Derbys Weltweit

Category: Derbys Großbritannien,Derbys Weltweit – Author: admin – 2:10 pm

Da auf der britischen Insel einstmals das Regelwerk des Fußballs festgezurrt wurde, versteht es sich ganz von selbst, dass die direkten Duelle der vier Nationalmannschaften die mit Abstand traditionsreichsten des gesamten Globus sind: So wurde der erste Ländervergleich zwischen Schottland und Wales bereits 1876 ausgetragen – also rund 28 Jahre, bevor mit der Gründung der FIFA der mittlerweile mächtigste Sportverband der Welt entstand.

Dass die Bravehearts dieses erste Duell klar mit 4:0 für sich entscheiden konnten, gab auch für die folgenden Jahrzehnte deutlich die Richtung vor: In aller Regel jagten die Schotten schließlich deutlich erfolgreicher dem runden Leder hinterher. Insbesondere in den 70er/80er-Jahren des 20. Jahrhunderts hielt die Mannschaft sogar mit den besten Nationen des Fußballs mit: Zwischen 1974 und 1990 nahm Schottland folgerichtig bei jeder Weltmeisterschaft teil.

Schottland bleibt derzeit nur Nostalgie

Etliche Namen der damaligen Spielergeneration – unter anderem Kenny Dalglish oder Gordon Strachan – haben bis zum heutigen Tage einen hervorragenden Klang; da der schottische Fußball mittlerweile jedoch schon seit geraumer Zeit in einer tiefen Krise steckt, werden die damaligen Helden noch immer als Hoffnungsträger gebraucht. So wurde erst vor wenigen Wochen Strachan mit der Aufgabe betraut, die nationale Auswahl aus der Bedeutungslosigkeit zu führen: Beim anstehenden britischen Derby, wird der mittlerweile 56-jährige nun vor seine erste große Bewährungsprobe als Nationalcoach gestellt.

Die Fallhöhe dürfte sich für den früheren 50-maligen Nationalspieler dabei allerdings nur aufgrund des prestigeträchtigen Charakters der kleinen „Battle of Britain“ als enorm erweisen; aus sportlicher Sicht wird es für die Schotten in der laufenden WM-Qualifikation dagegen ohnehin nicht mehr viel zu gewinnen geben. Nach den beiden Unentschieden gegen Serbien und Mazedonien, fingen sich die Bravehearts sowohl gegen Wales als auch Belgien Niederlagen ein – und haben damit bereits kurz vor der „Halbzeit“ jede realistische Chance auf die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Brasilien verspielt.

Nach der bitteren 1:2-Pille in Cardiff, wird es für Strachan somit zunächst zwar bei der anstehenden Revanche um die Wiederherstellung der schottischen Ehre gehen; langfristig hat der Verband jedoch schon längst die EM-Qualifikation für 2016 im Blick: Da die eigene Nationalelf letztmals bei der Europameisterschaft in England 1996 bei einem großen Turnier vertreten war, sehnen sämtliche Schotten eine neuerliche Teilnahme bei einem solch großen Ländervergleich herbei.

Mit dem gegenwärtigen Personal wird es aber auch Strachan nicht einfach haben, die Nationalelf zu einstigem Glanz zurückzuführen; gingen die meisten Auswahlspieler früher bei den großen Premier-League-Klubs ein und aus, greift die A-Auswahl mittlerweile immer häufiger auf Akteure aus der zweitklassigen Championship zurück. Noch werden also Hoffnungsträger gesucht, die eine neue Blütezeit versprechen – diesbezüglich wird von den Schotten inzwischen immer öfter unverhohlen neidisch zu den einstmals verlachten Kollegen nach Wales geblickt.

Die Dragons hoffen auf die Zukunft

Die Dragons wissen mit Gareth Bale schließlich einen Torjäger in ihren Reihen, der unzweifelhaft das Zeug zum Superstar der kommenden Jahre hat; gemeinsam mit Aaron Ramsey von Arsenal London und Joe Allen aus Liverpool, könnte der Stürmer der Spurs schon bald das stabile Gerüst einer goldenen Generation der Nationalelf stellen. In der laufenden WM-Qualifikation erfüllten sich solche Hoffnungen der walisischen Anhänger allerdings noch nicht: Angesichts der teils heftigen Niederlagen gegen Belgien, Serbien und Kroatien, spendete bislang lediglich der erwähnte Sieg über Schottland ein wenig Trost.

Der jüngste Testspielsieg über Österreich ließ die Waliser dann aber doch wieder erkennen, dass inzwischen jede Menge Potential in der Mannschaft steckt; während sich die Schotten zuletzt zu einem fast schon demütigenden 2:1 über Luxemburg quälten, nimmt es die Auswahl von Chris Coleman derzeit bereits mit deutlich größeren Kalibern auf. Zwar weisen die Quoten der Wettanbieter die Waliser gegenwärtig noch immer als einen ausgesprochen leichtgewichtigen Vertreter Großbritanniens aus – dennoch dürfte die Gelegenheit derzeit selten günstig sein, das Kräfteverhältnis wenigstens vorübergehend zu den eigenen Gunsten zu drehen.

Ein Auswärtssieg im Hampden Park zu Glasgow würde die bisherige Bilanz gegen die Bravehearts nun zumindest schon einmal in einem etwas besseren Licht erscheinen lassen: Der 2:1-Sieg aus dem vergangenen Herbst hatte nämlich gerade einmal für den 22. Sieg im 106. Duell der beiden Nationen gesorgt: Mit ihren bisherigen 61 Siegen dürfte den Schotten hier noch auf Jahrzehnte ein deutlicher Vorsprung sicher sein.

Category: Derbys Weltweit – Author: admin – 1:13 pm

Ein besonders brisantes Duell steht in der WM-Qualifikation am kommenden Freitag an, wenn sich in Zagreb die Teams aus Kroatien und Serbien gegenüberstehen.

Jahrzehntelang spielten serbische und kroatische Fußballer im jugoslawischen Nationalteam und errangen gemeinsam große Erfolge. So belegte Jugoslawien bei der ersten Weltmeisterschaft 1930 und auch 1962 in Chile den vierten Platz und wurde 1960 und 1968 Vize-Europameister. Besonders erfolgreich war die jugoslawische Auswahl bei Olympischen Spielen. 1960 wurde man Olympiasieger und drei Mal – von 1948 bis 1956 – gab es die Silbermedaille. 1984 holte das jugoslawische Team noch ein Mal Bronze.

Der Zerfall Jugoslawiens

Anfang der 1990er-Jahre kam es nach den Unabhängigkeits-Bestrebungen der einzelnen Teilrepubliken zu den Jugoslawien-Kriegen. Gegen den Willen der Serben wurde Kroatien 1991 als eigener Staat anerkannt und ist seit 1992 auch FIFA-Mitglied. Auch 20 Jahre nach diesen Auseinandersetzungen sind viele Wunden von damals noch nicht verheilt und die Rivalität entsprechend groß.

Während sich die Kroaten als eigenständiger Staat im Fußball bald einen Namen machten, trat Serbien als Nachfolgestaat Jugoslawiens lange Zeit auf der Stelle. Bereits 1996 erreichten die Kroaten das Viertelfinale der Europameisterschaft und wurden 1998 in Frankreich sogar WM-Dritter. Auch bei der EM 2008 drang das kroatische Team ins Viertelfinale vor und scheiterte dort gegen die Türkei erst im Elfmeterschießen, nachdem man in der Verlängerung bereits wie der sichere Sieger ausgesehen hatte.

Serbien trat bis 2006 gemeinsam mit Montenegro als Auswahl Rest-Jugoslawiens international an. Dabei kam es 1999 im Zuge der Qualifikation zur EM 2000 in Belgien und den Niederlanden auch zum bisher einzigen Duell mit Kroatien. Am 18. August 1999 gab es im ersten Aufeinandertreffen in Belgrad ein torloses Remis und auch das Rückspiel am 9. Oktober in Zagreb endete mit einem 2:2-Unentschieden. Am Ende qualifizierten sich die Serben für die Endrunde und stießen bis ins Viertelfinale vor, wo sie allerdings von Gastgeber Holland mit 6:1 deklassiert wurden.

Im direkten Vergleich

12 Jahre später wurden die beiden Erzrivalen für die WM-Qualifikation 2014 in eine Gruppe gelost. Kroatien erwischte den deutlich besseren Start und liegt nach vier Gruppenspielen mit 10 Punkten punktgleich mit Tabellenführer Belgien an der Spitze. Das Team von Trainer Igor Stimac gewann beide Spiele gegen Mazedonien und setzte sich gegen Wales mit 2:0 durch. In Brüssel holten die Kroaten mit dem 1:1 einen wichtigen Punkt, während die Serben den Belgiern daheim mit 0:3 unterlagen und das Spiel in Mazedonien mit 0:1 verloren. Gegen Wales gab es zwar einen 6:1-Kantersieg aber auch in Glasgow wurden beim 0:0 in Schottland Punkte liegen gelassen.

Somit sind die Chancen von Serbien auf eine neuerliche WM-Teilnahme nach 2010 stark gesunken. In Südafrika sorgte das Team in der Vorrunden mit einem 1:0-Sieg über Deutschland für Aufsehen, schied aber nach Niederlagen gegen Ghana und Australien dennoch vorzeitig aus. In der aktuellen Weltrangliste sind die Serben derzeit nur auf Platz 35 zu finden. Prunkstück der im Umbau befindlichen Mannschaft ist die Abwehr mit dem Dortmunder Neven Subotic und Chelsea-Verteidiger Branislav Ivanovic.

Neven Subotich

Prunkstück der serbischen Abwehr: Neven Subotic vom BVB. Quelle: wikimedia.org, Author Biso

 

Vor allem in der Offensive ist Kroatien – das in der Weltrangliste auf Rang neun liegt – deutlich besser aufgestellt. Allen voran mit Spielmacher Luka Modric von Real Madrid. Im Angriff sind Bayern-Stürmer Mario Mandzukic und Everton-Striker Nikica Jelavic stets für Tore gut. Dazu gibt es mit dem Wolfsburger Ivica Olic und Eduardo weitere gefährliche Alternativen.

Die internationalen Wettanbieter sind sich einig. Bei einem Heimsieg der Kroaten kann man mit Fußballwetten bei den meisten Anbietern nahezu einheitlich mit dem 1,7-fachen Wetteinsatz rechnen. Dagegen wäre ein Sieg der Serben das 4,7 bis 5,5-fache Geld wert. Die Quoten für ein Unentschieden liegen zwischen 3,45 und 3,7.

17 Mar

Tokyo Derby

Category: Derbys Weltweit – Author: admin – 2:44 pm

FC Tokyo - Tokyo Verdy

Die Welt trauert und fiebert mit den Japanern. Nach dem schweren Erdbeben, dem daraus resultierenden Tsunami, den vielen Toten, Vermissten und Obdachlosen, steht nun eine atomare Katastrophe bevor. Aber das möchte ich an dieser Stelle nicht thematisieren, dennoch bin auch ich mit meinen Gedanken bei den Japanern.

Derbysieg wäre nicht Derbysieg, wenn es hier nicht um Derbys gehen würde, so möchte ich Euch ein japanisches Derby näher bringen, das zu einem der bekanntesten Spiele in Japan gehört.

Das Tokyo Derby besteht aus dem FC Tokyo und Tokyo Verdy 1969. Das offizielle Gründungsdatum vom FC Tokyo ist auf den 01.10.1998 datiert, ein sehr junger Verein mögen jetzt viele denken, doch der Vorgängerverein geht auf das Jahr 1935 zurück. Der FC entsprang wie fast alle japanische Vereine einer Werksmannschaft. Zwar heißt der Club nicht mehr Tokyo Gas FC, die meisten Anteile hält aber der Gaskonzern in Tokio. Noch zu Tokyo Gas FC Zeiten holte der Club seine einzige Meisterschaft 1998, konnte zudem 2004 und 2009 den J League Cup gewinnen.

Auch Tokyo Verdy entsprang einer Werksmannschaft, das offizielle Gründungsdatum ist der 01.10.1991. 1969 wurde der Verein vom Verlagshaus Yomiuri ins Leben gerufen und hatte seinen Sitz in Kawasaki vor den Toren Tokios. 1999 zog der Club in die japanische Haupstadt und erhielt später den Namen Tokyo Verdy. Seit Einführung der J.Leauge 1993 konnte der Verein die nationale Meisterschaft zwei mal gewinnen.

Während der FC Tokyo seine Fanbasis im Zentrum der Stadt Tokyo hat, hat Verdy seine Fans eher in den Vorstädten rund um Kawasaki. Zu der Rivalität und ob es eine gibt und inwieweit diese ausgelebt wird, konnte ich nichts recherchieren, doch dass der Fußball dort genau so gelebt wird, wie hierzulande, machen folgende Bilder sichtbar:

Der Fußball in Japan ist der, der sich in den letzten Jahren am meisten entwickelt hat, die japanische Nationalmannschaft, zuletzt Sieger des Asien Cups und die japanischen Fußballer haben einen riesen Sprung gemacht und auch bei der WM in Südafrika für Begeisterung gesorgt. Es ist den Japanern zu wünschen, dass sie sich schnell von der Katastrophe erholen und dass der atomare Super-Gau noch verhindert werden kann.

Das Tokyo Derby findet übrigens mittlerweile in der zweiten japanischen Liga statt, der FC ist in der letzten Saison abgestiegen und hat sich zum Tokyo Verdy gesellt. Das Derby sollte Anfang Mai stattfinden, da aber erstmal alle Partien bis Anfang April abgesagt wurden, verschiebt sich der Termin voraussichtlich auf Juni 2011. Derbysieg bleibt dran!

13 Jun

Soweto Derby

Category: Derbys Weltweit – Author: admin – 5:41 pm

Die WM in Südafrika ist im vollen Gange. Die nervigen Vuvuzelas begleiten uns tagtäglich, doch die Tröten gehören zur Fankultur des Landes. In einem Land wo Heiler ganz offiziell die Rolle der Mediziner einnehmen, verwundert es nicht, dass Südafrika ein Entwicklungsland ist, auch was die Fußballkultur betrifft. Es soll viel Gewalt in Südafrika herrschen, doch wenn die Orlando Pirates und die Kaizer Chiefs alljährlich aufeinandertreffen, ist von Gewalt nichts zu spüren.

Soweto liegt südwestlich von Johannesburg, wo u.a. die Pirates und die Chiefs zu Hause sind. Zwar besteht zwischen beiden Clubs eine Rivalität, die in den 70igern ihren Anfang gefunden hat, – Damals wurden die Chiefs gegründet und warben viele Spieler der Pirates ab – doch stehen die Fans teilweise im selben Block, schmücken diesen mit ihren Vereinsfarben und feiern gemeinsam den Fußball und das Derby.

Aktuell gibt es keine großen Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen, sie tanzen zusammen, lachen miteinander, sind für 90 Minuten Rivalen, um nach dem Spiel in Freundschaft das Stadion zu verlassen. Dennoch sind die Fans mit dem Herzen bei ihren Vereinen, es soll wie in Europa und Südamerika eine Art von Religion sein. In den frühen 90igern kam es aber dennoch zu Gewalt, es soll zu Messerstechereien gekommen sein, woraus eine Panik entstanden sein soll, in dieser Panik verloren 42 Fans ihr Leben. 10 Jahren später im Jahre 2001 kam es erneut zu einer Massenpanik, in der 40 Menschen ihr Leben lassen mussten. Es waren aber keine Ausschreitungen, die dran schuld waren, sondern die Funktionäre, die zu viele Fans ins Stadion gelassen hatten. Seitdem und nicht zuletzt wegen der WM ist die Sicherheit ein wichtiges Thema geworden. Zwar ist es alles noch ziemlich locker im Gegensatz zu Deutschland, aber die Standards sind angezogen wurden, selbst die beiden Clubs, die Kaizer Chiefs und die Orlando Pirates treten gemeinsam für ein besseres Image auf, auch diese Aktion hat beide Fangruppen näher zusammen gebracht.

Trotz dieses freundlichen Derbys zählt nur ein Sieg, beim letzten Aufeinandertreffen gab es ein Unentschieden, womit beide leben konnten, hauptsache nicht verloren.

21 Jun

Fla-Flu Derby

Category: Derbys Weltweit – Author: admin – 5:27 pm

Während Europa Urlaub macht, rollt der Ball im Sommer am Zuckerhut. Am 28.06.09 findet in Brasilien das wohl eines der spektakulärsten Fußballderbys statt. Es treffen sich zum großen Showdown im sogenannten Fla-Flu Flamengeo Rio de Janeiro und Fluminese Rio de Janeiro, wobei Flu das Heimrecht im altwürdigen Maracaná haben wird. Am Sonntag ist Fußball-Karneval in Rio, ganz Brasilien und Südamerika wird auf dieses Derby schielen, hier ein Vorgeschmack aufs Spiel:

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Category: Derbys Weltweit – Author: admin – 5:07 pm

Jeder von uns könnte eine Top 20 der besten Fußball-Derbys aufstellen und immer würde die Top 20 anders aussehen, rein subjektiv eben. Rein subjektiv ist auch die folgende Top 20, die von einem in München lebenden Griechen zusammengestellt wurde. Im fünften und damit letzten Teil mit dabei:

  • Cracovia Krakau – Wisla Krakau
  • Galatasaray Istanbul – Fenerbahce Istanbul

Category: Derbys Weltweit – Author: admin – 5:31 pm

Andres Escobar (13 March 1967 - 2 July 1994)Wenn man an Kolumbien denkt, denkt man an politische Morde, an kriminelle Banden, an Guerilla-Krieger, an Armut, an die Mafia, an den Drogenhandel, an den Anbau von Kokain und an Pablo Escobar. Man denkt aber auch an einen Fußballer, der den selben Namen trug, wie der mächtige El Patron, ich spreche von Andres Escobar, einem ehemaligen kolumbianschen Fußballprofi, der wegen seines Eigentors bei der WM 1994, Kolumbien schied aus, in seiner Heimat erschossen wurde.

Wenn man aber an den Fußball in Kolumbien denkt, so denkt man auch an das zotelige Haar von Valderama oder an den verrückten Rene Higuita, der durch seine schrägen Torparaden Bekanntheit erlangte. Der Fußball ist Nationalsport in Kolumbien und wenn alle vier Jahre die FIFA zur Fußball-WM bittet, ist Kolumbien immer ein gern gesehener Gast. Ansonsten wissen wir in Europa sehr wenig über den Fußball in Columbien. Im Land des Copa America Siegers von 2001 jedoch sind die Fans nicht weniger fußballverrückt, als anderswo. 2 Teams spielen ein Derby aus, das zu den bekanntesten Südamerikas zählt. Die Rede ist vom Bogota-Derby zwischen Santa Fe Corporación Deportiva und den Los Millonarios.

Beide Teams sind die einzigen ihres Landes, die noch nie den Gang in die zweite Liga haben antreten müssen. Die Erfolge beider Teams liegen schon eine Weile zurück. 1988 wurden die Millionarios, die in blau-weiß ihre Heimspiele austragen, zuletzt Meister. Santa Fe, schmückt sich mit rot-weißen Vereinsfarben, feierte zuletzt 1989 einen Titel, vor 20 Jahren gewannen sie die Copa Columbia. Offiziell wurde das “Blaue Balett” (Millionarios) 1946 gegründet, 1937 soll der Club aber seine Anfänge gehabt haben. 1941 wurde der Erzrivale in rot-weiß unter dem damaligen Namen Independiente Santa Fe gegründet. Bisher gab es über 250 Classicos, wovon die meisten Siege der blaue Sektor bejubeln durfte. Das Stadion in der Hauptstadt Kolumbiens teilen sich beide Vereine, ausverkauft ist das Nemesio Camacho bei jedem Klassiker, und ausverkauft heißt, es platzt aus allen Nähten.

Trotz youtube und Co. ist es mir nicht gelungen längere Impressionen als diese hier zu finden:
Millionarios vs. Santa Fé Bogotá Derby 2009

Die nächsten Termine für das Bogota-Derby stehen bereits fest. Am 13.September 2009 empfängt Santa Fe die Millionairos, am 18.Oktober tragen die Millionairos ihr Heimspiel aus. Dann vielleicht mit weiteren Impressionen.

Gruß Derbysieger

Category: Derbys Weltweit – Author: admin – 1:46 pm

Jeder von uns könnte eine Top 20 der besten Fußball-Derbys aufstellen und immer würde die Top 20 anders aussehen, rein subjektiv eben. Rein subjektiv ist auch die folgende Top 20, die von einem in München lebenden Griechen zusammengestellt wurde. Im vierten Teil mit dabei:

  • Dynamo Zagreb – Hajduk Split
  • Panathinaikos Athen – Olympiakos Piräus
  • Partizan Belgrad – Roter Stern Belgrad
  • Spratak Moskau – ZSKA Moskau

Category: Derbys Weltweit – Author: admin – 11:19 am

eder von uns könnte eine Top 20 der besten Fußball-Derbys aufstellen und immer würde die Top 20 anders aussehen, rein subjektiv eben. Rein subjektiv ist auch die folgende Top 20, die von einem in München lebenden Griechen zusammengestellt wurde. Im dritten Teil mit dabei:

  • Rapid Wien – Austria Wien
  • CSKA Sofia – Levski Sofia
  • AS Roma – Lazio Roma

Category: Derbys Weltweit – Author: admin – 4:28 pm

Jeder von uns könnte eine Top 20 der besten Fußball-Derbys aufstellen und immer würde die Top 20 anders aussehen, rein subjektiv eben. Rein subjektiv ist auch die folgende Top 20, die von einem in München lebenden Griechen zusammengestellt wurde. Im zweiten Teil mit dabei:

  • Besiktas-Galatasaray
  • Steaua Bukarest-Dinamo Bukarest
  • PAOK Thessaloniki-Olympiakos Piräus

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