Hannover 96

Category: Derbys Deutschland,Hannover 96,VfL Wolfsburg – Author: admin – 3:52 pm

Obwohl die beiden niedersächsischen Fußballklubs Hannover 96 und VfL Wolfsburg in den vergangenen 50 Jahren etwa 40 Mal in Pflichtspielen aufeinandertrafen, hält sich die Rivalität zwischen den beiden Vereinen in Grenzen.

Ganz im Gegensatz etwa zu Auseinandersetzungen zwischen den 96ern und Eintracht Braunschweig. Das liegt vor allem daran, dass die Anhänger des wesentlich älteren Klubs aus Hannover dem VW-Werksklub aus Wolfsburg eher reserviert gegenüberstehen.

 

Regelmäßige Derby-Duelle seit 2002

In der Saison 1997/98 stieg der VfL erstmals in die höchste Spielklasse auf und ist seither ein fester Bestandteil derselben. Dagegen kehrten die Hannoveraner nach dem Abstieg 1989 erst 2002 wieder in die Bundesliga zurück.

In der Bundesliga trafen die beiden Vereine seit 2002 bisher 27 Mal aufeinander. Die Bilanz spricht mit 13:9-Siegen bei fünf Unentschieden zugunsten der Wolfsburger, die im Vorjahr mit Platz zwei das beste Abschneiden nach dem Gewinn des Meistertitels in der Saison 2008/09 verzeichneten.

 


Die letzten 8 Duelle zwischen Hannover und Wolfsburg:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
26.09.2015 Bundesliga VfL Wolfsburg Hannover 96 1:1
02.05.2015 Bundesliga VfL Wolfsburg Hannover 96 2:2
06.12.2014 Bundesliga Hannover 96 VfL Wolfsburg 1:3
25.01.2014 Bundesliga VfL Wolfsburg Hannover 96 1:3
10.08.2013 Bundesliga Hannover 96 VfL Wolfsburg 2:0
26.01.2013 Bundesliga Hannover 96 VfL Wolfsburg 2:1
02.09.2012 Bundesliga VfL Wolfsburg Hannover 96 0:4
11.04.2012 Bundesliga Hannover 96 VfL Wolfsburg 2:0

 

In der laufenden Saison blieben bisher aber beide Vereine hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Aktuell wäre der der VfL Wolfsburg als Achtelfinalist der Champions League in der nächsten Saison für keinen internationalen Bewerb startberechtigt.

Derzeit rangieren die „Wölfe“ nach nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen auf dem enttäuschenden achten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Platz sechs, der zumindest zur Teilnahme an der Europa League berechtigt, beträgt vier Punkte.

 

Hannover steht vor dem Abstieg

Allerdings sind die Sorgen der Wolfsburger im Vergleich mit den 96ern eher klein. Denn Hannover rangiert seit Beginn der Rückrunde auf dem letzten Tabellenplatz und der Rückstand auf die Konkurrenz wuchs von Woche zu Woche an.

Für viele sah der zweifache deutsche Meister (1938, 1954) nach acht Niederlagen in Folge bereits wie ein sicherer Absteiger aus. Aber am vergangenen Samstag erschien den Niedersachsen plötzlich ein Hoffnungsschimmer.

Nach einem 2:1-Auswärtssieg beim in der Rückrunde bislang ungeschlagenen VfB Stuttgart darf die Mannschaft von Thomas Schaaf wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Zwar reichte der unverhoffte Erfolg nicht, um den letzten Tabellenplatz abzugeben, der Rückstand auf die direkten Konkurrenten ist aber geschmolzen.

 


Nach dem 2:1-Erfolg in Stuttgart ist in Hannover wieder Hoffnung eingekehrt.
(Quelle: YouTube/HANNOVER 96)

 

Auf den Vorletzten Hoffenheim fehlt Hannover nur noch ein Punkt und der von Werder Bremen gehaltene Relegationsplatz ist nunmehr vier Zähler entfernt, was in den noch verbleibenden elf Meisterschaftsspielen durchaus aufzuholen wäre. Auf einen Nichtabstiegsplatz fehlen den 96ern noch sechs Punkte.

 


Die Quoten für Hannover gegen Wolfsburg im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000 Bet-at-home
Sieg Hannover 4,30 4,33 3,90 4,20 4,50 4,06
Unentschieden 3,60 3,60 3,70 3,50 3,80 3,59
Sieg Wolfsburg 1,85 1,85 1,90 1,80 1,90 1,83

 

Schwächstes Heimteam gegen schlechteste Auswärtsmannschaft

Somit kommt dem Heimderby gegen Wolfsburg für die Hannoveraner besondere Bedeutung zu. Zwar sind die 96er mit nur sechs Punkten aus elf Heimspielen (2 Siege, 9 Niederlagen) auch das schwächste Heimteam der Liga, die Heimbilanz gegen die Wolfsburger ist aber mit 6:4-Siegen knapp positiv.

Zudem tut sich der VW-Klub in dieser Saison auswärts enorm schwer und ist mit nur einem Sieg in elf Auswärtsspielen (4 Remis, 6 Niederlagen) die schwächste Mannschaft auf fremden Plätzen.

Das letzte Heimspiel gegen den VfL ging für die 96er am 6. Dezember 2014 mit 1:3 verloren, davor gab es aber zwischen 2011 und 2013 vier Heimsiege in Folge.

 

Category: Derbys Deutschland,Hamburger SV,Hannover 96 – Author: admin – 7:12 pm

Das freundschaftliche Verhältnis, das einige Fangruppen des Hamburger SV und von Hannover 96 untereinander pflegen, wird am kommenden Sonntag wieder auf eine harte Probe gestellt. Im „kleinen Nordderby“ treffen die beiden Vereine im Hamburger Volksparkstadion aufeinander.

Weder der HSV noch die 96er haben in diesem Duell etwas zu verschenken. Zwar präsentieren sich die Hamburger, seit Bruno Labbadia das Zepter führt, deutlich verbessert und haben – anders als in den Saison zuvor – aktuell nichts mit dem Abstiegskampf zu tun, gesichert ist der Klassenerhalt aber noch lange nicht.

Der HSV weiterhin mit Defiziten im Angriff

Wie in den letzten Jahren tut sich der Bundesliga-Dino vor allem mit dem Toreschießen schwer. In der Vorsaison stellten die Hamburger mit nur 25 Treffern in 34 Spielen einen neuen Minusrekord in der Klubgeschichte auf.

Mit neun Treffern in zehn Spielen sieht es in dieser Hinsicht aktuell deutlich besser aus. Allerdings hat nur der Aufsteiger Ingolstadt in dieser Saison bisher noch seltener getroffen (sechs Mal) als der ruhmreiche HSV.

Trotz leichter Aufwärtstendenz ist der sechsfache deutsche Meister und zweifache Europacupsieger (Europapokal der Landesmeister 1983, Europapokal der Pokalsieger 1977) weit vom Glanz vergangener Jahre entfernt.

 


Die Quoten für HSV gegen Hannover 96 im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000 Bet-at-home
Sieg HSV 2,00 1,95 2,00 1,90 2,05 1,98
Unentschieden 3,30 3,50 3,45 3,45 3,50 3,35
Sieg Hannover 96 4,00 4,00 3,80 3,80 4,00 3,76

 

Kann Frontzeck den Sinkflug der 96er stoppen?

Ähnliches trifft auch auf Hannover 96 zu, wenngleich bei den Niedersachsen zumindest die, etwas bescheidener ausgefallenen, internationalen Erfolge nicht allzu lange zurück liegen. Immerhin erreichte man noch in der Saison 2011/12 das Viertelfinale in der Europa League und überstand auch im Jahr darauf die Gruppenphase.

Seit damals ging es mit den 96ern aber stetig bergab. Bereits in der vergangenen Saison schlitterten die Niedersachsen immer tiefer in den Abstiegskampf und mussten schließlich bis zum letzten Spieltag bangen. Ähnlich wie der HSV, der den Klassenerhalt erst in der Relegation sichern konnte. War es bei den Hamburgern Bruno Labbadia, so sorgte in Hannover Michael Frontzeck für die entscheidenden Impulse.

Während aber die Hamburger in der neuen Saison nach dem Cup-K.o. in Jena und der 0:5-Auftaktpleite in München seit dem 3:2-Heimerfolg über den VfB Stuttgart am 2. Spieltag immer besser in die Spur fanden, kam Hannover von Beginn weg nicht auf Touren.

Nach dem 2:2 am ersten Spieltag bei Aufsteiger Darmstadt, dauerte es bis zum siebenten Spiel, ehe mit einem 1:1 im Derby in Wolfsburg ein weiterer Punkt errungen werden konnte. Auf den ersten Sieg mussten die 96er gar bis zum 3. Oktober (1:0 gegen Werder Bremen) warten.

 


Die letzten acht Derbys zwischen dem HSV und Hannover 96:

Datum Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
07.02.2015 HSV Hannover 2:1
14.09.2014 Hannover HSV 2:0
12.04.2014 Hannover HSV 2:1
24.11.2013 HSV Hannover 3:1
23.02.2013 Hannover HSV 5:1
29.09.2012 HSV Hannover 1:0
14.04.2012 HSV Hannover 1:0
26.11.2011 Hannover HSV 1:1

 

Bringt der Heimvorteil die Entscheidung?

Was allerdings gegen die Hamburger spricht, ist die durchwachsene Heimbilanz. Zwar konnte der HSV in dieser Saison bereits vier Siege feiern, drei davon wurden allerdings in fremden Stadien errungen. Daheim blieb das bereits erwähnte 3:2 gegen Stuttgart das einzige Erfolgserlebnis.

Dagegen sind die Hannoveraner in der aktuellen Spielzeit bisher auswärts erfolgreicher als daheim. Im letzten Auswärtsspiel in Köln gelang den 96ern ein 1:0-Sieg. Mit einem ähnlichen Resultat könnten die Niedersachsen auch im Volkspark sehr gut leben.

Ein Blick in die Statistik zeigt jedoch, dass es das Auswärtsteam im „kleinen Nordderby“ meist sehr schwer hat. In den jüngsten 15 Duellen der beiden Teams gab es keinen Sieg der Gäste. Zuletzt gewann der HSV am 11. August 2007 in Hannover mit 1:0.

Der letzte Auswärtssieg der 96er in Hamburg liegt noch länger zurück. Am 4. Dezember 2004 gewannen die Niedersachsen mit 2:0. In den vergangenen sieben Duellen der beiden Klubs gab es ausschließlich Heimsiege.

 

Category: Derbys Deutschland,Hannover 96,VfL Wolfsburg – Author: admin – 6:13 pm

In Niedersachsen ist vor allem das Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig von starker Rivalität geprägt. Aber nachdem die Braunschweiger in den vergangenen Jahrzehnten nur noch selten in der höchsten Spielklasse vertreten waren, sind diese Derbys selten geworden.

Dagegen ist der nicht weit entfernte VfL Wolfsburg seit 1997 durchgehend in der Bundesliga vertreten und nicht erst seit dem Gewinn des Meistertitels in der Saison 2008/09 sportlich die Nummer eins in der Region.

Werksverein gegen Traditionsklub

Allerdings wird dem 1945 gegründeten VW-Werksklub aufgrund des finanzstarken Umfelds in Verbindung mit der vergleichsweise geringen Tradition von vielen Anhängern anderer Klubs die entsprechende Anerkennung verwehrt.

Das führte auch dazu, dass beispielsweise die Fans des 1896 gegründeten zweimaligen deutschen Meisters Hannover 96 (1938, 1954) den Wolfsburgern gegenüber bis heute eine weitgehende Ignoranz an den Tag legen, obwohl die beiden Vereine in den vergangenen 50 Jahren über 40 Mal aufeinandertrafen.

Es dauerte allerdings einige Zeit, bis die beiden Vereine einander in der Saison 2002/03 erstmals in der Bundesliga begegneten. Von den bisher 26 Duellen in der höchsten Spielklasse gewannen die Wolfsburger die Hälfte. Neun Mal waren die 96er erfolgreich, nur vier Partien endeten unentschieden.

 


Die Quoten für Chelsea gegen Arsenal im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000 Bet-at-home
Sieg Wolfsburg 1,45 1,40 1,45 1,45 1,40 1,39
Unentschieden 4,50 5,00 4,50 4,00 5,00 4,72
Sieg Hannover 7,00 8,00 7,00 7,00 8,00 7,07

 

Wolfsburg in der Bundesliga-Bilanz voran

Weitaus deutlicher als die Bilanz in den direkten Duellen fällt allerdings in den vergangenen Jahren die Erfolgsbilanz der beiden Klubs aus. Während Hannover seit dem einzigen Pokalsieg 1992 keine Trophäe mehr erringen konnte, konnten die Wolfsburger nach dem Meistertitel 2009 und der darauf folgenden Teilnahme an der Champions League im vergangenen Jahr neben dem Vizemeistertitel auch erstmals den DFB-Pokal in die VW-Stadt holen.

Dagegen blieb ein vierter Bundesliga-Platz in der Saison 2010/11, dem auch eine zweimalige Teilnahme an der Europa League folgte, der größte Erfolg der 96er in den letzten 20 Jahren.

Aber auch von derartigen Resultaten ist Hannover derzeit weit entfernt. Aktuell ist der Klassenerhalt der 96er akut gefährdet, nachdem bereits in der Vorsaison der Abstieg erst am letzten Spieltag abgewendet werden konnte. Aus den bisherigen sechs Spielen holte Hannover nur einen einzigen Punkt und liegt damit am Tabellenende.

Beim 2:2 bei Aufsteiger Darmstadt erreichte man zum Saisonauftakt noch ein glückliches 2:2-Unentschieden, danach setzte es aber fünf Niederlagen in Folge. Ob es in Wolfsburg einen Zuwachs auf dem Punktekonto gibt, erscheint äußerst fraglich.

 


Hannover-Trainer Michael Frontzeck ist die schwierige Situation bewusst.
(Quelle: YouTube/Hannover 96)

 

Ein Debakel mit Folgen?

Allerdings sind auch die Wolfsburger aktuell nicht in Bestform. Der Abgang von Kevin de Bruyne zu Manchester City konnte erwartungsgemäß bisher nicht kompensiert werden. Zwar blieben die „Wölfe“ in den ersten fünf Ligaspielen unbesiegt, in Köln und Ingolstadt gab es jedoch jeweils nur ein Remis.

Am vergangenen Dienstag lag der VfL aber bei Meister Bayern zur Halbzeit noch mit 1:0 in Führung, ehe der zur Pause eingewechselte Robert Lewandowski mit fünf Toren innerhalb von neun Minuten alle Träume der Wolfsburger vom ersten Auswärtssieg der Saison vernichtete.

Daher wird es auch darauf hinkommen, ob die Mannschaft von Dieter Hecking den Schock dieser neun Minuten bis zum Wochenende überwunden hat. In den bisherigen drei Heimspielen der Saison gaben die Wolfsburger jedenfalls noch keinen Punkt ab und auch in der Champions League gab es gegen ZSKA Moskau einen 1:0-Heimsieg.

Category: Derbys Deutschland,Hannover 96,VfL Wolfsburg – Author: admin – 5:01 pm

Zwar würde selbst die allseits erwartete Niederlage an diesem Wochenende die 96er natürlich noch nicht endgültig ins Verderben stürzen; nachdem jedoch bereits den letzten 14 Liga-Auftritten kein einziger Sieg entsprang, kämen die Roten im Falle einer weiteren Pleite wohl nicht mehr um den Absturz auf einen der drei Abstiegsplätze herum. Ein solches erstmaliges Aufschlagen auf einem der hintersten Ränge dürfte dem ohnehin angeschlagenen Nervenkostüm der Landeshauptstädter so kurz vor dem Saisonfinale gewiss nicht zuträglich sein – viel bedenklicher noch wäre aber sicherlich die Tatsache, dass der als letzter Joker gezogene Trainerwechsel bei einer Fortsetzung des Tieffluges endgültig wirkungslos verpufft.

Nachdem es dem als Retter-Hoffnung verpflichteten Michael Frontzeck vor wenigen Tagen nicht gelungen war, bei der unglücklichen und somit voll ins Bild passenden 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim die Trendwende herbeizuführen, müssen angesichts des auf einen Zähler zusammengeschrumpften Vorsprungs auf den Relegationsplatz mittlerweile wohl schon außergewöhnliche Dinge passieren, um ein Abbrechen der Erstliga-Zelte doch noch zu vermeiden. Nach der undankbaren Prüfung in Wolfsburg stehen gegen Bremen und Augsburg schließlich gleich noch zwei weitere Spiele an, in denen sich Hannover mit Teams aus der oberen Tabellenhälfte messen muss: Sollte hier nicht das eine oder andere Mini-Wunder gelungen, droht dann im abschließenden Heimspiel gegen den SC Freiburg kaum noch etwas zu retten zu sein.

Auch der Nordkurve droht die Zweite Liga

Da sich die 96er bereits beim 1:3 im Hinspiel gegen den VfL Wolfsburg weitgehend chancenlos präsentierten, scheint das Derby für die Gäste auf den ersten Blick zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt auf der Tagesordnung zu stehen: Weil jedoch schon allein die Resultate des Vorjahres daran erinnern, dass auch das niedersächsische Familientreffen seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt, wird von den Hannoveranern dann aber doch vorsichtig darauf spekuliert, dass in der Volkswagen-Arena vielleicht noch am allerbesten der benötigte Rettungsanker ausgeworfen werden kann. Mit zwei denkwürdigen Auftritten (4:0; 3:1) konnten sich die Roten bereits bei ihren letzten beiden Besuchen den wertvollen Dreier in der VW-Stadt sichern – und auch in der Gesamtbilanz hatten die Gäste mit 13:9-Siegen bislang etwas häufiger das bessere Ende für sich.

Dass Hannover allerdings selbst nach einem Abstieg noch immer auf die sportlich derzeit unerreichbaren Wölfe herabschauen würde, ist in erster Linie auf die in der Landeshauptstadt deutlich stärker gelebte Fankultur zurückzuführen: Da es in Wolfsburg durchaus üblich ist, bei Auswärtsspielen jenseits der niedersächsischen Landesgrenzen das zur Verfügung gestellte Kartenkontingent nicht einmal auch nur ansatzweise auszuschöpfen, haben die 96er schon vor längerer Zeit den größeren Rückhalt der Supporter als ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ausgemacht. Umso schmerzlicher kratzte es in den vergangenen Monaten am Selbstverständnis des Vereins, dass sich die Stimmung in der HDI-Arena nach dem Rückzug der Ultras zunehmend der „Friedhofs-Ruhe“ beim ungeliebten Nachbarn angenähert hat: Der kürzlich zwischen Fans und Klub-Boss Kind geschlossene Burgfrieden kommt aufgrund des anstehenden Derbys somit genau zur rechten Zeit.

Der VfL scheint unantastbar

Hatte die Rückkehr der Ultras bereits im letzten Heimspiel gegen Hoffenheim auch zu einer sichtlichen Belebung auf dem Rasen geführt, musste angesichts der dennoch erlittenen Niederlage schlussendlich aber doch das bittere Fazit gezogen werden, dass sogar der viel zitierte 12. Mann dem Absturz der 96er hilflos gegenübersteht. Am kommenden Samstagnachmittag könnte somit nun erneut im Gäste-Block zu beobachten sein, wie sich die anfängliche Zuversicht in blankes Entsetzen zu wandeln beginnt: Insbesondere in der heimischen Volkswagen-Arena scheint der VfL derzeit schließlich selbst die lautstärksten Gegner kaum zu fürchten zu haben.

Dass die in der laufenden Liga-Saison daheim noch ungeschlagenen Wölfe zudem gerade erst mit dem überaus souveränen 4:0-Erfolg im Pokal-Halbfinale bei Arminia Bielefeld ihre Mini-Durststrecke von vier sieglosen Pflichtspielen beendeten, dürfte in jedem Falle eher nicht dafür sprechen, dass es nun im Derby über Gebühr spannend wird – zumal die Truppe von Dieter Hecking durch den auf vier Zähler geschrumpften Vorsprung dazu gehalten wird, sich für die anvisierte Vizemeisterschaft noch einmal ein bisschen ins Zeug zu legen. Für eine Derby-Neuauflage im kommenden Jahr muss man in Niedersachsen deshalb wohl schon der Braunschweiger Eintracht die Daumen drücken, die in Liga zwei nach wie vor um die sofortige Rückkehr in die Bundesliga kämpft.

 

Category: Derbys Deutschland,Hannover 96,VfL Wolfsburg – Author: admin – 7:17 pm

Obwohl der VfL Wolfsburg derzeit im Begriff ist, sich in der laufenden Saison als die unangefochtene Nummer 2 der Bundesliga zu etablieren, muss die Mannschaft von Dieter Hecking doch auch weiterhin damit leben, in der niedersächsischen Heimat nicht die allererste Wahl zu sein. Aufgrund der glorreichen Vergangenheit ist hier mit „Derby“ schließlich noch immer vor allem ein Duell zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig gemeint – folgerichtig nehmen die Roten aus der Landeshauptstadt die Wölfe nun am kommenden Sonnabend nach der offiziellen Sprachregelung nur zu einem „kleinen Derby“ in Empfang.

Hannover ist eine Derby-Macht

Mag es einerseits durchaus verständlich sein, dass die Anhänger der 96er den durch unzählige VW-Millionen zur lokalen Fußball-Macht aufgestiegenen Wölfen die große Ehre einer offen zur Schau getragenen Rivalität partout verweigern möchten, kann zugleich jedoch auch sehr wohl angenommen werden, dass man ebenso auch bei den Gästen keinen besonderen Wert auf die regelmäßigen Nachbarschafts-Duelle legt. Denn während der VfL die nationalen Konkurrenten zunehmend in Angst und Schrecken versetzt, ist die Mannschaft innerhalb der eigenen Landesgrenzen nach wie vor ein ziemlich kleines Licht: Niedersächsische Derbys bedeuteten für den Europa-League-Teilnehmer zuletzt fast immer den sicheren Untergang.

Ließen die Wölfe etwa in der Vorsaison gegen die nur kurzzeitig in der Bundesliga vorbeischauenden Löwen aus Braunschweig gleich fünf fest eingeplante Zähler liegen, stand das Team nach den beiden Duellen gegen Hannover sogar komplett mit leeren Händen da; mit beachtlichen fünf Derby-Siegen in Folge stellten sich die 96er in der jüngsten Vergangenheit ohnehin als der große nationale Angstgegner des VfL heraus. Ungeachtet dieser langen Siegesserie hat die Elf von Tayfun Korkut in der Gesamtbilanz aber trotzdem nur denkbar knapp die Nase vorn: Nach insgesamt 39 Vergleichen von der Bundesliga bis zur Regionalliga-Nord sowie einem Aufeinandertreffen im DFB-Pokal könnte der Vorsprung mit 17:16-Siegen kaum dünner sein.

…aber die Tabelle spricht für den VfL

Dennoch darf durchaus angenommen werden, dass der zusammengetragene Zahlensalat für das nun anstehende 40. Derby der beiden niedersächsischen Bundesligisten allenfalls untergeordnete Relevanz besitzt: Die recht deutliche Favoritenstellung der Wolfsburger Gäste dürfte schließlich nicht nur darauf zurückzuführen sein, dass sich die Lust der VfL-Kicker in Grenzen hält, schon wieder nach einem der regelmäßigen Prestigeduelle der große Depp zu sein. Insbesondere der von dem Gespann Allofs/Hecking eingeleitete Aufschwung schanzt den Wölfen am Samstagnachmittag die besseren Karten zu – sieben Siege aus den letzten acht Bundesliga-Partien lassen den VW-Klub hoffen, dass beim nunmehrigen Aufeinandertreffen mit den 96ern trotz aller schlechten Erfahrungen nun wirklich nichts Unangenehmes passieren kann.

Namentlich in der Offensive ist der VfL derart gut aufgestellt, dass man beinahe schon das Schlimmste für die Roten fürchten muss. Während sich die Gastgeber aus Hannover im bisherigen Saisonverlauf mit ganz mageren 13 Treffern begnügten (die zweitschlechteste Ausbeute aller Bundesligisten, brachte der Lokalrivale den Ball im gleichen Zeitraum fast doppelt so häufig im gegnerischen Kasten unter. Als großer Pluspunkt stellte sich dabei vor allem die ungeheure Vielzahl an potentiellen Scharfschützen heraus: Ist zum einen die vorderste Linie mit Spielern wie Olic, Bendtner, Persisic und Hunt ausgesprochen hochwertig besetzt, weiß das Team darüber hinaus auch die torhungrigste Abwehr der Liga in seinen Reihen: Knoche, Naldo und der derzeit verletzungsbedingt pausierende Rodriguez trugen immerhin bereits beachtliche acht Treffer zur Ausbeute der Wölfe bei.

Auch ein kleines Derby hat seinen Reiz

Feuerten die Gäste in den vergangenen Wochen aus buchstäblich allen Rohen, machte den 96ern im zu Ende gehenden Herbst ein permanenter Zickzack-Kurs zu schaffen: So ließ Hannover auf die Niederlagen gegen Stuttgart, München und Gladbach zunächst eine Erfolgsserie gegen Dortmund, Frankfurt und die Berliner Hertha folgen, bis es dann in der Tabelle nach den beiden jüngsten Pleiten gegen Leverkusen und Hoffenheim wieder ein gutes Stück nach unten ging. Im Vergleich zur verkorksten Vorsaison stellt der momentan zu Buche schlagende achte Rang für die Mannschaft allerdings trotz allem eine erfreuliche Stabilisierung dar – zumal der zwischenzeitliche Höhenflug darauf hoffen lässt, dass sich die unlängst erlittenen Rückschläge nun ebenfalls nur als ein vorübergehendes Phänomen erweisen.

Da die Hausherren zuletzt jedoch bereits gegen zwei unmittelbare Tabellennachbarn leer ausgingen, schlagen die Roten vor der schweren Aufgabe gegen den ungleich ambitionierteren Nachbarn dennoch vorsichtshalber erst einmal etwas leisere Töne an: So tat der ansonsten keinesfalls als Leisetreter bekannte Klubchef Martin Kind vor dem Derby kund, „schon mit einem Punkt deutlich zufrieden“ zu sein. Dass ein dreifacher Punktgewinn entsprechend „mehr als erfreulich“ wäre, dürfte sicher nicht nur auf die bloße Stärke des Gegners zurückzuführen sein – allein der Umstand, dass Kind ohne Not das sportliche Tagesgeschäft kommentiert, verweist schließlich darauf, dass man das Niedersachsen-Duell in Hannover dann doch um einiges ernster nimmt, als man es dem Wolfsburger Rivalen im Grund des eigenen Herzens eigentlich zugestehen will.

Category: Derbys Deutschland,Hannover 96,VfL Wolfsburg – Author: admin – 11:44 am

Am Premieren-Spieltag der Bundesliga wird auch gleich an die Freunde des Derbys gedacht – das niedersächsische Duell in Hannover sorgt jedoch dafür, dass die Erregungskurve der Fans nach der Sommerpause zunächst einmal nur ganz behutsam nach oben steigt. Aufgrund der weitgehend fehlenden Rivalität bietet sich der Vergleich zwischen den Roten und Grünen schließlich vor allem als Testlauf für künftige Highlights an: So wird es für die 96er nämlich erst dann so richtig ernst, wenn es am 12. Spieltag zu einem Wiedersehen mit Eintracht Braunschweig kommt.

Derby-Verweigerung in Hannover

Während sich Hannover und die Löwen schon seit einem halben Jahrhundert in größtmöglicher Abneigung verbunden sind, wird dem VfL Wolfsburg nach wie vor den Rang eines ernstzunehmenden Gegners verweigert. Nicht einmal die überraschend eingeheimste Meisterschaft anno 2009 konnte etwas an dem Umstand ändern, dass dem VW-Werksklub in der Landeshauptstadt bestenfalls unterkühltes Desinteresse entgegenschlägt. Sich das Duell im nunmehr zwölften Jahr der gemeinsamen Bundesliga-Zugehörigkeit längst zum Dauerbrenner mausert, wird von den jeweiligen Fanlagern allenfalls die kurze Anreise zu den Auswärtsspielen in der Nachbarschaft geschätzt: Die Stadien der beiden Teams sind immerhin gerade einmal knappe 90 Kilometer voneinander entfernt.

Die demonstrativ gelebte Gleichgültigkeit wird somit auch an diesem Samstagnachmittag wieder deutlich machen, dass sich der Reiz eines Derbys keinesfalls aus der geringen räumlichen Entfernung ergibt: Wird eine solche Partie nämlich nicht mit den Emotionen der Zuschauer überreichlich aufgeladen, kann es am Ende tatsächlich nur noch um die gewöhnlichen drei Punkte gehen. Da nach der Sommerpause jedoch beide Vereine große Pläne schmieden, bringt dem Match schon allein der sportliche Wert ein erhebliches Stück Brisanz zurück: Ein Fehlstart in die neue Spielzeit würde dem erhofften Angriff auf die internationalen Startplätze immerhin gleich auf den ersten Metern gewaltig torpedieren.

Beide Teams streben nach Europa

Nichts wird von den gastgebenden 96ern derzeit nämlich mehr gefürchtet, als dass ihr Verein wieder dauerhaft im Mittelmaß versinkt. Hatten die zweijährigen Gastspiele in der Europa League Hannover zwischenzeitlich zum gefühlten Nabel der Welt gemacht, fielen die Leistungen der Mannschaft in der vergangenen Saison unter die mittlerweile deutlich gewachsenen Ansprüche zurück. Der lange Zeit für unfehlbar gehaltene Mirko Slomka bekam in den zurückliegenden Monaten weder die Auswärts- noch die Abwehrschwäche in den Griff – fortan wird nun mit einigen zielgerichteten Verstärkungen versucht, den schleichenden Abwärtstrend gerade noch rechtzeitig in eine freundlichere Richtung zu drehen.

Bei den Wölfen wird dagegen darauf gehofft, dass sich die positive Entwicklung des Frühjahrs nun auch in den Resultaten der neuen Saison niederschlägt: Der im Winter verpflichtete Dieter Hecking hat mit dem VfL zuletzt immerhin bereits eine äußerst vielversprechende Rückrunde hingelegt. Da sich der Verein aufgrund der enttäuschenden Hinserie jedoch tabellarisch permanent jenseits von gut und böse befand, bekam bislang kaum jemand den sportlichen Aufschwung der Mannschaft mit. Umso mehr wird von den Gästen deshalb endlich auch einmal ein stabiler Herbst benötigt, um sich aus dem mittlerweile dreijährigen Dornröschenschlaf befreien zu können.

Gelingt dem VfL die Trendwende?

Ein Auftaktsieg in Hannover wäre folglich ein wichtiges Signal, dass man mit den Wölfen wieder rechnen darf: Durch die inzwischen auf drei Niederlagen angewachsene Negativserie in der AWD-Arena wird die lange Durstrecke des VfL schließlich am besten beispielhaft markiert. Dabei kann so manche dieser Pleiten noch nicht einmal auf eine etwaige Überlegenheit der Roten geschoben werden – erst vor wenigen Monaten stellte der 2:1-Sieg der 96er den eigentlichen Spielverlauf vollständig auf den Kopf.

Vielleicht ist die erwähnte mangelnde Rivalität beider Klubs also letzten Endes sogar darauf zurückzuführen, dass bei der Punktevergabe in aller Regelmäßigkeit Hannover den Zuschlag erhielt – insofern könnte ein gar nicht so unwahrscheinlicher Erfolg der Wölfe die künftigen Derbys möglicherweise erheblich beleben. Denn obwohl die Gastgeber schon seit Jahren den Ruf einer Heimmacht genießen, gehen die Wettanbieter zum Bundesliga-Start von einer richtig engen Kiste aus: Die Siege beider Mannschaften spielen nahezu identische Quoten ein.

Category: Derbys Deutschland,Hamburger SV,Hannover 96 – Author: admin – 4:48 pm

Wenn von einem Derby des Hamburger Sportvereins die Rede ist, gehen Fußballfans in aller Regel von einem Stadtduell gegen St. Pauli oder dem Nord-Klassiker gegen Werder Bremen aus: Seit sich jedoch auch Hannover 96 wieder zu einem ambitionierten Teilnehmer der Bundesliga aufgeschwungen hat, hat sich auch hier im allgemeinen Sprachgebrauch längst die Begrifflichkeit des Derbys durchgesetzt. Für viele Anhänger beider Mannschaften stellen die jährlichen Aufeinandertreffen ohnehin ein ganz besonderes Highlight dar – schließlich wird hier zumindest mancherorts noch immer eine tiefe Fan-Freundschaft gepflegt.

Selbst altgediente Klubmitglieder tun sich allerdings schwer damit, die exakten Anfänge der gegenseitigen Sympathiebekundungen auf ein exaktes Ereignis zurückzuführen; fest steht lediglich, dass die freundschaftlichen Beziehung wohl in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ihren Anfang genommen haben. Was Kuttenträger und Hooligans damals begannen, wird heutzutage vor allem von den traditionsbewussten Ultras fortgeführt: So weisen bis zum heutigen Tage bei fast jedem Duell großflächige Banner auf das besondere Verhältnis der beiden Vereine hin.

Solidarität im Abstiegskampf

Einen neuerlichen Schub hat die Fan-Freundschaft zuletzt im Frühjahr des Jahres 2010 erhalten, als es für die 96er nach einer echten Katastrophensaison bereits mit Volldampf Richtung Zweiter Bundesliga ging. Beim direkten Aufeinandertreffen munterten damals die HSV-Anhänger ihre demoralisierten Gegenüber unter anderem mit dem Riesen-Banner: „96, Du wirst niemals untergehen“ auf – und auch in den folgenden Wochen hallten die unterstützenden Anfeuerungsrufe der Hamburger durch die Stadien der gesamten Republik.

Seither drückt sich das gegenseitige Wohlwollen nicht zuletzt durch regelmäßige Wechselgesänge aus: Der Klassiker “ob Schwarz-Weiß-Grün, ob Schwarz-Weiß-Blau, ihr zittert vor dem HSV” sollte zumindest vereinzelt auch am Sonnabendnachmittag wieder zu hören sein. Die jeweiligen Klubführungen haben die Fan-Freundschaft zudem schon mehrfach durch eine Einladung des gegnerischen Stadionsprechers unterstützt; zudem weist auch das aufeinanderfolgende Abspielen der beiden Vereinslieder auf die Besonderheit des Derbys hin.

Momentan überwiegt die Konkurrenz

Verständlicherweise leidet jedoch auch die schönste Freundschaft darunter, wenn man sich sportlich in die Quere zu kommen droht – und da momentan von beiden Mannschaften vehement um den Einzug in die Europa League gerungen wird, dürften nun an diesem Wochenende kaum die ganz großen Gefühlsausbrüche zwischen den beiden Fangruppierungen zu erwarten sein. Für die Gastgeber geht es in der AWD-Arena schließlich darum, den Bundesliga-Dino nicht komplett aus den Augen zu verlieren. Da der Rückstand auf die sechstplatzierten Gäste bereits jetzt vier Zähler beträgt, dürften die Rothosen im Falle einer weiteren Niederlage vor heimischem Publikum kaum noch einzufangen zu sein.

Nach dem glorreichen 4:1-Erfolg in Dortmund, ist der Mannschaft von Thorsten Fink nun allerdings auch beim Gastspiel in Niedersachsen ein erfolgreicher Auftritt zuzutrauen; angesichts von drei Siegen aus der letzten vier Partien, scheinen die Elbe-Städter derzeit immerhin in ihrer besten Saisonphase angelangt zu sein. Die Hausherren trumpfen vor dem Aufeinandertreffen dagegen einmal mehr mit ihrer imposanten Heimstärke auf: Zuletzt wurden Greuther Fürth, Leverkusen, Wolfsburg und Hoffenheim allesamt mit Niederlagen nach Hause geschickt.

Kündigt sich angesichts der tabellarischen Nachbarschaft am Sonnabend somit ein völlig offenes Derby an, haben die Gäste zumindest in der Statistik knapp die Nase vorn: Von den bisherigen 49 Aufeinandertreffen entschied der HSV 20 Partien für sich und konnte zudem 15 Punkteteilungen verbuchen – der letzte Sieg in Hannover liegt dennoch mittlerweile schon beinahe fünfeinhalb Jahre zurück.

02 Oct

Derbysieg!

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Demnächst gibt es hier die ersten Informationen zu Deinem Derby! Wenn Du nicht solange warten willst und vorab Infos oder Impressionen aus früheren Derbys hast und uns zur Verfügung stellen möchstest, so nehme doch bitte Kontakt zu uns auf.

Gruß Derbysieger!

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