1. FC Nürnberg

Category: 1. FC Nürnberg,Derbys Deutschland,SpVgg Fürth – Author: admin – 12:59 pm

 
Wenn vor einem Aufeinandertreffen zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund von der „Mutter aller Derbys“ gesprochen wird, dann können Fußballfreunde im Frankenland nur milde lächeln.

Denn als das Revierderby zwischen den Königsblauen und den Schwarz-Gelben 1925 zum ersten Mal ausgetragen wurde, gab es die Duelle zwischen Fürth und Nürnberg bereits seit über zwei Jahrzehnten.

 

Das traditionsreichste Derby in Deutschland

 
icon HistoryDas Frankenderby der beiden Traditionsklubs, das am kommenden Sonntag zum 262. Mal stattfindet, ist das älteste Derby im deutschen Fußball. Zwischen den beiden Städten liegen nur etwa 10 Kilometer. Bereits 1904 fanden die ersten Begegnungen zwischen der 1903 gegründeten (damals noch) SpVgg Fürth und den 1900 aus der Taufe gehobenen Nürnbergern statt.
 

Dabei behielten die Nürnberger zu Beginn stets ganz klar die Oberhand. Die ersten 15 Spiele – egal ob Liga-, Pokal- oder Freundschaftsspiele – entschied der „Club“ allesamt für sich. Erst im 16. Duell gelang den Weiß-Grünen mit einem 3:3 im Ligaspiel am 6. Dezember 1908 der erste Punktgewinn.

Auf den ersten Sieg mussten die Kleeblätter dann noch fast zwei Jahre warten. Am 20. November 1910 gab es mit einem 2:1-Heimsieg den ersten vollen Erfolg zu bejubeln. Aber trotz der langjährigen Vorherrschaft der Nürnberger, sollte es der Rivale aus Fürth sein, der den ersten überregionalen Erfolg feiern sollte.

 
icon trophyDenn in der Saison 1913/14 holte sich die Spielvereinigung nicht nur erstmals den süddeutschen Meistertitel, sondern sicherte sich am 31. Mai 1914 mit einem 3:2-Finalsieg nach Verlängerung über den VfB Leipzig auch die deutsche Meisterschaft.
 

Der Ausbruch des 1. Weltkriegs verhinderte jedoch für die nächsten Jahre weitere Fußballbewerbe. Erst 1920 wurde wieder ein Deutscher Meister gekürt und diesmal war erstmals der 1. FC Nürnberg an der Reihe.

Die 1920er-Jahre wurden in der Folge von den beiden Klubs aus Franken geprägt. Bis 1927 wurde der „Club“ fünf Mal Deutscher Meister, aber auch die Fürther holten sowohl 1926 als auch – zum bisher letzten Mal – 1929 den Titel.

 

Die großen Erfolge des 1. FC Nürnberg sind bereits etwas verblasst.
(Quelle: YouTube)


 

Nach der Bundesliga-Gründung sank die Bedeutung des Frankenderbys

An die damaligen Erfolge konnten die Kleeblätter bis heute nicht mehr anschließen. Spätestens ab der Gründung der Bundesliga 1963 erfolgte der Absturz in die Zwei- und Drittklassigkeit. Daran änderte auch der Beitritt der Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth und die damit verbundene Umbenennung des Klubs in „SpVgg Greuther Fürth“ im Jahr 1996 nichts.

Nur ein einziges Mal – in der Saison 2012/13 – konnte man sich für die höchste Spielklasse qualifizieren, stieg nach einer Saison aber sofort wieder ab.

Die Nürnberger hielten sich etwas länger an der Spitze und holten bis 1968 neun Mal die Deutsche Meisterschaft und waren damit zu diesem Zeitpunkt Rekordhalter. Im Jahr darauf folgte aber der Abstieg in die 2. Liga. Nürnberg ist damit bis heute der einzige Titelverteidiger, dem dies widerfuhr.

 


Die letzten 5 Duelle zwischen Fürth und Nürnberg:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
20.09.2016 2. Liga 1. FC Nürnberg SpVgg Greuther Fürth 1:2
26.02.2016 2. Liga 1. FC Nürnberg SpVgg Greuther Fürth 2:1
13.09.2015 2. Liga SpVgg Greuther Fürth 1. FC Nürnberg 3:2
20.12.2014 2. Liga 1. FC Nürnberg SpVgg Greuther Fürth 0:0
11.08.2014 2. Liga SpVgg Greuther Fürth 1. FC Nürnberg 5:1

 

Seit damals pendelt der „Club“ zwischen 1. und 2. Liga, einziger Höhepunkt blieb der Gewinn des DFB-Pokals in der Saison 2006/07. Die direkten Duelle zwischen Fürthern und Nürnbergern fanden daher in den vergangenen Jahrzehnten überwiegend in der 2. Liga statt.

Damit hat sich auch das Niveau der beiden Klubs in den vergangenen Jahren angeglichen. Aktuell liegen Nürnberg und Fürth in der Tabelle punktgleich auf den Plätzen neun und elf. In der laufenden Saison sind damit weder der Auf- noch der Abstieg ein ernst zu nehmendes Thema.

 

Fürth holt in der Gesamtbilanz auf

 
icon FussballBemerkenswert verliefen die direkten Duelle in den letzten Jahren, denn dabei hatte das Kleeblatt meist die Nase vorn. Von den letzten neun direkten Aufeinandertreffen, die sowohl in der Bundesliga, als auch in der 2. Liga und im DFB-Pokal stattfanden, konnte der „Club“ nur ein einziges für sich entscheiden.
 

Am 26. Februar 2016 gab es einen 2:1-Heimsieg im Derby. Im gleichen Zeitraum waren die Fürther jedoch gleich fünf Mal erfolgreich, wobei vor allem der 5:1-Heimsieg am 11. August 2014 im Gedächtnis blieb. Drei Begegnungen endeten unentschieden.

Durch die gute Bilanz in den letzten Jahren konnten die Kleeblätter in der Gesamtbilanz des Frankenderbys zwar etwas aufholen, insgesamt liegt der 1. FC Nürnberg dennoch ganz klar voran. Es wurden bisher 261 Frankenderbys ausgetragen, wobei hier allerdings auch die zahlreichen Freundschaftsspiele gegeneinander mitgezählt werden.

Mit 138:74-Siegen führen die Nürnberger in dieser Bilanz ganz klar. 47 Spiele endeten unentschieden und zwei Partien mussten abgebrochen werden. Zählt man nur die Pflichtspiele, so liegt Nürnberg mit 100:54-Siegen bei 38 Unentschieden voran.

 


Die Quoten für SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Nürnberg im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000 Bwin
Sieg Greuther Fürth 2,55 2,37 2,45 2,40 2,50 2,30
Unentschieden 3,40 3,25 3,30 3,20 3,40 3,30
Sieg 1. FC Nürnberg 2,75 3,00 2,95 2,85 3,10 3,00

 

Vor allem im eigenen Stadion am Ronhof waren die Fürther für den „Club“ zuletzt schwer zu schlagen. In einem Pflichtspiel siegten die Nürnberger auswärts zuletzt vor fast 20 Jahren mit 1:0. Danach blieben die Fürther in sieben Heimspielen unbesiegt, wobei fünf Duelle remis endeten, die letzten beiden Begegnungen 2014 und 2015 aber Heimsiege brachten.

icon ChartAus diesem Grund sehen auch die meisten Wettanbieter vor dem Duell am frühen Sonntagnachmittag (13:30 Uhr) Vorteile für die Fürther, die am vergangenen Wochenende beim Spiel in Würzburg ebenfalls ein Frankenderby zu absolvieren hatten (und ein 1:1 erreichten). Darüber hinaus wurde aber auch die Formkurve der letzten Wochen bei der Festlegung der Quoten berücksichtigt.

Denn die Kleeblätter sind nach einer recht durchwachsenen Saison seit mittlerweile vier Spielen unbesiegt (2 Siege, 2 Remis), während die Nürnberger zuletzt zwei Mal verloren haben und dabei auch ohne Torerfolg blieben.

 

Category: 1. FC Nürnberg,1860 München,Derbys Deutschland – Author: admin – 3:32 pm

 
Zum Abschluss des 21. Spieltages in der 2. Liga treffen in der Allianz Arena der TSV 1860 München und der 1. FC Nürnberg im bayrisch-fränkischen Derby aufeinander. Die beiden Klubs aus dem Süden Deutschlands zählen zu den traditionsreichsten Vereinen des Landes, die glorreichen Zeiten liegen jedoch einige Jahrzehnte zurück.

 
icon trophyVor über 50 Jahren, in der Saison 1965/66 wurden die Münchner „Löwen“ zum ersten und bisher einzigen Mal Deutscher Meister. Trainer war der Österreicher Max Merkel, der zwei Jahre später auch die Nürnberger zum Titel führte, die damals mit der insgesamt 9. Meisterschaft einen neuen Rekord aufstellten.
 

Im Jahr darauf gab es neuerlich eine Rekordleistung des „Clubs“, diesmal jedoch in negativer Hinsicht. Denn als bisher einziger Verein stiegen die Nürnberger als regierender Meister in die 2. Liga ab.

 

Die Löwen sind erneut im Abstiegskampf

Bis auf einzelne Erfolgserlebnisse konnten seitdem beide Klubs nicht mehr an frühere Erfolge anschließen. Aktuell sind beide Vereine in der 2. Liga engagiert, die 60er durchgehend seit über 12 Jahren, so lange wie kein anderes aktuelles Zweitligateam.

Allerdings hatten die „Löwen“ in den vergangenen Jahren zum Teil große Probleme den Klassenerhalt zu schaffen. So konnte in der Saison 2014/15 erst über die Relegation der Abstieg in die 3. Liga verhindert werden.

 


Die letzten 5 Duelle zwischen 1860 München und Nürnberg:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
12.09.2016 2. Liga Nürnberg TSV 1860 1:2
06.02.2016 2. Liga TSV 1860 Nürnberg 0:1
17.08.2015 2. Liga Nürnberg TSV 1860 2:2
17.05.2015 2. Liga TSV 1860 Nürnberg 2:1
08.12.2014 2. Liga Nürnberg TSV 1860 2:1

 

Die immer wiederkehrende Unruhe im Verein trug ihren Teil dazu bei, dass die Münchner ihr vorhandenes Potential in den vergangenen Jahren nicht ausschöpfen konnten. Aktuell rangieren die 60er auf dem 14. Platz. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt vorerst einigermaßen beruhigende fünf Punkte.

Dazu trugen vor allem die beiden 2:1-Erfolge in den letzten Heimspielen gegen Greuther Fürth und Karlsruhe bei, wobei der Sieg am vergangenen Wochenende gegen den KSC nach 0:1-Rückstand erst in der Nachspielzeit zustande kam.

 
icon FussballDas war vor allem deshalb sehr wichtig, weil es sich bei den Karlsruhern um einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf handelt, der nun um vier Punkte distanziert werden konnte. Nun soll im Derby gegen Nürnberg ein weiterer Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden.

 

Mangelnde Konstanz bei Nürnberg

Etwas weiter vorne ist der 1. FC Nürnberg in der Tabelle klassiert, allerdings beträgt der Rückstand auf die Aufstiegsplätze sieben Punkte. Ebenso groß ist auch der Vorsprung auf 1860 München.

Am vergangenen Wochenende hätten die Franken die Möglichkeit gehabt, etwas näher an die Spitze heranzukommen. Allerdings reichte es im Heimduell mit der auf dem Relegationsplatz rangierenden Braunschweiger Eintracht nur zu einem 1:1-Remis.

Damit wurden die Nürnberger in ihrer Aufholjagd erneut gestoppt. Denn nach dem schlechten Saisonstart – kein Sieg in den ersten sechs Spielen – blieben sie sieben Mal in Folge unbesiegt und schoben sich damit bis auf vier Punkte an die Aufstiegsränge heran, ehe aus den Heimpartien gegen Würzburg und Sandhausen nur ein Zähler geholt wurde.

 

In der Saison 1965/66 wurde der TSV 1860 München zum einzigen Mal Deutscher Meister.
(Quelle: YouTube)


 

Auch beim Rückrundenauftakt daheim gegen Dynamo Dresden setzte es ohne Topscorer Guido Burgstaller, der in der Winterpause in die Bundesliga zu Schalke 04 gewechselt war, eine 1:2-Niederlage, der aber im Auswärtsspiel in Heidenheim ein 3:2-Sieg folgte.

Damit ist der 1. FC Nürnberg noch vor Tabellenführer VfB Stuttgart das beste Auswärtsteam der Liga. Mit 21 Toren sind die Franken aber nicht nur das mit Abstand torgefährlichste Team auf fremden Plätzen. Nur die Abstiegskandidaten aus Bielefeld und Bochum haben auswärts mehr Gegentreffer einstecken müssen als die Nürnberger (20).

Insgesamt fielen bei den 10 Auswärtsspielen des „Clubs“ in dieser Saison 41 Tore. Somit werden sich am Montagabend voraussichtlich auch die Besucher in der Allianz-Arena auf den einen oder anderen erfolgreichen Torschuss freuen dürfen.

 


Die Quoten für 1860 München – 1. FC Nürnberg im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000 Bwin
Sieg 1860 München 2,50 2,50 2,75 2,50 2,60 2,60
Unentschieden 3,50 3,20 3,30 3,20 3,50 3,30
Sieg 1. FC Nürnberg 2,90 2,80 2,60 2,75 2,90 2,60

 

 

Für die Wettanbieter gibt es keinen Favoriten

Für die Wettanbieter ist der Ausgang einigermaßen offen. Während die meisten Buchmacher leichte Vorteile zugunsten der Heimmannschaft sehen, sieht etwa Wettanbieter Mybet eher die Gäste aus Nürnberg vorne.

Die letzten Duelle zwischen den beiden Vereinen brachten in der jüngeren Vergangenheit stets sehr knappe Ergebnisse. In den letzten 12 Spielen siegte keine Mannschaft mit mehr als einem Tor Differenz. Den letzten höheren Erfolg feierte 1860 am 3. Oktober 1998 auswärts mit 5:1.

In den sieben Duellen in der 2. Liga seit 2008 gab es drei Siege der Nürnberger, zwei von 1860 sowie zwei Remis. In den letzten beiden Begegnungen siegte jeweils die Auswärtsmannschaft, so gewannen die Löwen das erste Saisonduell am 12. September 2016 in Nürnberg mit 2:1.

 

Category: 1. FC Nürnberg,1860 München,Derbys Deutschland – Author: admin – 4:26 pm

Der erste Spieltag der 2. Liga im Kalenderjahr 2016 bringt mit dem bayrisch-fränkischen Derby zwischen dem TSV 1860 München und dem 1. FC Nürnberg das Aufeinandertreffen zweier Traditionsklubs, die in der Frühzeit der Bundesliga noch zur deutschen Elite zählten.

Der TSV 1860 München gewann 1964 zum zweiten Mal den DFB-Pokal, stand ein Jahr später im Finale des Europapokals der Pokalsieger und wurde 1966 zum ersten und bisher auch einzigen Mal Deutscher Meister.

Zwei Jahre später holte der 1. FC Nürnberg seinen insgesamt neunten Titel und hatte zu diesem Zeitpunkt den Status des Rekordmeisters inne. Was die beiden Klubs vereint, ist die Tatsache, dass diese Titelgewinne in den 1960er-Jahren jeweils auf das Konto des österreichischen Trainers Max Merkel gingen.

Nach den Erfolgen kam der Niedergang

Für beide Vereine ging es aber im Anschluss recht steil bergab. Die 60er wurden 1967 noch Vizemeister, stiegen aber 1970 in die 2. Liga ab und kehrten erst acht Jahre später wieder in die höchste Spielklasse zurück.

Die Nürnberger dagegen stiegen als einziger Klub der Bundesligageschichte als regierender Meister bereits 1969 in die 2. Liga ab und schafften erst zehn Jahre später ein Comeback in der Bundesliga.

An die großen Erfolge vergangener Jahre konnten aber beide Traditionsvereine in den letzten 50 Jahren nicht mehr anschließen.

 


Beim letzten Aufeinandertreffen von 1860 und dem 1. FC Nürnberg füllten am 17. Mai 2015 selbst in der 2. Liga 68.500 Zuschauer die Münchner Allianz-Arena. (Quelle: YouTube/Sechzig München)

 

Ein Wiedersehen in der 2. Liga

Zwar konnten sich sowohl die „Löwen“ als auch der „Club“ immer wieder für längere Zeit in der Bundesliga halten und sich vereinzelt auch für einen internationalen Bewerb qualifizieren, am Ende dieser Phasen stand aber immer wieder der Abstieg in die Zweitklassigkeit.

Nachdem die 60er bereits seit 2004 nicht mehr in der höchsten Spielklasse engagiert sind, ging es für die Nürnberger, die 2007 mit dem Sieg im DFB-Pokal noch ein Glanzlicht setzten konnten, erst zehn Jahre später wieder zurück in Liga 2.

Die „Löwen“ sind mittlerweile die 12. Saison in Folge in der 2. Bundesliga, so lange wie kein anderer Verein. Allerdings mussten sie in den vergangenen Jahren hart um den Klassenerhalt kämpfen und auch aktuell stehen die Münchner als Vorletzter auf einem Abstiegsplatz.

 


Die letzten 6 Duelle zwischen 1860 und Nürnberg:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
17.08.2015 2. Liga 1. FC Nürnberg 1860 München 2:2
17.05.2015 2. Liga 1860 München 1. FC Nürnberg 2:1
08.12.2014 2. Liga 1. FC Nürnberg 1860 München 2:1
24.05.2009 2. Liga 1. FC Nürnberg 1860 München 2:1
14.02.2008 2. Liga 1860 München 1. FC Nürnberg 1:1
03.05.2003 Bundesliga 1. FC Nürnberg 1860 München 1:2

 

Aufstiegsambitionen treffen auf Abstiegskampf

Nur zwei Siege gelangen den 60ern in den bisherigen 19 Ligaspielen. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt drei Punkte, der rettende 15. Rang ist bereits sechs Punkte entfernt. Ein Heimsieg im Derby gegen den 1. FC Nürnberg wäre daher im Abstiegskampf besonders wichtig.

Ein solcher gelang den Löwen in der abgelaufenen Saison 2014/15. Der 2:1-Erfolg am vorletzten Spieltag am 17. Mai 2015 hatte für 1860 große Bedeutung, da man damit am Ende zumindest noch den Relegationsplatz erreichte und dort in zwei spannenden Partien gegen Holstein Kiel den Klassenerhalt fixieren konnte.

 


Die Quoten für 1860 gegen Nürnberg im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000 Bet-at-home
Sieg 1860 2,90 2,87 2,90 2,65 3,00 2,82
Unentschieden 3,30 3,30 3,25 3,30 3,40 3,18
Sieg Nürnberg 2,40 2,40 2,45 2,50 2,60 2,43

 

Höhere Ambitionen hat dagegen der 1. FC Nürnberg. Nach durchwachsenem Saisonstart wurde der „Club“ im Saisonverlauf immer stärker und rangiert aktuell auf dem 3. Tabellenplatz, der am Saisonende zur Relegation für den Aufstieg in die Bundesliga berechtigen würde.

Zwar sind die beiden führenden Klubs RB Leipzig und SC Freiburg bereits um acht bzw. fünf Punkte enteilt, der viertplatzierte FC St. Pauli liegt aber auch bereits drei Zähler zurück. Für die Nürnberger wäre daher ein erfolgreicher Jahresauftakt in München wichtig, um sich weiterhin eine günstige Ausgangsposition im Aufstiegsrennen zu sichern.

 

Category: 1. FC Nürnberg,Bayern München,Derbys Deutschland – Author: admin – 3:35 pm

Ein gefühltes Spitzenspiel im Grundig-Stadion

Hatten Bundesliga-Spiele mit Beteiligung der Bayern zuletzt so gut wie nie Brisanz zu bieten, könnte dies an diesem Samstag – Dominanz hin, Rekordserie her – ausnahmsweise einmal anders sein. In Nürnberg hat man es dem Team von der Isar schließlich nach wie vor nicht ganz verziehen, dass der Ruhm der Münchener den einstigen Glanz des Clubs schon seit Jahrzehnten überstrahlt. Folglich haben sich die Franken in den vergangenen Jahren immer wieder mit erstaunlich guten Derby-Auftritten am deutschen Rekordmeister gerächt: Auch dieses Mal in die Hoffnung auf eine Sensation rund um das Grundig-Stadion bemerkenswert groß.

Zwar liegt der letzte Nürnberger Erfolg in der Landeshauptstadt aus dem Jahre 1992 mittlerweile fast schon so lange wie die letzte eigene Meisterschaft zurück; die gut 150 Kilometer lange Reise in den Norden ist den Münchenern allerdings gleichfalls häufig nicht besonders gut bekommen. Nachdem die Roten hier im Februar 2007 beim Comeback-Debüt von Ottmar Hitzfeld letztmals mit 0:3 untergingen, schlug auch bei den folgenden fünf Gastspielen lediglich ein magerer – und zudem recht glücklich herausgeschossener – 1:0-Erfolg zu Buche: In allen weiteren Partien knöpften die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber dem großen Favoriten stets ein Unentschieden ab.

Obwohl der Tabellenführer unter Pep Guardiola qualitativ noch einmal zugelegt zu haben scheint, dürfte sich das mittlerweile schon 188. fränkisch-bayrische Derby folglich kaum zum Selbstläufer für den amtierenden Champions-League-Sieger entwickeln: Obendrein warten die Nürnberger Hausherren pünktlich zum lokalen Schlagabtausch mit einer vielversprechenden Verfassung auf. Taumelte der Club in der gesamten Vorrunde sieglos der Zweitklassigkeit entgegen, konnten die Abstiegsplätze nach den Siegen über Hoffenheim und bei der Hertha am vergangenen Wochenende erstmals wieder verlassen werden – nach einer endlos anmutenden Anlaufzeit hat Coach Gertjan Verbeek seine Mannschaft nun offensichtlich doch noch auf den rechten Weg zurückgeführt.

Beide Klubs sind in Torlaune

Da es der Club bei den beiden jüngsten Erfolgen mit insgesamt sieben Treffern richtig krachen ließ, steht das Derby nun sogar einigermaßen überraschend unter Verdacht, so etwas Ähnliches wie ein Spitzenspiel zu sein: Zumindest in der Rückrunde gibt es bislang nämlich nur einen Verein, der es auf eine noch bessere Bilanz als Nürnberg bringt. Dass es sich bei diesem Team nun ausgerechnet um die Bayern handelt, dürfte zu den weniger spektakulären Nachrichten des neuen Fußball-Jahres gehören. Mit einem Torverhältnis von 7:0 gegen Gladbach und Frankfurt (sowie dem 2:1-Sieg im Nachholspiel beim VfB Stuttgart) setzte die Truppe von Pep Guardiola ihren Siegeszug auch nach dem Jahreswechsel scheinbar unaufhaltsam fort.

Trotzdem trifft es wohl nicht die ganze Wahrheit, wenn von der mittlerweile auf elf Partien angewachsenen Siegesserie gleich auf eine prinzipielle Unbezwingbarkeit der Bayern geschlossen wird: Zwar haben sich die Heimspiele, wie zuletzt beim 5:0 gegen die Eintracht, in der Tat zu einer Art Selbstläufer entwickelt, in fremden Stadien scheinen die Münchener dennoch nicht gänzlich unantastbar zu sein. Die Punktverluste in Freiburg und Leverkusen weisen ebenso wie der letztlich doch nur glücklich herausgeschossene Last-Minute-Sieg in Stuttgart auf ein gewisses Fremdeln jenseits der Allianz Arena hin: Die Visionen ihres spanischen Trainers haben die Spieler bislang offensichtlich nur in den Heimspielen voll und ganz verinnerlicht.

Da die Nürnberger dem Münchener Starensemble nun schon seit jeher Probleme bereitet, scheint dank des jüngsten Aufschwungs bei den Franken somit nun auch bei der Neuauflage des Derbys wieder eine Überraschung in der Luft zu liegen: Dass die Hausherren überhaupt an eine kleine Chance auf einen Achtungserfolg glauben möchten, hebt die Cluberer immerhin schon einmal wohltuend von all jenen Mannschaften ab, die sich gegen die Bayern von vornherein mit bloßer Schadensbegrenzung zufriedengaben. Dieser Optimismus findet bei den Wettanbietern allerdings keinerlei Widerhall – obwohl dem unangefochtenen Spitzenreiter derzeit vielleicht wirklich nur die Tücken eines Derby in die Quere kommen können, wird von den Buchmachern vorab allein über die Höhe des zu erwartenden Auswärtssieges gestritten.

Category: 1. FC Nürnberg,Derbys Deutschland,SpVgg Fürth – Author: admin – 4:39 pm

Erstmals seit 49 Jahren findet am späten Sonntagnachmittag ein erstklassiges Frankenderby in Nürnberg statt – auch wenn man beim Club und in Fürth wohl gewiss nicht noch einmal derart lange auf eine Neuauflage des Klassikers warten muss, wird dieses Aufeinandertreffen doch zumindest in näherer Zukunft nicht mehr in der Bundesliga zu sehen sein. Die Kleeblätter haben in ihrer Premierensaison bekanntermaßen ein echtes Seuchen-Jahr erwischt: Wenn es für die Mannschaft von Frank Kramer so richtig bitter kommt, könnte der Abstieg nun ausgerechnet in der Grundig Arena besiegelt werden.

Es war einmal…

Doch wie immer, wenn es zwischen den beiden fränkischen Rivalen zur Sache geht, wird auch dieses Mal die eher triste Gegenwart von der glorreichen Vergangenheit beiseite gewischt, in der die Teams aus Nürnberg und Fürth gemeinschaftlich die Speerspitze des deutschen Fußballs bildeten. So konnten die beiden Klubs etwa in den 1920er Jahren schon einmal im Alleingang die deutsche Nationalmannschaft bestückt – entsprechend wurde auch die Meisterschaft in jener glorreichen Zeit regelmäßig untereinander ausgespielt.

Die häufigen Duelle in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts sind auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass das Prestigeduell der unmittelbar aneinandergrenzenden Städte das meistgespielte Derby in Deutschland ist. Mittlerweile blicken die Teams aus Nürnberg und Fürth auf sagenhafte 255 Vergleiche zurück, in denen der Club mit 137 Siegen deutlich häufiger die Oberhand behielt.

Die bislang letzte Partie beider Mannschaften hat sich allerdings nur eine untergeordnete Position in der ereignisreichen Geschichte des Derby verdient – dabei waren die ewigen Kontrahenten hier erstmals in der Bundesliga aufeinandergetroffen. Beim torlosen Remis im Hinspiel wurden jedoch beide Parteien sichtlich von ihrer damals kritischen tabellarischen Situation gehemmt: Nicht zuletzt weisen zwei Platzverweise das Match am Ronhof im Nachhinein als dreckiges Kampfspiel aus.

Nürnberg bleibt vorerst die fränkische Nummer 1

Hatten sich im vergangenen Herbst jedoch noch beide Klubs mit Abstiegssorgen herumplagen müssen, konnten sich in der Zwischenzeit wenigstens die Nürnberger aus ihrer kritischen Situation befreien. Unter dem in der Winterpause verpflichteten Hecking-Nachfolger Michael Wiesinger, legte der FCN in der Rückserie eine stolze Serie hin und kämpfte sich zwischenzeitlich sogar an die europäischen Startplätze heran.

Am vergangenen Wochenende hat der Club diesbezüglich allerdings einen herben Dämpfer erhalten; beim bayrisch-fränkischen Derby in der Allianz Arena wurde den Nürnbergern von einer B-Elf der Bayern eine ordentliche Abreibung verpasst. Die letztlich mitbekommene 0:4-Klatsche hatte eine Serie von neun Spielen ohne jede Niederlage mit einem schmerzhaften Paukenschlag zu Ende gehen lassen – angesichts dieser Packung könnte es sich nun jedoch als Glücksfall erweisen, dass sich der Gastgeber schon an diesem Wochenende im Duell der beiden Nachbarn rehabilitieren kann.

Dennoch sind es natürlich vor allem die Gäste, die im Derby etwas gutzumachen haben; schließlich hat auch die Spielvereinigung erst vor wenigen Tagen mächtig Prügel gekriegt. Im heimischen Stadion musste sich Fürth den Dortmunder Borussen mit 1:6 geschlagen geben; die bislang höchste Niederlage der kurzen Bundesliga-Geschichte hat dabei allerdings nur für einen weiteren Tiefpunkt in einem ganz düsteren Jahr der Kleeblätter gesorgt.

Da der eigenen Anhängerschaft ein Sieg über die Clubberer jedoch über fast alles geht, könnte der Abstecher in die Eliteliga für die Gäste nun doch noch ein versöhnliches Ende nehmen: In den anstehenden 90 Minuten würde Fürth mit einem erfolgreichen Auftritt bereits einen großen Teil des verlorengegangenen Kredits zurückgewinnen. Da das Team in der laufenden Spielzeit gerade einmal zwei Partien gewonnen hat, scheinen die Aussichten auf einen Dreier zwar alles andere als gut zu stehen – doch nicht von ungefähr predigen wir Woche für Woche, dass ein Derby seine eigenen Gesetze hat.

Category: 1. FC Nürnberg,Bayern München – Author: admin – 12:02 am

Lassen die Bayern etwa Federn? Zuerst die 1:2 Heimniederlage vor 3 Wochen gegen Leverkusen, nun trotzen die Franken den Bayern einen Punkt ab. Es hätte jedoch auch noch bitterer kommen können. Nach dem Ausgleich von Feulner kurz nach der Halbzeit wankte der FCB, der FCN hätte durchaus in Führung gehen und das Spiel drehen können, doch am Ende blieb es beim 1:1 Unentschieden. Für die Münchner zu wenig, für die Nürnberger ein Achtungserfolg, auf den es sich aufbauen lässt.

Choreographie und Pyro

So wie man es von den Ultras Nürnberg kennt, war die Choreographie mal wieder ein voller Erfolg: “Der Club war der Erste und muss der Erste werden” so zierte ein großes Spruchband die Nürnberger Nordkurve. Hierbei ist zu erwähnen, dass ein gewisser Jenö Konrad diesen Satz in den Vierziger Jahren gesagt hatte. Konrad war Jude und verließ mit Beginn des Nationalsozialismus Deutschland und somit Nürnberg, dennoch war er mit seinem Herzen immer beim Club.

Jenö Konrad: “Der Club war der Erste und muss der Erste werden”

Auf der anderen Seite gab es Pyro der Münchner und reichlich Schwenker im Block:

Pyroaktion der Bayern im Derby

Dieses Derby ist sicherlich etwas besonderes, doch für die Nürnberger geht es am Samstag nach Fürth, ein Derby, das im Rang höher stehen sollte, als das gegen Bayern. Die Fürther haben sich schon beim letzten Heimspiel gegen Mönchengladbach fürs kommende Frankenderby stark gemacht, “Remember 20.12” stand auf einem Spruchband, das auf das letzte Derby anspielt, vor gut einem Jahr trafen beide im DFB Pokal aufeinander, Fürth gewann, Nürnberg war draußen, Zeit wieder etwas gut zu machen und mit dem Punkt gegen München im Rücken, sollten die Franken gestärkt ins nächste Derby gehen.

Category: 1. FC Nürnberg,Bayern München – Author: admin – 4:42 pm

“Unbeugsam bleiben”, so war das Motto der Supporters in Nürnberg für das Spiel gegen den FC Bayern, doch beugen musste man sich erneut dem großen Rivalen, dabei war es ein Spiel, das mit etwas Glück auch Unentschieden hätte ausgehen können. Am Ende gewann wohl die höhere Qualität. Während Robben zum 1:0 traf, scheiterte Cohen durch den Wind begünstigt kurz vor Schluss an Manuel Neuer und der Latte, auch Wollscheid hätte durchaus in der Nachspielzeit den Ausgleich köpfen können, allerdings hatten auch die Bayern ihren Lattentreffer durch Gomez, welchem auch ein Treffer zu Unrecht aberkannt wurde.

Wieder mal konnte man erkennen, dass sich die Bayern gegen einen gut kompakt stehenden Gegner schwer tun und auch wenn die Meisterschaft jetzt aus eigener Kraft geschafft werden kann, sind diese Schwächen beim Gegner um die Meisterschaft aus Dortmund nicht auszumachen. Das direkte Duell steigt am Mittwoch dem 11.04.2012.

Für Nürnberg hingegen könnte es jetzt wieder eng werden, doch so schwach wie sich die anderen Teams im Abstiegskampf anstellen, wird nach derbysieg.com-Progonose der FCN nichts mit dem Abstieg zu tun haben, dafür steht das Team von Hecking zu kompakt und ist nach vorne hin immer wieder gefährlich.

Die Derby-Saison für beide Teams ist nun vorbei. Die Bayern haben ihre Derbys gewonnen, die Nürnberger hingegen verloren. Die Niederlage im Frankenderby im DFB Pokal gegen Fürth dürfte aber den Niederlagen gegen den FCB überwiegen

Wie dem auch sei, hier noch mal ein kleines Video zur gelungenen Choreografie der Ultras und Supporters Nürnberg im fränkisch-bayerischen Derby:

Category: 1. FC Nürnberg,Bayern München – Author: admin – 7:42 pm
Fränkisch-bayrisches Derby

Fränkisch-bayrisches Derby

Fränkisch-bayrisches Derby

Es wäre in den Augen der Fans des FC Nürnberg nicht korrekt, wenn man von einem Bayern-Derby sprechen würde, auch wenn sich die zweitgrößte Stadt im Freistaat befindet. Viel mehr spricht man von einem fränkisch-bayrischen Derby und so wollen auch wir es handhaben.

Bayern kommt mit breiter Brust

Seit 4 Heimspielen sind die Franken zu Hause gegen die Bayern ungeschlagen, 3:0 gewann man im Februar 2007, es folgten drei 1:1 Unentschieden. Doch der FC Bayern kommt selbstbewusst ins “Max Morlock Stadion”, nach zuletzt furiosen Ergebnissen in der Champions League gegen Basel und Hoffenheim und Berlin in der Liga, folgte der Einzug ins nationale Pokalfinale, der Heimsieg gegen Hannover und das 2:0 in Marseille im Hinspiel des Viertelfinale der CL.

Der FCN kann punkten im Derby

Und auch wenn der FCB ganz klarer Favorit ist, für den FCN ist es nicht unmöglich zu punkten, Gladbach im Pokal hat es vorgemacht, zuletzt auch Leverkusen in der Liga. Wenn sich Nürnberg in den ersten 20 Minuten keinen fängt und kompakt steht, dann wird es vermutlich keine 0:4 Klatsche wie Hinspiel, dann könnte auch ein Punkt drin.

Eine kleine Randnotiz zum Spiel:
Der 1.FC Nürnberg ist angeblich an Nils Petersen und auch an Takashi Usami interessiert, beide sollen ausgeliehen werden. Schon in der Vergangenheit haben die Bayern den ein oder anderen jungen Spieler an die Franken verliehen, ein Gewinn für alle Beteiligten.

Mehr zum Duell:
fränkisch-bayerisches Derby

Category: 1. FC Nürnberg,SpVgg Fürth – Author: admin – 6:58 pm

So eben hat “Losfee” Nadine Angerer das Los 1.FC Nürnberg gegen Greuther Fürth gezogen, damit kommt es am 20/21 Dezember 2011 zum Frankenderby. Schon 1980 kam es im DFB Pokal zum Derby, damals spielten die Clubs in Fürth vor 12.000 1:1 n.V., es gab damals kein Elfmeterschießen, sondern es kam zu einem Rückspiel, diesmal in Nürnberg, das der Club mit 3:0 gewinnen konnte. 1996 war es dann Greuther Fürth, das mit einem 2:1 Heimsieg über den FCN die nächste Runde erreichen konnte.

Nun also kommt es wieder zum Derby im DFB Pokal, es dürfte das 254. Frankenderby sein!

Category: 1. FC Nürnberg,Bayern München – Author: admin – 9:37 pm

Der FCN erkämpft sich ein 1:1 Unentschieden, mit welchem man im Frankenland leben kann. In München hingegen weniger, schließlich haben die Bayern wieder den dritten Platz abgegeben, der für die Champions League Qualifkation von Nöten ist, für die Europa League ist man sich ja zu fein, für Nürnberg wäre es ein Traum. Das ganze Frankenland, insofern man Fan des 1.FC Nürnbergs ist, träumt von der Europa League, man ist stolz auf Spieler und Trainer und auf sich selbst.

Das dürfen die Franken auch, denn die Choreografie vom Samstag war Champions League. In der kompletten Nordkurve wurden Papptafeln hochgehalten, rot-schwarzer Hintergrund und mit weißen Papptafeln “VORWÄRTS FCN” hervorgehoben, darunter ein großes Spruchband “MIT LEIDENSCHAFT, STOLZ UND HINGABE ZUM DERBYSIEG”.

Mit dem Derbysieg hat es zwar nicht geklappt, aber ein Punkt gegen den Rekordmeister und den Vollpfosten ausm Spiel genommen, das war der Samstag im Frankenstadion.