Hamburger SV

Category: Bayern München,Derbys Deutschland,Hamburger SV – Author: admin – 1:10 pm

 
Das Nord-Südderby zwischen dem Hamburger SV und dem FC Bayern München zählt zu den traditionsreichsten Begegnungen der Bundesliga. 102 Mal fand es bisher bereits statt, nur das Nordderby zwischen dem HSV und Werder Bremen gab es noch öfter (104 Mal).

Allerdings hat das Duell der beiden Großstädte Hamburg und München schon spannendere Zeiten erlebt. Während sich die beiden Klubs vor allem in den 1980er-Jahren in der Bundesliga an der Spitze abwechselten, konnten die Nordlichter zuletzt nicht mehr mit dem Rekordmeister mithalten.

Zwar siegten die Bayern bereits bei ihrer Bundesliga-Premiere in der Saison 1965/66 zwei Mal klar mit 4:0 bzw. 3:0 über den HSV, aber in der Folge konnten die Hanseaten doch immer wieder Erfolge feiern.

 

Die Erfolgsserie der Bayern dauert lange an

So gab es 1977 einen 5:0-Heimsieg für die Rothosen im Volksparkstadion gegen den damals regierenden Europacupsieger und 1982 feierte man im Münchner Olympiastadion einen dramatischen 4:3-Auswärtssieg.

Von derartigen Erfolgen können die Hamburger aber derzeit nur träumen. Seit 15 Pflichtspielen ist der HSV gegen die Bayern sieglos, 12 dieser Partien gingen – zum Teil sehr deutlich – verloren. So deklassierten die Bayern ihren Gegner am 30. März 2013 in der Allianz Arena mit 9:2 und am 14. Februar 2015 an gleicher Stelle mit 8:0.

 


Die letzten zehn Duelle zwischen dem HSV und Bayern München:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
22.01.2016 Bundesliga Hamburger SV Bayern München 1:2
14.08.2015 Bundesliga Bayern München Hamburger SV 5:0
14.02.2015 Bundesliga Bayern München Hamburger SV 8:0
29.10.2014 DFB-Pokal Hamburger SV Bayern München 1:3
20.09.2014 Bundesliga Hamburger SV Bayern München 0:0
03.05.2014 Bundesliga Hamburger SV Bayern München 1:4
12.02.2014 DFB-Pokal Hamburger SV Bayern München 0:5
14.12.2013 Bundesliga Bayern München Hamburger SV 3:1
30.03.2013 Bundesliga Bayern München Hamburger SV 9:2
03.11.2012 Bundesliga Hamburger SV Bayern München 0:3

 

Etwas glimpflicher ging es im eigenen Stadion ab, aber auch da sind die Hamburger gegen die Bayern seit sechs Spielen sieglos. Den letzten vollen Erfolg gab es am 26. September 2009 mit 1:0.

Auch aufgrund dieser jüngsten Resultate spricht die Gesamtbilanz der direkten Duelle ganz klar für den Rekordmeister, der mehr als die Hälfte der bisherigen 102 Spiele für sich entscheiden konnte. 22 Partien endeten unentschieden und nur vergleichsweise bescheidene 19 Mal war der HSV erfolgreich.

 

Der Bundesliga-Dino wankt

Allerdings ist der FC Bayern München schon lange nicht mehr jener Gegner, mit dem sich die Hanseaten vordringlich auseinandersetzen müssen. Denn in den vergangenen drei Saisonen musste man zwei Mal zur Relegation antreten.

Damit geriet der Status des „Bundesliga-Dinos“, der als einziger Verein seit der Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 durchgehend in der höchsten Spielklasse vertreten ist, gehörig ins Wanken.

 

Einer der seltenen Erfolgserlebnisse für den HSV in München war der 4:3-Erfolg im Olympiastadion in der Saison 1981/82.
(Quelle: YouTube)


 

Aber beide Male setzten sich die Hamburger am Ende knapp aber doch durch, womit die Stadionuhr im Volksparkstadion weiterhin jene Zeitspanne anzeigen kann, die der HSV bereits ohne Unterbrechung in der Bundesliga verbringt.

Während der HSV bereits seit der triumphalen Saison 1982/83 (Meister & Sieg im Europapokal der Landesmeister) auf einen weiteren Meistertitel – den insgesamt 7. – warten muss, sammeln die Bayern einen Titel nach dem anderen.

 

Die Bayern weiterhin oben, der HSV neuerlich unten

Zuletzt durften die Spieler des FCB vier Mal in Folge die Meisterschale in die Höhe stemmen, insgesamt bereits 26 Mal. In der laufenden Saison sieht es ebenfalls danach aus, als ob sich der Trend der vergangenen Jahre fortsetzen sollte.

Mit vier Siegen aus vier Spielen führen die Bayern erneut die Tabelle an und es ist fraglich, wer die Bayern stoppen kann. Zwar zeigte Borussia Dortmund vor allem in den letzten Spielen stark aufsteigende Form, im Auswärtsspiel bei Aufsteiger RB Leipzig mussten die Schwarz-Gelben aber bereits eine Niederlage einstecken.

 


Die Quoten für Hamburger SV gegen Bayern München im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000 Betsafe
Sieg HSV 12,0 11,0 11,0 10,0 15,0 14,5
Unentschieden 6,50 6,50 7,00 6,00 7,50 7,00
Sieg Bayern 1,23 1,22 1,22 1,27 1,25 1,20

 

Bei den Hamburgern scheint es dagegen weiter bergab zu gehen. Nachdem Trainer Bruno Labbadia in der abgelaufenen Saison mit Platz 10 den Abwärtstrend vorerst stoppen konnte, wurde die Talfahrt zu Beginn der neuen Saison rasant fortgesetzt.

Nach einem enttäuschenden 1:1-Heimremis zum Auftakt gegen den FC Ingolstadt folgten drei Niederlagen in Serie, wobei vor allem das 0:4-Heimdebakel gegen Aufsteiger RB Leipzig die Anhängerschaft schockierte.

Ob diese Negativserie ausgerechnet gegen die Bayern zu Ende geht, erscheint äußerst fraglich. Die Wettanbieter glauben jedenfalls nicht daran, wie sehr deutlich an den Quoten abzulesen ist.

 

Category: Derbys Deutschland,Hamburger SV,Werder Bremen – Author: admin – 8:19 am

Ein Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen ist an sich bereits eine extrem spannende und emotionale Angelegenheit.

Wenn jedoch die beiden Erzrivalen am Freitag (20:30 Uhr) zum Auftakt des 31. Spieltages der Bundesliga die Klingen kreuzen, dann wird aufgrund der Tabellenkonstellation noch einmal eine Prise an Brisanz nachgelegt.

Hamburg muss doch wieder zittern

Denn ausgerechnet beim Gastspiel von Werder droht den “Rothosen” endgültig ein Abrutschen in den Abstiegskampf. An sich hatten sich die Hamburger bereits in sicheren Gefilden gewähnt, belegten noch Anfang des Monats Rang zehn und hatten ein recht veritables Polster auf den Abstieg.

Doch nach den beiden Pleiten gegen Darmstadt und Dortmund ist die Situation wieder dramatisch geworden. Nun kommt ausgerechnet der Erzrivale aus Bremen und könnte die Hamburger endgültig wieder in die “Hot Zone” hinunterziehen.

 


Die letzten 10 Duelle zwischen HSV und Werder Bremen:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
28.11.2015 Bundesliga Bremen HSV 1:3
19.04.2015 Bundesliga Bremen HSV 1:0
23.11.2014 Bundesliga HSV Bremen 2:0
01.03.2014 Bundesliga Bremen HSV 1:0
21.09.2013 Bundesliga HSV Bremen 0:2
27.01.2013 Bundesliga HSV Bremen 3:2
01.09.2012 Bundesliga Bremen HSV 2:0
18.02.2012 Bundesliga HSV Bremen 1:3
10.09.2011 Bundesliga Bremen HSV 2:0
19.02.2011 Bundesliga HSV Bremen 4:0

 

Denn mit Werder ist nicht nur der Erzrivale im Volksparkstadion zu Gast, sondern ausgerechnet der Klub, der sich vier Spieltage vor Saisonende auf dem Schleudersitz Richtung 2. Liga befindet. Die Ausgangsposition könnte vor dem 104. Nordderby kaum brisanter sein.

In der Bundesliga hat es kein Duell öfter gegeben als ein Aufeinandertreffen der Nordrivalen Hamburger SV und Werder Bremen. Von den bisherigen 103 Nordderbys hat Werder mit 37:33 Siegen die Nase vorne, in 33 Spielen gab es keinen Sieger.

 

Muss der HSV schon wieder in die Relegation?

An sich war das große Ziel der Hamburger, sich heuer aus dem Abstiegskampf fernzuhalten, doch wieder einmal müssen die “Rothosen” um den Klassenerhalt zittern. Gerade einmal drei Punkte beträgt der Vorsprung auf die Relegation, die der HSV zuletzt zwei Mal in Folge bestreiten musste.

Aktuell befinden sich die Rothosen zwar auf Platz zwölf, doch das hört sich um einiges besser an als es tatsächlich ist. Während Hoffenheim, Augsburg und auch Werder im Saisonfinish aufsteigende Tendenz zeigen, geht es für die Hamburger nach unten.

 

Mit dem 3:2-Heimerfolg über Wolfsburg hat Werder Bremen rechtzeitig vor dem Nordderby gegen den Hamburger SV ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Kapitän Clemens Fritz gibt die Marschrichtung vor. (Quelle: YouTube/Werder Bremen)


 

Beim HSV haben einige Spieler Blessuren vom jüngsten Spiel gegen den BVB davon getragen. Lasogga laboriert an Knieproblemen, Ekdal hat eine leichte Oberschenkelzerrung und Diekmeier musste zu Wochenbeginn das Training abbrechen.

Während Rene Adler nach seiner roten Karte gesperrt ist, könnte Hunt rechtzeitig fit werden.

 

Bremen will den Schleudersitz loswerden

Bei Werder Bremen wird man abwarten müssen, wie sich der Pokalfight gegen den FC Bayern ausgewirkt hat. Die Elf von Viktor Skripnik schied im Halbfinale am Dienstag gegen die Münchner aus, zeigte aber bei der 0:2-Niederlage eine starke Leistung.

Bleibt aus Bremer Sicht zu hoffen, dass drei Tage Regeneration genügen, um in Top-Besetzung zum extrem wichtigen Nordderby nach Hamburg reisen zu können. Der SVW könnte mit einem Auswärtssieg endlich den Sprung weg vom Relegationsplatz schaffen.

 


Die Quoten für HSV gegen Werder Bremen im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000
Sieg HSV 2,40 2,40 2,35 2,40 2,50
Unentschieden 3,50 3,60 3.55 3,30 3,70
Sieg Bremen 2,90 2,80 2,90 2,75 3,00

 

Der 3:2-Erfolg gegen Wolfsburg hat die Chancen der Bremer, doch noch den Klassenerhalt zu schaffen, am Leben gehalten. Im Falle einer Niederlage wäre der Abstand auf das rettende Ufer auf fünf Punkte angewachsen.

So kann Werder am Freitag einen großen Befreiungsschlag landen, sollte ein Auswärtsdreier beim HSV gelingen.

Die Bremer gehen recht optimistisch in 104. Nordderby und wollen endlich den Relegationsplatz abgeben. Die Wettanbieter teilen bei ihren Fußball-Wetten den SVW-Optimismus nicht ganz.

Es wird zwar eine knappe Angelegenheit erwartet, allerdings sehen Bet365 und Co. die besseren Siegeschancen auf Seiten der Hamburger.

 

Category: Bayern München,Derbys Deutschland,Hamburger SV – Author: admin – 7:24 pm

Aufgrund einer Entfernung von deutlich über 600 Kilometer scheint es gewagt zu sein, das zum Rückrundenstart anstehende Duell zwischen dem HSV und dem FC Bayern der Kategorie “Derby” zuzuschlagen: Langjährige Fans der Bundesliga wissen natürlich dennoch, was sie an ihrem traditionsreichen Nord-Süd-Klassiker haben.

Seit die eingleisige Liga den deutschen Fußball zu revolutionieren begann, wurde schließlich nur das echte Derby zwischen Hamburg und Bremen noch etwas häufiger aufgeführt: 101 geschlagene Schlachten haben zur Folge, dass am Freitag gleich zwei Dinos aufeinandertreffen.

Da sich die beiden Klubs in den vergangenen Jahren in komplett unterschiedliche Richtungen bewegten, ist aus dem Evergreen allerdings mehr und mehr ein Duell der Gegensätze geworden: Insbesondere in der Allianz Arena schaute der HSV jüngst nur noch zum Spießrutenlaufen vorbei.

 


Die Quoten für das Auftaktspiel der Rückrunde im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000 Betsafe
Sieg HSV 12,0 13,0 10,0 9,00 15,0 14,5
Unentschieden 6,50 6,50 6,50 5,00 7,50 6,75
Sieg FC Bayern 1,23 1,20 1,25 1,30 1,22 1,21

 

Der HSV macht sich lächerlich

Die Klatschen, die die Rautenträger zuletzt an der Isar kassierten, könnten in jedem Falle geradewegs einem Gruselkabinett entsprungen sein: Nach den vernichtenden Niederlagen unter Fink (2:9) und Zinnbauer (0:8), kam unlängst auch “Messias” Labbadia nicht um ein 0:5 zum Saisonauftakt herum.

Da sich die Norddeutschen in der Folge jedoch deutlich stabilisierten, mutet der missglückte Auftakt längst wie der Schnee von gestern an: Allerdings sorgen nun auch topaktuelle Probleme dafür, dass sich der HSV nicht gerade mit einer stolz geschwellten Brust in das anstehende Rückspiel begibt.

Die im Trainingslager zu Belek kassierten Testspiel-Niederlagen gegen Ajax Amsterdam, Rot-Weiß Erfurt und Youngs Boys Bern lassen fast schon befürchten, dass es für die Überlebenskünstler von der Elbe in Sachen Klassenerhalt doch noch einmal richtig unangenehm werden kann.

Für verdüsterte Mienen sorgt zudem, dass der Hamburger Kader bereits zum Start der Rückrunde aus dem vorletzten Loch zu pfeifen droht; kommt es hart auf hart, dann muss Labbadia gegen die Bayern mit Spahic und Lasogga gleich zwei vermeintlich unverzichtbare Schlüsselspieler ersetzen.

 


Die letzten 5 Duelle zwischen dem HSV und Bayern München:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
14.08.2015 Bundesliga Bayern HSV 5:0
14.02.2015 Bundesliga Bayern HSV 8:0
29.10.2014 DFB-Pokal HSV Bayern 1:3
20.09.2014 Bundesliga HSV Bayern 0:0
03.05.2014 Bundesliga HSV Bayern 1:4

 

Das lange Warten auf den 20. Sieg

Nachdem der HSV zuletzt im September 2009 gegen den deutschen Rekordmeister triumphierte, scheint der nach wie vor ausstehende 20. Sieg im Nord-Süd-Gipfel (bei 22 Unentschieden und 60 Niederlagen) somit auch im 102. Vergleich ein Ding der Unmöglichkeit zu sein.

Die vagen Hoffnungen auf eine kleine Sensation werden zudem auch von der bis dato ziemlich missratenen Heimbilanz torpediert: Während der HSV auswärts schon ganze vier Mal triumphierte, kamen bei den acht Auftritten im Volkspark nur zwei magere Dreier herum.

Immerhin können die Rothosen jedoch darauf verweisen, dass zumindest die jüngere Heim-Bilanz gegen die Münchener erstaunlich passabel ist: Lediglich in zwei der letzten sechs Duelle zeigte sich der stets krasse Außenseiter der feindlichen Übermacht nicht ganz gewachsen.

Auch die bisherige “gefühlte” Auswärtsschwäche der Bayern könnte dafür sorgen, dass es im Livespiel am Freitagabend doch ein bisschen spannend wird: Angesichts von nur 14 in der Fremde erzielten Treffern lebte der Tabellenführer seinen Torhunger (32 Treffer) bislang vornehmlich in der Heimat aus.

 


Das einzige Testspiel vor dem Rückrundenstart verlor der FC Bayern mit 1:2 beim Karlsruher SC.
(Quelle: YouTube/FC Bayern München)

 

Guardiolas Ausstieg wird für die Bayern zur großen Chance

Die erstaunlicherweise mit 1:2 vergeigte Generalprobe beim Karlsruher SC war am vergangenen Wochenende dagegen wohl erst in zweiter Linie jener Auswärtsschwäche geschuldet; vielmehr schienen die Münchener Spieler noch immer unter dem Eindruck des Trainingslagers in Katar zu stehen.

Dass die Fernreise in das Emirat die Leistungen der Bayern nicht unbedingt durch die Decke gehen lässt, hatte sich bereits beim vorjährigen Auftaktspiel in Wolfsburg gezeigt: Bei den heimstarken Niedersachsen musste sich der Rekordmeister in ein 1:4-Debakel fügen.

Eine ähnliche Katastrophe hat Pep Guardiola zu Beginn seiner Abschiedstournee nun ganz sicherlich nicht zu fürchten – zumal die Erfahrung lehrt, dass die Bayern ein angekündigter Trainerwechsel sogar noch ein bisschen gefährlicher macht.

Nachdem vor drei Jahren der Abgang von Jupp Heynckes vorzeitig beschlossen wurde, sicherte sich die Mannschaft mit 25 Siegen in den folgenden 27 Pflichtspielen das legendäre Triple: Knüpfen die Münchener nun an den damaligen Endspurt an, dürfte dem HSV dieses Mal selbst der Volkspark nicht mehr als ein sicherer Hafen dienen.

Category: Derbys Deutschland,Hamburger SV,Hannover 96 – Author: admin – 7:12 pm

Das freundschaftliche Verhältnis, das einige Fangruppen des Hamburger SV und von Hannover 96 untereinander pflegen, wird am kommenden Sonntag wieder auf eine harte Probe gestellt. Im „kleinen Nordderby“ treffen die beiden Vereine im Hamburger Volksparkstadion aufeinander.

Weder der HSV noch die 96er haben in diesem Duell etwas zu verschenken. Zwar präsentieren sich die Hamburger, seit Bruno Labbadia das Zepter führt, deutlich verbessert und haben – anders als in den Saison zuvor – aktuell nichts mit dem Abstiegskampf zu tun, gesichert ist der Klassenerhalt aber noch lange nicht.

Der HSV weiterhin mit Defiziten im Angriff

Wie in den letzten Jahren tut sich der Bundesliga-Dino vor allem mit dem Toreschießen schwer. In der Vorsaison stellten die Hamburger mit nur 25 Treffern in 34 Spielen einen neuen Minusrekord in der Klubgeschichte auf.

Mit neun Treffern in zehn Spielen sieht es in dieser Hinsicht aktuell deutlich besser aus. Allerdings hat nur der Aufsteiger Ingolstadt in dieser Saison bisher noch seltener getroffen (sechs Mal) als der ruhmreiche HSV.

Trotz leichter Aufwärtstendenz ist der sechsfache deutsche Meister und zweifache Europacupsieger (Europapokal der Landesmeister 1983, Europapokal der Pokalsieger 1977) weit vom Glanz vergangener Jahre entfernt.

 


Die Quoten für HSV gegen Hannover 96 im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000 Bet-at-home
Sieg HSV 2,00 1,95 2,00 1,90 2,05 1,98
Unentschieden 3,30 3,50 3,45 3,45 3,50 3,35
Sieg Hannover 96 4,00 4,00 3,80 3,80 4,00 3,76

 

Kann Frontzeck den Sinkflug der 96er stoppen?

Ähnliches trifft auch auf Hannover 96 zu, wenngleich bei den Niedersachsen zumindest die, etwas bescheidener ausgefallenen, internationalen Erfolge nicht allzu lange zurück liegen. Immerhin erreichte man noch in der Saison 2011/12 das Viertelfinale in der Europa League und überstand auch im Jahr darauf die Gruppenphase.

Seit damals ging es mit den 96ern aber stetig bergab. Bereits in der vergangenen Saison schlitterten die Niedersachsen immer tiefer in den Abstiegskampf und mussten schließlich bis zum letzten Spieltag bangen. Ähnlich wie der HSV, der den Klassenerhalt erst in der Relegation sichern konnte. War es bei den Hamburgern Bruno Labbadia, so sorgte in Hannover Michael Frontzeck für die entscheidenden Impulse.

Während aber die Hamburger in der neuen Saison nach dem Cup-K.o. in Jena und der 0:5-Auftaktpleite in München seit dem 3:2-Heimerfolg über den VfB Stuttgart am 2. Spieltag immer besser in die Spur fanden, kam Hannover von Beginn weg nicht auf Touren.

Nach dem 2:2 am ersten Spieltag bei Aufsteiger Darmstadt, dauerte es bis zum siebenten Spiel, ehe mit einem 1:1 im Derby in Wolfsburg ein weiterer Punkt errungen werden konnte. Auf den ersten Sieg mussten die 96er gar bis zum 3. Oktober (1:0 gegen Werder Bremen) warten.

 


Die letzten acht Derbys zwischen dem HSV und Hannover 96:

Datum Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
07.02.2015 HSV Hannover 2:1
14.09.2014 Hannover HSV 2:0
12.04.2014 Hannover HSV 2:1
24.11.2013 HSV Hannover 3:1
23.02.2013 Hannover HSV 5:1
29.09.2012 HSV Hannover 1:0
14.04.2012 HSV Hannover 1:0
26.11.2011 Hannover HSV 1:1

 

Bringt der Heimvorteil die Entscheidung?

Was allerdings gegen die Hamburger spricht, ist die durchwachsene Heimbilanz. Zwar konnte der HSV in dieser Saison bereits vier Siege feiern, drei davon wurden allerdings in fremden Stadien errungen. Daheim blieb das bereits erwähnte 3:2 gegen Stuttgart das einzige Erfolgserlebnis.

Dagegen sind die Hannoveraner in der aktuellen Spielzeit bisher auswärts erfolgreicher als daheim. Im letzten Auswärtsspiel in Köln gelang den 96ern ein 1:0-Sieg. Mit einem ähnlichen Resultat könnten die Niedersachsen auch im Volkspark sehr gut leben.

Ein Blick in die Statistik zeigt jedoch, dass es das Auswärtsteam im „kleinen Nordderby“ meist sehr schwer hat. In den jüngsten 15 Duellen der beiden Teams gab es keinen Sieg der Gäste. Zuletzt gewann der HSV am 11. August 2007 in Hannover mit 1:0.

Der letzte Auswärtssieg der 96er in Hamburg liegt noch länger zurück. Am 4. Dezember 2004 gewannen die Niedersachsen mit 2:0. In den vergangenen sieben Duellen der beiden Klubs gab es ausschließlich Heimsiege.

 

Category: Derbys Deutschland,Hamburger SV,Werder Bremen – Author: admin – 9:43 am

Nicht nur Derby-Liebhaber kommen an dem Nord-Gipfel zwischen den beiden Hansestädten aus Hamburg und Bremen nicht vorbei: Da die Bundesliga bislang keinen Vergleich öfter zu sehen bekam, fühlen sich auch sämtlichen Traditionalisten dem nunmehr schon 101. Schlagabtausch am kommenden Sonntagnachmittag verpflichtet. Verpassen sollte man das Städte-Duell jedoch vor allem deshalb nicht, weil die nächste Auflage in dem Imtech Arena möglicherweise etwas länger auf sich warten lässt.

Nur der Blick zurück macht richtig Spaß

Eigentlich scheint die deutsche Elite-Liga ohne die beiden großen Nord-Klubs gar nicht denkbar zu sein: Während der HSV aus seiner permanenten Anwesenheit in der Bundesliga als „Dino“ längst einen erheblichen Teil seiner Identität bezieht, hat auch der grün-weiße Rivale bislang nur eine einzige Spielzeit sausen lassen. Nach dem Abstieg im Jahr 1980 kehrte Werder jedoch schon nach Jahresfrist umgehend wieder zurück, um dann fortan dauerhaft auf der großen Bühne sesshaft zu werden – angesichts seines langen Atems ist das norddeutsche Duo folglich sogar den sportlich mittlerweile unerreichbaren Bayern noch immer weit voraus, wenn es um die Treue zur ersten Liga geht.

Da die beiden Teams somit die dienstältesten Bundesligisten stellen, erklärt es sich von selbst, dass das direkte Aufeinandertreffen zugleich auch der größte Klassiker des deutschen Fußballs ist: Während der HSV und Bremen bereits vor dem 101. Schlagabtausch stehen, hat es bis dato keine andere Partie in den „Kreis der Einhunderter“ geschafft. Nach exakt 100 ausgetragenen Derbys haben bislang übrigens die Gäste von der Weser knapp die Nase vorn: Derweil es der vierfache Meister auf insgesamt 36 Siege bringt, hatte der Europapokalsieger der Landesmeister von 1983 bisher nur in 31 Fällen das bessere Ende für sich.

Die ebenso lange wie erfolgreiche Historie beider Mannschaften will allerdings nicht so recht zu der Stimmungslage passen, mit der sich die Dauer-Rivalen nun am 12. Spieltag gegenüberstehen: Da sich die Fußballwelt in den letzten Jahren immer weiter drehte, scheinen mittlerweile schließlich sowohl die Rautenträger als aus die Weser-Städter zu zum Aussterben verdammten Überbleibseln einer vermeintlich besseren Vergangenheit geworden zu sein. Würde zum jetzigen Zeitpunkt Bilanz gezogen, wäre den Hamburger als Tabellenvorletztem der bereits im Vorjahr angekündigte Gang in die Zweitklassigkeit gewiss – die auf Rang 16 geführten Bremer dürften sich dagegen immerhin noch einmal in der Relegation ihrer Haut erwehren.

Neue Trainer, neue Hoffnung

Macht den in inniger Feindschaft verbundenen Rivalen seit etlichen Jahren ein schleichender Abwärtstrend zu schaffen, scheint nun der Tag der fälligen Abrechnung stetig näherzurücken: Da die Zahl der potentiellen Abstiegskandidaten derzeit äußerst überschaubar ist, käme es wohl schon einem mittleren Wunder gleich, wenn es zum Saisonende nicht zumindest einen der beiden Klubs erwischt. Das so traditionsreiche Derby gleicht in der Neuauflage folglich einem Tanz auf dem Totenbett, in dem möglicherweise nur der Sieger dem Gevatter Tod noch das eine oder andere zusätzliche Jährchen abringen kann.

Dass man zum Saisonende dann bestenfalls aber doch über derartige Horror-Szenarien lachen darf, ist auf die hier wie dort frühzeitig erfolgten Trainerwechsel zurückzuführen: So ist es Joe Zinnbauer und Viktor Skripnik an ihren neuen Wirkungsstätten jeweils gelungen, eine lange vermisste Aufbruchsstimmung zu initiieren. Dass dabei gleich beide Trainer aufgrund klammer Kassen aus dem eigenen „Nachwuchs“ stammten, zeigt erneut, dass bei aller Rivalität die Gemeinsamkeiten mehr denn je das Trennende überlagern – obwohl sich der HSV traditionell für das etwas großspurige Auftreten entscheidet, scheint man im Norden doch vornehmlich aus demselben Holz geschnitzt zu sein.

Werder war zuletzt besser drauf

Allerdings haben die Parallelen ein Ende, wenn es um die aktuellen Formkurven vor dem direkten Aufeinandertreffen geht: Während Zinnbauer beim HSV seit seinem Amtsantritt im September mit großen Siegen gegen den BVB und Leverkusen, aber auch schon vier kassierten Niederlagen bereits etliche Hochs und Tiefs einer Trainerlaufbahn im Schnelldurchlauf erlebte, bringt sein Gegenüber Skripnik bislang nur einen reichen Erfahrungsschatz in Sachen Gewinnen mit. Die zuvor noch ohne jeden Dreier am Tabellenende platzierten Bremer machten mit den Erfolgen gegen Mainz und Stuttgart unmittelbar vor der Länderspielpause in Windeseile reichlich Menge Boden gut – obendrein ist den Grün-Weißen die nicht zuletzt in finanzieller Hinsicht wertvolle Qualifikation für das Achtelfinale des DFB-Pokals geglückt.

Angesichts dieses kleinen Laufs scheint sich das Momentum derzeit ganz eindeutig auf Seiten der Gäste zu befinden; eine Annahme, die man durchaus aber auch beim Blick auf die letzten Derbys gewinnen kann. Immerhin hatte Werder fünf der jüngsten sechs direkten Vergleiche für sich entscheiden können – so war den Bremern etwa bereits in der Vorsaison in einer ähnlich bedrängten Lage mit einem 2:0-Triumph in dem Imtech Arena ein richtungsweisender Befreiungsschlag gelungen. Dass der Trend jedoch ziemlich klar für die Gäste zu sprechen scheint, lässt neben dem HSV auch die Wettanbieter kalt – diese gehen mit Favoritenquoten von knapp über 2,0 davon aus, dass es der Dino am Sonntag mithilfe der eigenen Anhängerschaft schon richten wird.

Category: Derbys Deutschland,Hamburger SV,Hannover 96 – Author: admin – 4:48 pm

Wenn von einem Derby des Hamburger Sportvereins die Rede ist, gehen Fußballfans in aller Regel von einem Stadtduell gegen St. Pauli oder dem Nord-Klassiker gegen Werder Bremen aus: Seit sich jedoch auch Hannover 96 wieder zu einem ambitionierten Teilnehmer der Bundesliga aufgeschwungen hat, hat sich auch hier im allgemeinen Sprachgebrauch längst die Begrifflichkeit des Derbys durchgesetzt. Für viele Anhänger beider Mannschaften stellen die jährlichen Aufeinandertreffen ohnehin ein ganz besonderes Highlight dar – schließlich wird hier zumindest mancherorts noch immer eine tiefe Fan-Freundschaft gepflegt.

Selbst altgediente Klubmitglieder tun sich allerdings schwer damit, die exakten Anfänge der gegenseitigen Sympathiebekundungen auf ein exaktes Ereignis zurückzuführen; fest steht lediglich, dass die freundschaftlichen Beziehung wohl in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ihren Anfang genommen haben. Was Kuttenträger und Hooligans damals begannen, wird heutzutage vor allem von den traditionsbewussten Ultras fortgeführt: So weisen bis zum heutigen Tage bei fast jedem Duell großflächige Banner auf das besondere Verhältnis der beiden Vereine hin.

Solidarität im Abstiegskampf

Einen neuerlichen Schub hat die Fan-Freundschaft zuletzt im Frühjahr des Jahres 2010 erhalten, als es für die 96er nach einer echten Katastrophensaison bereits mit Volldampf Richtung Zweiter Bundesliga ging. Beim direkten Aufeinandertreffen munterten damals die HSV-Anhänger ihre demoralisierten Gegenüber unter anderem mit dem Riesen-Banner: „96, Du wirst niemals untergehen“ auf – und auch in den folgenden Wochen hallten die unterstützenden Anfeuerungsrufe der Hamburger durch die Stadien der gesamten Republik.

Seither drückt sich das gegenseitige Wohlwollen nicht zuletzt durch regelmäßige Wechselgesänge aus: Der Klassiker “ob Schwarz-Weiß-Grün, ob Schwarz-Weiß-Blau, ihr zittert vor dem HSV” sollte zumindest vereinzelt auch am Sonnabendnachmittag wieder zu hören sein. Die jeweiligen Klubführungen haben die Fan-Freundschaft zudem schon mehrfach durch eine Einladung des gegnerischen Stadionsprechers unterstützt; zudem weist auch das aufeinanderfolgende Abspielen der beiden Vereinslieder auf die Besonderheit des Derbys hin.

Momentan überwiegt die Konkurrenz

Verständlicherweise leidet jedoch auch die schönste Freundschaft darunter, wenn man sich sportlich in die Quere zu kommen droht – und da momentan von beiden Mannschaften vehement um den Einzug in die Europa League gerungen wird, dürften nun an diesem Wochenende kaum die ganz großen Gefühlsausbrüche zwischen den beiden Fangruppierungen zu erwarten sein. Für die Gastgeber geht es in der AWD-Arena schließlich darum, den Bundesliga-Dino nicht komplett aus den Augen zu verlieren. Da der Rückstand auf die sechstplatzierten Gäste bereits jetzt vier Zähler beträgt, dürften die Rothosen im Falle einer weiteren Niederlage vor heimischem Publikum kaum noch einzufangen zu sein.

Nach dem glorreichen 4:1-Erfolg in Dortmund, ist der Mannschaft von Thorsten Fink nun allerdings auch beim Gastspiel in Niedersachsen ein erfolgreicher Auftritt zuzutrauen; angesichts von drei Siegen aus der letzten vier Partien, scheinen die Elbe-Städter derzeit immerhin in ihrer besten Saisonphase angelangt zu sein. Die Hausherren trumpfen vor dem Aufeinandertreffen dagegen einmal mehr mit ihrer imposanten Heimstärke auf: Zuletzt wurden Greuther Fürth, Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim allesamt mit Niederlagen nach Hause geschickt.

Kündigt sich angesichts der tabellarischen Nachbarschaft am Sonnabend somit ein völlig offenes Derby an, haben die Gäste zumindest in der Statistik knapp die Nase vorn: Von den bisherigen 49 Aufeinandertreffen entschied der HSV 20 Partien für sich und konnte zudem 15 Punkteteilungen verbuchen – der letzte Sieg in Hannover liegt dennoch mittlerweile schon beinahe fünfeinhalb Jahre zurück.

Category: Hamburger SV,Werder Bremen – Author: admin – 12:29 am

Werder Bremen bleibt die Nummer 1 im Norden Deutschlands, mit einem 3:1 Auswärtssieg beim Rivalen Hamburger SV bekräftigten die Werderaner ihre Ambitionen um die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb, während der HSV einen Rückschlag hinnehmen musste im 96. Nord-Derby.

Eine Zusammenfassung aus dem Stadion und aus dem Block hat der User Rachepfeil auf Youtube hochgeladen:

Category: Hamburger SV,Werder Bremen – Author: admin – 11:51 pm

Das Nord-Derby in der deutschen Bundesliga zwischen dem SV Werder Bremen und dem Hamburger SV steht wieder an. Pünktlich zu diesem ist ein schöner Trailer auf Youtube aufgetaucht. Das Motto: “Auf geht´s in letzte Derby in Bremen”, es wird sich die Frage gestellt, wird dies das letzte Nord-Derby in Bremen sein? Nach 4 Spieltagen steht der HSV auf Platz 18 der Bundesliga, nach 4 Spieltagen wohl bemerkt, aber für viele gehören die Hamburger schon jetzt zu den Abstiegskandidaten.

Category: Hamburger SV,Werder Bremen – Author: admin – 7:13 pm
Nordderby

Nord Derby

In gut zwei Wochen kommt es in der ersten Bundesliga wieder zum traditionsreichen Derby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV, dabei ist Bremen Gastgeber und würde zu gerne den HSV weiter in die Krise schießen.

Werder ist für viele überraschend gut gestartet, von 12 möglichen haben die Bremer 9 geholt und hat sich nach vier Spieltagen auf Platz 3 eingependelt. Noch vier Monate sind es bis Weihnachten, doch in Hamburg brennt schon jetzt der Baum. Tabellenplatz 18, erst einen Punkt und schon 14 Gegentore kassiert, somit die schwächste Abwehr der Bundesliga. Und jetzt das Derby, da kommt die Länderspiele gerade recht.

Tim Wiese ist bekannt für Sticheleien gegenüber dem Rivalen, so auch diesmal, es sei genau der richtige Zeitpunkt für das Derby, unterschwellig darauf bezogen die Hamburger noch tiefer ins Schlamassel zu befördern.

Beim letzten Derby in Hamburg ging Werder mit 4:0 unter, Zeit für eine Wiedergutmachung auf der einen Seite, auf der anderen Seite hat der HSV nun die Möglichkeit ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen, zwar steht Hamburg mit dem Rücken zur Wand, doch ein Derby kann Flügel verleihen, wir werden es sehen.

Anpfiff ist am Sa. 10.09. 18:30

Category: FC Sankt Pauli,Hamburger SV – Author: admin – 9:53 pm

Nachdem Sankt Pauli im Hinspiel kurz vor Schluss noch den Ausgleich hinnehmen musste und sich mit dem HSV Remis trennte, konnte man im Rückspiel im Hamburger “Volksparkstadion” ein 1:0 über die Zeit bringen.

Gerald Asamoah war es, der in 59 Minute per Kopf traf und so den Erfolg einleitete. In Halbzeit 1 war der HSV klar tonangebend, kam zu einigen Torchancen, aber war unglücklich im Abschluss. In Halbzeit 2 schafften es die “Rothosen” zwar Druck aufzubauen, aber Chancen blieben aus. Sankt Pauli hingegen zog sich zurück und konterte hier und da ganz stark, aber das Tor von Asa sollte das einzige am heutigen Abend bleiben. Mit dem Sieg hat Pauli einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt gelegt, 5 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, 9 Punkte auf Platz 17, dem sicheren Abstiegsplatz. Der HSV hingegen hat die Chance verpasst Punkte auf Platz 5 gut zu machen, der für eine direkte Qualifikation für die Europa Leauge notwendig ist, stattdessen liegen sie mit 4 Punkten Rückstand “nur” auf Platz 7, für den HSV und dem Etat ganz klar zu wenig.

Die befürchtete Randale blieb aus, Fans beider Mannschaften zeigten sich farbenfroh, die Hamburg Supporters zeigten eine schöne Choreografie und das ein oder andere Spruchband wie “Hamburg war, ist und bleibt … weiß blau”. Die Fanszene von Sankt Pauli war und ist da anderer Meinung, sie schwenkten zum Intro zahlreiche braun-weiße Flaggen, die Antwort auf das Spruchband.

Derbysieger in Hamburg 2011 ist der FC Sankt Pauli, der Hamburger SV bekommt am Samstag die Chance auf ein neues Derby, denn dann ist Werder Bremen zu Gast.