar hätte Atletico auch die Champions League für sich entschieden, aber im Finale der beiden Madrider Topklubs in Lissabon gelang Reals Innenverteidiger Sergio Ramos in der Nachspielzeit der glückliche Ausgleichstreffer zum 1:1. Von diesem Schock erholte sich Atletico nicht mehr und ging in der Verlängerung mit 1:4 unter.

Diese Partie bildete eine Parallele zum ersten Meistercup-Finale Atleticos 40 Jahre zuvor. 1974 mussten die Spanier im Finale gegen den deutschen Meister Bayern München ebenfalls in der Schlussminute den Ausgleich zum 1:1 hinnehmen und verloren im Wiederholungsspiel glatt mit 0:4. Wie damals – als Atletico in Abwesenheit der Bayern den Weltpokal holte – konnten sich die „Matratzenmacher“ auch diesmal zumindest teilweise revanchieren.

Im spanischen Supercup setzte sich Atletico gegen Real mit 1:1 und 1:0 knapp durch und auch in der Meisterschaft siegte Atletico im Derby auswärts mit 2:1.

Real braucht Aufholjagd

Noch deutlicher behielt Atletico im ersten Spiel im Achtelfinale des spanischen Pokals die Oberhand. Nach einer torlosen ersten Spielhälfte im Estadio Vicente Calderon gingen die Rot-Weißen, bei denen Heimkehrer Fernando Torres seinen Einstand feierte, in der 58. Minute durch einen von Raul Garcia verwandelten Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. Erst fünf Minuten später wurde der zuletzt erneut zum Weltfußballer gewählte Cristiano Ronaldo eingewechselt, konnte aber keine Wende mehr herbeiführen. Im Gegenteil, in der 77. Minute sorgte José Gimenez per Kopf für den 2:0-Endstand. Daran konnten auch die beiden deutschen Weltmeister Toni Kroos und Sami Khedira, die jeweils von Beginn an zum Einsatz kamen, nichts ändern.

Damit kann Atletico mit einer geradezu idealen Ausgangsposition zum Rückspiel am kommenden Donnerstag im Bernabeu-Stadion antreten. Dennoch gibt Real die Hoffnung auf ein Weiterkommen noch lange nicht auf. Ein Blick auf die Fußballwetten zeigt, dass die Buchmacher Ronaldo & Co. in jedem Fall einen Derbysieg zutrauen, fraglich ist jedoch, ob dieser hoch genug ausfällt, um ins Viertelfinale einziehen zu können. Für einen weiteren Derbysieg von Atletico wird der Gewinn des mehr als fünffachen Wetteinsatzes in Aussicht gestellt.

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