Lok Leipzig

Category: Lok Leipzig,Sachsen Leipzig – Author: admin – 2:52 pm

Sachsen Leipzig ist pleite

So langsam sickert die traurige Meldung durch, dass der FC Sachsen Leipzig seinen Spielbetrieb einstellen wird. Man wird die Saison noch zu Ende bringen, danach sei Schluss. Der Verein ist pleite! Mit der Insolvenz verliert der deutsche Fußball nicht nur einen weiteren ostdeutschen Klub, sondern auch Lok verliert seinen Erzrivalen. Sicherlich hält sich die Trauer bei den rivalisierenden Fans in Grenzen, Fakt ist aber, dass durch diesen “Tod”, auch das Leipziger Derby gestorben ist.

Wie es jetzt weiter gehen wird, kann niemand sagen, Sponsoren werden sich wohl keine mehr finden, die in den Verein investieren werden. Ob in Leutzsch weiterhin Fußball gespielt wird, hängt vom zweiten Insolvenzverfahren innerhalb von zwei Jahren ab, es ist aber gut möglich, dass es bis in die Kreisliga geht.

Die Stimmung bei den Fans von “Chemie” ist traurig, beim Nachbarn Lok hingegen geteilt, einerseits freut man sich und tritt gehässig nach, andererseits kommen Beileidsbekundungen, denn kein Verein und keine Fans wissen besser was das heißt, als Lokomotive Leipzig, denn auch Lok hat vor wenigen Jahren wieder von vorn in der Kreisklasse 3 anfangen müssen. Es waren die Fans, die den Verein am leben gehalten haben, genau so wird es jetzt auch mit dem FC Sachsen geschehen müssen, wenn es irgendwann mal wieder dieses Traditonsderby geben soll.

Seit nun mehr 20 Jahren ist Deutschland wieder vereint, Fußball-Deutschland muss noch ein Jahr auf sein 20jähriges Jubiläum warten, denn die Saison 1990/1991 wurde in zwei verschiedenen Ligen gespielt. Die westdeutschen Vereine spielten in der Bundesliga, die ostdeutschen Vereine spielten die letzte Oberliga-Saison der damaligen DDR. Es ging aber nicht nur um den letzten Titel, sondern viel mehr um die Qualifikation für den gesamtdeutschen Fußball-Bereich. Man weiß, dass durch die Meisterschaft von Hansa Rostock und der Vizemeisterschaft von Dynamo Dresden, dass beide Vereine der ersten Bundesliga angesiedelt wurden und dass die Teams aus Erfurt, Halle, Chemnitz und Jena in die 2. Bundesliga eingegliedert wurden. Zwei weitere Startplätze für die zweite Bundesliga erspielten sich Lok Leipzig und Stahl Brandenburg. Die restlichen Vereine mussten den Gang in den Amateurfussball antreten, so der FC Magdeburg, Energie Cottbus, BFC Dynamo Berlin, Sachsen Leipzig und weitere.

20 Jahre danach wollen wir unseren Blick auf die Fußballderbys in dieser Saison richten. In der letzten Oberliga-Saison gab es drei, bzw. sechs Derby-Paarungen, die auch heute noch als solche bezeichnet werden und schon damals die Massen elektrisiert haben, mal abgesehen von Spielen wie Lok gegen den CFC oder Dynamo Dresen gegen den BFC Dynamo, auch diese Spiele hatten ihre Brisanz, würde man heute im Zuge der Kommerzialisierung auch Derbys bezeichnen, aber ohne jetzt wieder auf die Definition Derby eingehen zu wollen, diese Spiele lassen wir außen vor.

In der Chronologie die 6 letzten Derbys in der DDR-Oberliga:
18.08.1990 1. FC Lok Leipzig – Sachsen Leipzig 1:0
29.09.1990 Hallescher FC Chemie – 1. FC Magdeburg 2:0
24.11.1990 Rot-Weiß Erfurt – FC Carl Zeiss Jena 1:1
02.03.1991 Sachsen Leipzig – 1. FC Lok Leipzig 0:0
06.04.1991 1. FC Magdeburg – Hallescher FC Chemie 2:0
17.05.1991 FC Carl Zeiss Jena – Rot-Weiß Erfurt 0:0

Nach diesen Spielen berechnen wir den Derbysieger der DDR-Oberliga 1990/1991 nach der alten Zwei-Punkte-Regel:

  1. 1. FC Lok Leipzig 1:0 Tore 3:1 Punkte
  2. 1. FC Magdeburg 2:2 Tore 2:2 Punkte
  3. Hallescher FC 2:2 Tore 2:2 Punkte
  4. Rot Weiß Erfurt 1:1 Tore 2:2 Punkte
  5. Carl Zeiss Jena 1:1 Tore 2:2 Punkte
  6. Sachsen Leipzig 0:1 Tore 1:3 Punkte

Demnach ist Lok Leipzig Derbysieger der letzten Oberliga-Saison. Das sind aber nur Spielereien, schaut man sich an wo die Clubs heute angesiedelt sind, kann einem schon schlecht weden. Den Rivalen aus Jena und Erfurt geht es als Teilnehmer der dritten Bundesliga mit am besten. Der FC Magdeburg und der Halle FC hatten auch schon bessere Tage, beide Vereine spielen in der Regionalliga Nord. Die beiden Leipziger Traditionsclubs gehen in der Oberliga Süd auf Torejagd.

Das Besondere an diesen Derbys ist, dass sie alle 3 in der Saison 2010/2011 auch gespielt werden, auch wenn in verschiedenen Ligen. All diesen Vereinen sind bessere Zeiten zu gönnen, auch wenn sie sich gegenseitig “hassen”, sie haben Tradition, sie haben den ostdeutschen Fußball geprägt und gingen im Westen unter, doch für alle Fans des ostdeutschen Fußballs sind sie mehr als nur Statisten, sie sind die Clubs, die noch lange nicht tot sind!

Gruß Derbysieg

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Category: Derbys Deutschland,Lok Leipzig,Sachsen Leipzig – Author: admin – 5:13 pm

Die Fans von Lok Leipzig und Sachsen Leipzig treffen sich in der nächsten Saison zum Derbyklatsch in der Oberliga. Ein Hingucker für alle Fans dieses Derbyklassikers. Beide Vereine können sich leiden, wie die Moslems das Schwein, wie Bin Laden die USA oder wie Tante Else den Achselschweiß von Ekel Alfred. Doch eine Gemeinsamkeit werden beide Clubs bald haben, den Hass gegenüber Red Bull Leipzig, den Kampf gegen den kommerziellen Fußball und die Erniedrigung von neumodernen “Fans”.

In Kürze wird der SSV Markranstädt, ebenfalls Teil der Oberliga und im Landkreis Leipzig zu Hause, eine Kooperation mit Red Bull eingehen – um dann den kontinuierlichen Aufstieg in den Profifußball anzustreben. Unter neuem Namen allerdings: als Rasen-Ball Leipzig e. V., kurz RB Leipzig, ergo: Red Bull Leipzig. Die Verträge liegen bereits in der Rechtsabteilung.

Die Medien werden diese Übernahme feiern, wie das “Wunder” Hoppenheim und eine Fankultur wird entstehen, bei dem jedem richtigen Fan die Galle hochkommen dürfte. Der DFB samt ihrer Redensführer wird dieses Projekt loben und plötzlich will Hinz und Kunz über dieses neue Fußballwunder sprechen.

Lok und Sachsen sind schon gestraft genug und nun das. Wofür gibt es die 50+1 Regel überhaupt, wenn Investoren wie Bayer, VW, Hopp/SAP und nicht zuletzt Red Bull diese geschickt umgehen?

Solidarität mit Lok und Chemie, gegen die moderne Fußballwelt!!!

Satire kann zur Realität werden:

lt. DFB: “BuLi heisst demnächst: DISNEY-LIGA” !

+++eilmeldung+++

DFB-Zentrale, 30. Mai 2013

Wie der DFB und die DFL heute mitteilten, konnte der Umbau der Fussball-Bundesliga nun auch mit dem neuen Namensgeber, der Walt Disney Corp. abgeschlossen werden.

“Es ist uns gelungen, den deutschen Konsumenten nun endlich eine saubere und familienfreundliche high-end-solution für das Premium-Produkt “Fussball” anzubieten.”, so der amtierende DFL-Vorstandsvorsitzende.

Der Umbau konnte insbesondere in den vergangenen drei Jahren rapide beschleunigt werden. Nachdem bereits bis 2009 der BAYER-Konzern, VW und SAP ihre Produkte auf dem populärsten deutschen Entertainment-Segment platzieren konnten, erlebte die Fussball-Bundesliga in den darauffolgenden Jahren bis heute einen regelrechten Marken-Boom. Red Bull präsentierte sich seit 2009 in Leipzig mit dem RB Leipzig. Es folgten Bertelsmann Gütersloh, das in nur 18 Monaten eine heimelige und medieal hochmoderne Arena für 28.500 Zuschauer mit bis dahin ungeahnten hostility und marketing-Möglichkeiten on location schuf. Nach der Übernahme von Mainz 05 durch den ZDF-Fernsehgarten und der Erlangung der Aktienmehrheit von Langnese beim finanziell angeschlagenen BVB aus Dortmund, der seitdem als “Dolomiti Dortmund” firmiert, konnte auch endlich SIEMENS Unterhaching den FC Bayern von einem Champions-League-Startplatz verdrängen.
Einem weiteren Traditionsverein, dem ehemaligen Bonner SC gelang als “Telekom-Teddys” der Durchmarsch ins Fussball-Oberhaus in Hoffenheimer Manier. Unvergessen bleibt die logistische Meisterleistung, mit der Telekom-Teddys-Macher Callmund die Zuschauer für die in nur 15 Monaten errichtete und mit allen erdenklichen Freizeitangeboten angereicherte, 25.000 Zuschauer fassende Arena direkt aus dem nahegelegenen Phantasialand “ankarrte”, wie er es selbst gerne beschrieb.
Wer kennt heute noch einen Helmut Rahn und seinen Heimatverein Rot-Weiss Essen?! Für Nostalgie ist heute kein Platz mehr – so entschied das RWE nach dem Wegfall der “50+1“ Regel vor drei Jahren. “Energy Essen“ ist seitdem der dritte leuchtende Stern des Ruhrgebiets neben “gazprom schalkski“ und “Dolomiti Dortmund“. Die drei Vereine können ihre Spielstätten immerhin oft zur Hälfte füllen. Denn natürlich verlangte der Umbau zu einer zukunftsträchtigen Liga mit Chancen im europäischen Wettbewerb Opfer: ehemals stolze Traditionsvereine wie Eintracht Frankfurt, der VfB Stuttgart, Werder Bremen und der Hamburger SV konnten dem finanziellen Einsatz der Konzerne nichts entgegen setzen.
Besonders tragisch auch der Fall von Borussia Mönchengladbach, das zwar einen potenten Sponsor hätte präsentieren können, doch scheiterte der Übernahmeversuch seinerzeit an dem Widerstand der Mitglieder, angeführt von einem gewissen “Preussenkasper“, der es nicht hinnehmen wollte, dass der Verein statt “Borussia VfL“ nun „Russia Petrol Mönchengladbach“ heissen sollte.
Keine Chance besassen fortan vormals mächtige Mäzene wie der Nürnberger Teppich-Klopfer oder Martin Kind in Hannover. Im Kampf der Mogule um den attraktivsten Markt in Europa, gelang es Ferrero mit „Nutella Offenbacherers“ als letztem Konzern einen Startplatz in der künftigen Disney-Liga zu ergattern, ehe sie nach amerikanischem Vorbild gesperrt wurde: Abstiege waren den Investoren nicht zuzumuten. Und wo kein Abstieg, da auch kein Aufstieg.

DFL und DFB betonen unisono, dass die Disney-Liga ein hohes Maß an sozialer Verantwortung widerspiegele; die Wahl der Sponsoren trage dem Rechnung. Auf den Trikots dürfen heute keine Bier-Marken mehr angepriesen werden, sondern nur familienfreundliche Produkte wie Brause-Getränke oder Spielwaren. Die immerhin halbvollen Stadien (alle um die 25.000 – 30.000 Zuschauer) reflektierten den Erfolg der Disney-Liga.
Einwänden, in der 2. Liga, der sogenannten „Traditions-Liga“ mit Vereinen wie eben Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, dem 1.FC Köln, Werder Bremen, dem Hamburger SV, dem Club aus Nürnberg, Hannover 96, Fortuna Düsseldorf, 1860 München oder Hertha BSC Berlin , seien die Stadien aber stets ausverkauft, die Zuschauerzahlen 4 x höher und die Stimmung unvergleichlich gegenüber den Arbeitskreisen „Stimmung“ der Disney-Liga, entgegnen die DFL-Macher:
„Wir präsentieren ein Hochglanz-Produkt und akzeptieren auch nur Hochglanz-Vereine mit auf Hochglanz poliertem Image. Startschwierigkeiten bleiben nicht aus. Wir anerkennen allerdings das Markt-Potenzial einiger Vereine aus der schmuddeligen “Traditions-Ecke“. Und wir haben einen großen Sponsoren-Pool“. Die Disney.Liga ist offen für Expansionen. Wenn also ein Verein sich an einen unserer Partner aus dem Sponsoren-Pool verkaufen möchte…, willkommen!“

Uberblick DISNEY-Liga:
1. VW Wolfsburg
2. SAP Hoffenheim
3. BAYER Leverkusen
4. RED BULL Leipzig
5. BERTELSMANN Gütersloh
6. SIEMENS Unterhaching
7. TELEKOM Teddys Bonn
8. RWEnergy Essen
9. gazprom schalksi
10. DOLOMITI Dortmund
11. NUTELLA Offenbacherers
12. MICROSOFT Magdeburg
13. COCA COLA Cottbus
14. FC ALLIANZ München
15. PLAYSTATION Potsdam
16. Alemannia ALDI
17. NESTLE Neuruppin
18. LUFTHANSA Rostock

Quelle borussen.net
geschrieben von vaughn

Category: Lok Leipzig,Sachsen Leipzig – Author: admin – 12:58 pm

Ein deutsches Derby der besonderen Sorte. Zwei versunkene Traditionsclubs und ihre Anhänger im Fokus von derbysieg.com. In der nächsten Saison steht Leipzig wieder Kopf, die Fans können es kaum erwarten, die Staatsmacht hingegen könnte auf dieses Duell gut und gern verzichten. Es kommt wieder zum Leipziger Stadt-Derby, zwar nur in Liga 5, dennoch dürfte sich bei diesem Spiel das Zentralstadion gut füllen. “Chemie” Leipzig, stark bedroht von der Insolvenz, auch bei Lok sieht es finanziell nicht wesentlich besser aus, für beide verschafft dieses Derby zusätzliche Einnahmen. Zwar werden es nicht wie einst 100.000 Zuschauer sein, aber mit geschätzten 10.000 Fans kann sich ein Match in der Oberliga schon sehen lassen. Eine Bereicherung für Leipzig, für alle Fans von Fußball-Derbies und für Derbysieg.com.

Trailer Leipzig Derby 2008

03 Oct

Leipzig

Category: Lok Leipzig,Sachsen Leipzig – Author: admin – 10:05 pm

WappenEs ist schade für Leipzig, für das Bundesland Sachsen, für den Osten und ja auch für ganz Deutschland, dass Lok, der abgestürzte “Europapokal der Pokalsieger” Finalist von 1987, irgendwo in den unteren Ligen festsitzt und auch, dass Chemie der Arbeiterverein vergebens versucht sich nach oben zu arbeiten. Es ist auch schade für das brisante Derby an sich. Schon ein Nackenschlag, dass die erste Mannschaft von Lok gegen die zweite Mannschaft von Chemie hat in der Landesliga antreten müssen, als im Oktober 2007 12.000 Zuschauer dieses Derby besuchten. Wenn dieses Derby stattfindet, ob in der Kreisklasse oder im Profibereich, Brisanz ist vorprogrammiert. Es ist zu wünschen, dass dieses Derby irgendwann mal wieder in höheren Sphären stattfindet, denn nicht nur Leipzig ist heiß auf dieses Derby.

Gerne würde ich mehr über dieses Derby erfahren. Es würde mich freuen, wenn jemand Informationen zu diesem Derby hat, zu der Vergangenheit und zur Gegenwart hat.

Gruß Derbysieger!

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