Posts Tagged ‘Niedersachsen Derby’

Category: Derbys Deutschland,Hannover 96,VfL Wolfsburg – Author: admin – 3:52 pm

Obwohl die beiden niedersächsischen Fußballklubs Hannover 96 und VfL Wolfsburg in den vergangenen 50 Jahren etwa 40 Mal in Pflichtspielen aufeinandertrafen, hält sich die Rivalität zwischen den beiden Vereinen in Grenzen.

Ganz im Gegensatz etwa zu Auseinandersetzungen zwischen den 96ern und Eintracht Braunschweig. Das liegt vor allem daran, dass die Anhänger des wesentlich älteren Klubs aus Hannover dem VW-Werksklub aus Wolfsburg eher reserviert gegenüberstehen.

 

Regelmäßige Derby-Duelle seit 2002

In der Saison 1997/98 stieg der VfL erstmals in die höchste Spielklasse auf und ist seither ein fester Bestandteil derselben. Dagegen kehrten die Hannoveraner nach dem Abstieg 1989 erst 2002 wieder in die Bundesliga zurück.

In der Bundesliga trafen die beiden Vereine seit 2002 bisher 27 Mal aufeinander. Die Bilanz spricht mit 13:9-Siegen bei fünf Unentschieden zugunsten der Wolfsburger, die im Vorjahr mit Platz zwei das beste Abschneiden nach dem Gewinn des Meistertitels in der Saison 2008/09 verzeichneten.

 


Die letzten 8 Duelle zwischen Hannover und Wolfsburg:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
26.09.2015 Bundesliga VfL Wolfsburg Hannover 96 1:1
02.05.2015 Bundesliga VfL Wolfsburg Hannover 96 2:2
06.12.2014 Bundesliga Hannover 96 VfL Wolfsburg 1:3
25.01.2014 Bundesliga VfL Wolfsburg Hannover 96 1:3
10.08.2013 Bundesliga Hannover 96 VfL Wolfsburg 2:0
26.01.2013 Bundesliga Hannover 96 VfL Wolfsburg 2:1
02.09.2012 Bundesliga VfL Wolfsburg Hannover 96 0:4
11.04.2012 Bundesliga Hannover 96 VfL Wolfsburg 2:0

 

In der laufenden Saison blieben bisher aber beide Vereine hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Aktuell wäre der der VfL Wolfsburg als Achtelfinalist der Champions League in der nächsten Saison für keinen internationalen Bewerb startberechtigt.

Derzeit rangieren die „Wölfe“ nach nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen auf dem enttäuschenden achten Tabellenplatz. Der Rückstand auf Platz sechs, der zumindest zur Teilnahme an der Europa League berechtigt, beträgt vier Punkte.

 

Hannover steht vor dem Abstieg

Allerdings sind die Sorgen der Wolfsburger im Vergleich mit den 96ern eher klein. Denn Hannover rangiert seit Beginn der Rückrunde auf dem letzten Tabellenplatz und der Rückstand auf die Konkurrenz wuchs von Woche zu Woche an.

Für viele sah der zweifache deutsche Meister (1938, 1954) nach acht Niederlagen in Folge bereits wie ein sicherer Absteiger aus. Aber am vergangenen Samstag erschien den Niedersachsen plötzlich ein Hoffnungsschimmer.

Nach einem 2:1-Auswärtssieg beim in der Rückrunde bislang ungeschlagenen VfB Stuttgart darf die Mannschaft von Thomas Schaaf wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Zwar reichte der unverhoffte Erfolg nicht, um den letzten Tabellenplatz abzugeben, der Rückstand auf die direkten Konkurrenten ist aber geschmolzen.

 


Nach dem 2:1-Erfolg in Stuttgart ist in Hannover wieder Hoffnung eingekehrt.
(Quelle: YouTube/HANNOVER 96)

 

Auf den Vorletzten Hoffenheim fehlt Hannover nur noch ein Punkt und der von Werder Bremen gehaltene Relegationsplatz ist nunmehr vier Zähler entfernt, was in den noch verbleibenden elf Meisterschaftsspielen durchaus aufzuholen wäre. Auf einen Nichtabstiegsplatz fehlen den 96ern noch sechs Punkte.

 


Die Quoten für Hannover gegen Wolfsburg im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000 Bet-at-home
Sieg Hannover 4,30 4,33 3,90 4,20 4,50 4,06
Unentschieden 3,60 3,60 3,70 3,50 3,80 3,59
Sieg Wolfsburg 1,85 1,85 1,90 1,80 1,90 1,83

 

Schwächstes Heimteam gegen schlechteste Auswärtsmannschaft

Somit kommt dem Heimderby gegen Wolfsburg für die Hannoveraner besondere Bedeutung zu. Zwar sind die 96er mit nur sechs Punkten aus elf Heimspielen (2 Siege, 9 Niederlagen) auch das schwächste Heimteam der Liga, die Heimbilanz gegen die Wolfsburger ist aber mit 6:4-Siegen knapp positiv.

Zudem tut sich der VW-Klub in dieser Saison auswärts enorm schwer und ist mit nur einem Sieg in elf Auswärtsspielen (4 Remis, 6 Niederlagen) die schwächste Mannschaft auf fremden Plätzen.

Das letzte Heimspiel gegen den VfL ging für die 96er am 6. Dezember 2014 mit 1:3 verloren, davor gab es aber zwischen 2011 und 2013 vier Heimsiege in Folge.

 

Category: Derbys Deutschland,Hannover 96,VfL Wolfsburg – Author: admin – 5:01 pm

Zwar würde selbst die allseits erwartete Niederlage an diesem Wochenende die 96er natürlich noch nicht endgültig ins Verderben stürzen; nachdem jedoch bereits den letzten 14 Liga-Auftritten kein einziger Sieg entsprang, kämen die Roten im Falle einer weiteren Pleite wohl nicht mehr um den Absturz auf einen der drei Abstiegsplätze herum. Ein solches erstmaliges Aufschlagen auf einem der hintersten Ränge dürfte dem ohnehin angeschlagenen Nervenkostüm der Landeshauptstädter so kurz vor dem Saisonfinale gewiss nicht zuträglich sein – viel bedenklicher noch wäre aber sicherlich die Tatsache, dass der als letzter Joker gezogene Trainerwechsel bei einer Fortsetzung des Tieffluges endgültig wirkungslos verpufft.

Nachdem es dem als Retter-Hoffnung verpflichteten Michael Frontzeck vor wenigen Tagen nicht gelungen war, bei der unglücklichen und somit voll ins Bild passenden 1:2-Niederlage gegen Hoffenheim die Trendwende herbeizuführen, müssen angesichts des auf einen Zähler zusammengeschrumpften Vorsprungs auf den Relegationsplatz mittlerweile wohl schon außergewöhnliche Dinge passieren, um ein Abbrechen der Erstliga-Zelte doch noch zu vermeiden. Nach der undankbaren Prüfung in Wolfsburg stehen gegen Bremen und Augsburg schließlich gleich noch zwei weitere Spiele an, in denen sich Hannover mit Teams aus der oberen Tabellenhälfte messen muss: Sollte hier nicht das eine oder andere Mini-Wunder gelungen, droht dann im abschließenden Heimspiel gegen den SC Freiburg kaum noch etwas zu retten zu sein.

Auch der Nordkurve droht die Zweite Liga

Da sich die 96er bereits beim 1:3 im Hinspiel gegen den VfL Wolfsburg weitgehend chancenlos präsentierten, scheint das Derby für die Gäste auf den ersten Blick zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt auf der Tagesordnung zu stehen: Weil jedoch schon allein die Resultate des Vorjahres daran erinnern, dass auch das niedersächsische Familientreffen seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten folgt, wird von den Hannoveranern dann aber doch vorsichtig darauf spekuliert, dass in der Volkswagen-Arena vielleicht noch am allerbesten der benötigte Rettungsanker ausgeworfen werden kann. Mit zwei denkwürdigen Auftritten (4:0; 3:1) konnten sich die Roten bereits bei ihren letzten beiden Besuchen den wertvollen Dreier in der VW-Stadt sichern – und auch in der Gesamtbilanz hatten die Gäste mit 13:9-Siegen bislang etwas häufiger das bessere Ende für sich.

Dass Hannover allerdings selbst nach einem Abstieg noch immer auf die sportlich derzeit unerreichbaren Wölfe herabschauen würde, ist in erster Linie auf die in der Landeshauptstadt deutlich stärker gelebte Fankultur zurückzuführen: Da es in Wolfsburg durchaus üblich ist, bei Auswärtsspielen jenseits der niedersächsischen Landesgrenzen das zur Verfügung gestellte Kartenkontingent nicht einmal auch nur ansatzweise auszuschöpfen, haben die 96er schon vor längerer Zeit den größeren Rückhalt der Supporter als ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ausgemacht. Umso schmerzlicher kratzte es in den vergangenen Monaten am Selbstverständnis des Vereins, dass sich die Stimmung in der HDI-Arena nach dem Rückzug der Ultras zunehmend der „Friedhofs-Ruhe“ beim ungeliebten Nachbarn angenähert hat: Der kürzlich zwischen Fans und Klub-Boss Kind geschlossene Burgfrieden kommt aufgrund des anstehenden Derbys somit genau zur rechten Zeit.

Der VfL scheint unantastbar

Hatte die Rückkehr der Ultras bereits im letzten Heimspiel gegen Hoffenheim auch zu einer sichtlichen Belebung auf dem Rasen geführt, musste angesichts der dennoch erlittenen Niederlage schlussendlich aber doch das bittere Fazit gezogen werden, dass sogar der viel zitierte 12. Mann dem Absturz der 96er hilflos gegenübersteht. Am kommenden Samstagnachmittag könnte somit nun erneut im Gäste-Block zu beobachten sein, wie sich die anfängliche Zuversicht in blankes Entsetzen zu wandeln beginnt: Insbesondere in der heimischen Volkswagen-Arena scheint der VfL derzeit schließlich selbst die lautstärksten Gegner kaum zu fürchten zu haben.

Dass die in der laufenden Liga-Saison daheim noch ungeschlagenen Wölfe zudem gerade erst mit dem überaus souveränen 4:0-Erfolg im Pokal-Halbfinale bei Arminia Bielefeld ihre Mini-Durststrecke von vier sieglosen Pflichtspielen beendeten, dürfte in jedem Falle eher nicht dafür sprechen, dass es nun im Derby über Gebühr spannend wird – zumal die Truppe von Dieter Hecking durch den auf vier Zähler geschrumpften Vorsprung dazu gehalten wird, sich für die anvisierte Vizemeisterschaft noch einmal ein bisschen ins Zeug zu legen. Für eine Derby-Neuauflage im kommenden Jahr muss man in Niedersachsen deshalb wohl schon der Braunschweiger Eintracht die Daumen drücken, die in Liga zwei nach wie vor um die sofortige Rückkehr in die Bundesliga kämpft.

 

Category: Derbys Deutschland,Hannover 96,VfL Wolfsburg – Author: admin – 11:44 am

Am Premieren-Spieltag der Bundesliga wird auch gleich an die Freunde des Derbys gedacht – das niedersächsische Duell in Hannover sorgt jedoch dafür, dass die Erregungskurve der Fans nach der Sommerpause zunächst einmal nur ganz behutsam nach oben steigt. Aufgrund der weitgehend fehlenden Rivalität bietet sich der Vergleich zwischen den Roten und Grünen schließlich vor allem als Testlauf für künftige Highlights an: So wird es für die 96er nämlich erst dann so richtig ernst, wenn es am 12. Spieltag zu einem Wiedersehen mit Eintracht Braunschweig kommt.

Derby-Verweigerung in Hannover

Während sich Hannover und die Löwen schon seit einem halben Jahrhundert in größtmöglicher Abneigung verbunden sind, wird dem VfL Wolfsburg nach wie vor den Rang eines ernstzunehmenden Gegners verweigert. Nicht einmal die überraschend eingeheimste Meisterschaft anno 2009 konnte etwas an dem Umstand ändern, dass dem VW-Werksklub in der Landeshauptstadt bestenfalls unterkühltes Desinteresse entgegenschlägt. Sich das Duell im nunmehr zwölften Jahr der gemeinsamen Bundesliga-Zugehörigkeit längst zum Dauerbrenner mausert, wird von den jeweiligen Fanlagern allenfalls die kurze Anreise zu den Auswärtsspielen in der Nachbarschaft geschätzt: Die Stadien der beiden Teams sind immerhin gerade einmal knappe 90 Kilometer voneinander entfernt.

Die demonstrativ gelebte Gleichgültigkeit wird somit auch an diesem Samstagnachmittag wieder deutlich machen, dass sich der Reiz eines Derbys keinesfalls aus der geringen räumlichen Entfernung ergibt: Wird eine solche Partie nämlich nicht mit den Emotionen der Zuschauer überreichlich aufgeladen, kann es am Ende tatsächlich nur noch um die gewöhnlichen drei Punkte gehen. Da nach der Sommerpause jedoch beide Vereine große Pläne schmieden, bringt dem Match schon allein der sportliche Wert ein erhebliches Stück Brisanz zurück: Ein Fehlstart in die neue Spielzeit würde dem erhofften Angriff auf die internationalen Startplätze immerhin gleich auf den ersten Metern gewaltig torpedieren.

Beide Teams streben nach Europa

Nichts wird von den gastgebenden 96ern derzeit nämlich mehr gefürchtet, als dass ihr Verein wieder dauerhaft im Mittelmaß versinkt. Hatten die zweijährigen Gastspiele in der Europa League Hannover zwischenzeitlich zum gefühlten Nabel der Welt gemacht, fielen die Leistungen der Mannschaft in der vergangenen Saison unter die mittlerweile deutlich gewachsenen Ansprüche zurück. Der lange Zeit für unfehlbar gehaltene Mirko Slomka bekam in den zurückliegenden Monaten weder die Auswärts- noch die Abwehrschwäche in den Griff – fortan wird nun mit einigen zielgerichteten Verstärkungen versucht, den schleichenden Abwärtstrend gerade noch rechtzeitig in eine freundlichere Richtung zu drehen.

Bei den Wölfen wird dagegen darauf gehofft, dass sich die positive Entwicklung des Frühjahrs nun auch in den Resultaten der neuen Saison niederschlägt: Der im Winter verpflichtete Dieter Hecking hat mit dem VfL zuletzt immerhin bereits eine äußerst vielversprechende Rückrunde hingelegt. Da sich der Verein aufgrund der enttäuschenden Hinserie jedoch tabellarisch permanent jenseits von gut und böse befand, bekam bislang kaum jemand den sportlichen Aufschwung der Mannschaft mit. Umso mehr wird von den Gästen deshalb endlich auch einmal ein stabiler Herbst benötigt, um sich aus dem mittlerweile dreijährigen Dornröschenschlaf befreien zu können.

Gelingt dem VfL die Trendwende?

Ein Auftaktsieg in Hannover wäre folglich ein wichtiges Signal, dass man mit den Wölfen wieder rechnen darf: Durch die inzwischen auf drei Niederlagen angewachsene Negativserie in der AWD-Arena wird die lange Durstrecke des VfL schließlich am besten beispielhaft markiert. Dabei kann so manche dieser Pleiten noch nicht einmal auf eine etwaige Überlegenheit der Roten geschoben werden – erst vor wenigen Monaten stellte der 2:1-Sieg der 96er den eigentlichen Spielverlauf vollständig auf den Kopf.

Vielleicht ist die erwähnte mangelnde Rivalität beider Klubs also letzten Endes sogar darauf zurückzuführen, dass bei der Punktevergabe in aller Regelmäßigkeit Hannover den Zuschlag erhielt – insofern könnte ein gar nicht so unwahrscheinlicher Erfolg der Wölfe die künftigen Derbys möglicherweise erheblich beleben. Denn obwohl die Gastgeber schon seit Jahren den Ruf einer Heimmacht genießen, gehen die Wettanbieter zum Bundesliga-Start von einer richtig engen Kiste aus: Die Siege beider Mannschaften spielen nahezu identische Quoten ein.

31 Aug

VW Derby

Category: Eintr. Braunschweig,VfL Wolfsburg – Author: admin – 1:14 pm

Category: Eintr. Braunschweig,VfL Osnabrück – Author: admin – 6:45 pm

Ein Foulelfmeter entschied zugunsten von Eintracht Braunschweig das kampfbetonte Niedersachsen-Derby. Siegert sah kurz vor Schluss noch die gelb-rote Karte für den VfL Osnabrück.

Elfmeter Tor + Torjubel:

Choreo

Quelle und weitere Bilder braunschweig1895.de

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