Posts Tagged ‘Ostderby’

Category: Derbys Deutschland,Dynamo Dresden,Union Berlin – Author: admin – 10:34 am

 
Nach dem Aufstieg von Dynamo Dresden aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga kommt es in der Saison 2016/17 auch wieder zu Ostderbys zwischen den Klubs aus Köpenick und Sachsen. Die gab es zu DDR-Oberligazeiten regelmäßig, aber in den vergangenen Jahrzehnten waren die beiden Vereine nicht mehr oft in derselben Liga tätig.

 

Dresden nur zu DDR-Zeiten top

Nachdem sich die Dresdner nach der deutschen Wiedervereinigung zu Beginn der 1990er-Jahre noch vier Saisonen in der höchsten Spielklasse halten konnte, erfolgte aufgrund von finanzieller Misswirtschaft der Abstieg in die Regionalliga Nord/Ost, wo man sich einige Jahre lang auch mit dem 1. FC Union Berlin auseinanderzusetzen hatte.

Beiden Klubs gelang dabei zwischenzeitlich der Aufstieg in die 2. Liga, dem jedoch der baldige Abstieg folgte. Aber seit dem Wiederaufstieg im Jahr 2009 ist Union ein fixer Bestandteil der 2. Bundesliga und hat die Dresdner, die erst jetzt wieder zurückkehrten, sportlich überflügelt.

Das war in DDR-Zeiten noch ganz anders, wo Dynamo Dresden acht Mal DDR-Meister wurde, sieben Mal den Pokal gewann und auch im Europapokal auf sich aufmerksam machte.

In der Saison 1988/89 drangen die Schwarz-Gelben im UEFA-Pokal bis ins Halbfinale vor und scheiterten dort am VfB Stuttgart – auf welchen die Dresdner in der nun begonnenen Zweitligasaison ebenfalls treffen werden.

 

Zu DDR-Zeiten war Dynamo Dresden deutlich erfolgreicher als Union Berlin. Das Oberliga-Spiel am 19. März 1977 endete in Berlin mit einem 2:2-Unentschieden. (Quelle: YouTube/RRStorage)


 

Rare Erfolge für Union

Dem gegenüber steht auf der Erfolgsliste der Berliner lediglich ein DDR-Pokalsieg im Jahr 1968. Im Pokalbewerb gelang Union auch der bisher größte Erfolg im gesamtdeutschen Fußball, als man im Jahr 2001 als Drittligist bis ins Finale vordrang und sich im Olympiastadion Schalke 04 mit 0:2 geschlagen geben musste.

Da die Königsblauen für die Champions League spielberechtigt waren, war Union damit sogar für den UEFA-Pokal spielberechtigt, eliminierte dort in der 1. Runde Haka Valkeakoski aus Finnland, ehe man in Runde 2 am bulgarischen Vertreter Litex Lovetsch scheiterte.

 


Die bisherigen Duelle zwischen Union Berlin und Dynamo Dresden in der 2. Liga:

Datum Bewerb Heimteam Auswärtsteam Ergebnis
08.02.2014 2. Bundesliga Union Berlin Dynamo Dresden 0:0
09.08.2013 2. Bundesliga Dynamo Dresden Union Berlin 1:3
12.04.2013 2. Bundesliga Union Berlin Dynamo Dresden 0:0
04.11.2012 2. Bundesliga Dynamo Dresden Union Berlin 0:2
11.02.2012 2. Bundesliga Union Berlin Dynamo Dresden 4:0
12.08.2011 2. Bundesliga Dynamo Dresden Union Berlin 4:0

 

Im Gegensatz zum erst 1953 in der DDR gegründeten Klub Dynamo Dresden, war Union Berlin aber auch bereits vor DDR-Zeiten im deutschen Fußball erfolgreich. Der Vorgängerklub SC Union Oberschöneweide erreichte in der Saison 1922/23 das Finale um die deutsche Meisterschaft und unterlag dort aber in Berlin dem zu jener Zeit überragenden Hamburger SV mit 0:3.

In den vergangenen Jahren ging es mit den Berlinern langsam, aber stetig aufwärts. In den letzten fünf Saisonen rangierte Union am Ende stets auf einem einstelligen Tabellenplatz.

Nach schwachem Saisonstart landete man in der Abschlusstabelle der Saison 2015/16 schließlich auf Platz sechs und stellte damit die bisher beste Zweitligaplatzierung aus der Saison 2001/02 ein.

 

Die direkten Duelle sprechen klar für Union

Die bisher einzigen Duelle der beiden Klubs in der 2. Liga gab es in den Jahren 2011 bis 2014. Von den sechs Begegnungen gewann Dynamo Dresden nur die erste, am 12. August 2011 mit 4:0. Danach blieben die Berliner in fünf Aufeinandertreffen unbesiegt, feierten drei Siege und spielte zwei Mal remis.

Die Unentschieden gab es bei den beiden letzten Heimspielen der Berliner, die jeweils 0:0 endeten. Damit ist Union im Heimstadion “An der Alten Försterei” in der 2. Liga gegen die Dresdner zwar noch ohne Gegentor, in den letzten beiden Partien bekamen die heimischen Fans aber auch keinen Treffer der eigenen Mannschaft zu sehen.

 


Die Quoten für Union Berlin gegen Dynamo Dresden im Wettanbieter Vergleich:

Tipico Bet365 Mybet Interwetten Bet3000 Bet-at-home
Sieg Union Berlin 2,00 2,10 2,15 2,10 2,25 2,10
Unentschieden 3,30 3,40 3,35 3,30 3,60 3,30
Sieg Dynamo Dresden 3,90 3,40 3,35 3,30 3,50 3,29

 

Aber bereits vor dem Aufstieg in die 2. Liga behielt Union in den Duellen mit Dresden die Oberhand und gewann zwischen 2007 und 2009 fünf Spiele in Folge. All diese Erfolge feierten die Berliner mit Trainer Uwe Neuhaus, der von 2007 bis 2014 Union-Trainer war, nun aber mit Dynamo Dresden den Aufstieg schaffte und als Gegner zurückkehrt.

Die Buchmacher sind recht einhellig der Meinung, dass die aktuellen Kräfteverhältnisse für die Köpenicker sprechen und erwarten einen Heimsieg von Union gegen Dynamo.

Das wäre für die Mannschaft von Jens Keller auch deshalb wichtig, weil der Saisonauftakt mit einer unnötigen 1:2-Niederlage in Bochum danebenging. Dagegen durften sich die Dresdner im Duell gegen Fast-Aufsteiger Nürnberg immerhin über ein 1:1-Unentschieden und damit einen Punktgewinn freuen.

 

Category: Carl Zeiss Jena,Rot Weiß Erfurt – Author: admin – 3:48 pm
Jena - Erfurt

Jena - Erfurt

Am Samstag dem 19.03.2011 treffen Carl Zeiss Jena und Rot Weiß Erfurt aufm Ernst-Abbe-Sportfeld zum 117. Thüringen-Derby. Was erwartet uns? Ein volles Haus mit dem harten Kern beider Fangruppen, für RWE gehts um den Aufstieg, für Jena um drei Punkte, um sich weiter von den Abstiegsrängen zu distanzieren, aber für beide geht es in erster Linie ums Prestige.

Das Spiel wird stattfinden, zunächst stand eine Spielverlegung im Raum, da am Samstag rund um Erfurt der Bahnverkehr aufgrund von Bauarbeiten lahm gelegt ist. Es erschwert die Anreise der Erfurter, aber sie werden schon ihre Möglichkeiten finden, Busse stehen bereit, andere fahren mit Autos, außerdem wohnen einige im direkten Umkreis von Jena. Es werden 1.500-2.000 Erfurter erwartet, das Stadion soll noch nicht ausverkauft sein, es sollen noch Restkarten für das Spitzenspiel vorhanden sein.

Im Hinspiel titelten wir Thüringen ist wieder Rot-Weiß, denn Erfurt gewann das Spiel mit 2:1. Jetzt können die Jenenser Spielverderber sein, denn wenn Erfurt noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden möchte, dann muss dieses Spiel gewonnen werden.

Auf Youtube haben wir einen Trailer zum 117. Derby gefunden:

Auf ein gutes Spiel, Sport frei!

Category: Chemnitzer FC,Erzgebirge Aue – Author: admin – 7:49 am

Viertligist Chemnitzer FC hat sich mit einem 2:1 “Derbysieg” gegen Dynamo Dresden ins Sachsenpokokalfinale geschossen, wo sie jetzt auf den Erzrivalen ausm Schacht treffen. Der neue Zweitligist Erzgebirge Aue hatte Mühe im Halbfinale gegen Zwickau, am Ende konnten sich die Veilchen erst in der Verlängerung durchsetzen.

Vielen jungen Fans ist dieses Derby nicht bekannt, besonders wenn sie nichts bis wenig mit dem Ost-Fußball zu tun haben, viele wissen nicht, dass es DAS Derby für beide Teams ist. Leider kommt das Derby nicht mehr oft vor, spielt Wismut doch mittlerweile wieder als frischgebackener Aufsteiger in der zweiten Bundesliga, während der zumindest früher größere CFC in der Regionalliga rumtümpelt und sich mit Vereinen wie VW Wolfsburg II und RB Leipzig rumärgern muss. Da Aue bereits für die erste Runde des DFB Pokals qualifiziert ist, ist Chemnitz ebenso für den deutschen Fußballpokal qualifiziert, das ist ein wenig Balsam für die in den letzten Jahren arg gebeutelten Fans in himmelblau. 150.000€ winken dem Chemnitzer FC, Geld das der Club gebrauchen kann.

Mittlerweile liegt das letzte Duell 7 Jahre zurück, die Rivalität ist aber nach wie vor gegenwärtig. Was können wir am Freitag den 14.05.2010 um 17 Uhr erwarten?

  • ausverkauftes Stadion
  • Pyroshows auf beiden Seiten
  • Choreo im Block der Chemzer
  • gegenseitige Schmähgesänge
  • ein hoffentliches gutes Spiel mit vielen Toren

Ob die Spieler, die morgen aufm Platz stehen, diese Rivalität leben? Vermutlich nicht, aber wenn sie verstehen, was dieses Spiel den Fans bedeuten und für die Fans leben, wenigstens morgen, dann können sie sich ein Stück weit unsterblich machen.

Es geht um mehr, als nur um den Sachsenpokal, es geht um Prestige, um Brisanz, um Kampf und Rivalität, es ist Derbytime, Derby in Sachsen, FC Karl Marx Stadt gegen Wismut Aue.

Category: FC Magdeburg,Hallescher FC – Author: admin – 1:33 pm

Ein tolles Fußballspiel bekam man am vergangenen Wochenende in Sachsen Anhalt zu sehen. Der Hallescher FC empfing den FC Magdeburg zum Derby, die Teams trennten sich in einer guten Partie letzlich 1:1 Unentschieden. Auch wenn in der 70 Minute das Spiel kurzzeitig vom Schiedsrichter unterbrochen wurde, weil aus dem Halle-Block ein Böller aufs Spiel flog, war es im Satadion ein friedliches Derby. Rund ums Stadion jedoch ist es zu einigen Auseinandersetzungen untereinander und gegen die Polizei gekommen. Die Polizei spricht von einem gezielten Angriff von vermummten Personen, die schon vorm Spiel Waffen, darunter Latten und Steine, versteckt haben sollen, um diese gegen die Ordnungskräfte einzusetzen. Dies behaupten zumindest die Einsatzkräfte, die vor Ort waren. Der HFC möchte ein bundesweites Stadionverbot gegen die Randalierer aussprechen, weiter sollen bei Heimspielen künftig nur noch Fanclub-Banner bzw. Zaun- und Schwenkfahnen von den am jeweiligen Spiel beteiligten Mannschaften zugelassen werden, um befreundete Fans aus Erfurt und Leipzig verdrängen, die sich an der Randale beteiligt haben sollen.

Der Fanbeauftragte des FCM machte dagegen der Bundespolizei einen Vorwurf, nachdem es im Vorfeld am Bahnhof zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Fans und Polizei gekommen ist. Der Verein will sich nun gegen solche Polizeieinsätze wehren, denn es kann nicht sein, dass man so das Problem Gewalt rund um den Fußball in den Griff bekommen möchte, indem man prophylaktisch den Gummiknüppel und das Pfefferspray auspackt, um davon Gebrauch zu machen.

Foto mdr.de

Folgendes Video beinhaltet die Choreografien beider Kurven, die Tore und die Randale nachm Spiel:

Category: Derbys Deutschland,Lok Leipzig,Sachsen Leipzig – Author: admin – 5:13 pm

Die Fans von Lok Leipzig und Sachsen Leipzig treffen sich in der nächsten Saison zum Derbyklatsch in der Oberliga. Ein Hingucker für alle Fans dieses Derbyklassikers. Beide Vereine können sich leiden, wie die Moslems das Schwein, wie Bin Laden die USA oder wie Tante Else den Achselschweiß von Ekel Alfred. Doch eine Gemeinsamkeit werden beide Clubs bald haben, den Hass gegenüber Red Bull Leipzig, den Kampf gegen den kommerziellen Fußball und die Erniedrigung von neumodernen “Fans”.

In Kürze wird der SSV Markranstädt, ebenfalls Teil der Oberliga und im Landkreis Leipzig zu Hause, eine Kooperation mit Red Bull eingehen – um dann den kontinuierlichen Aufstieg in den Profifußball anzustreben. Unter neuem Namen allerdings: als Rasen-Ball Leipzig e. V., kurz RB Leipzig, ergo: Red Bull Leipzig. Die Verträge liegen bereits in der Rechtsabteilung.

Die Medien werden diese Übernahme feiern, wie das “Wunder” Hoppenheim und eine Fankultur wird entstehen, bei dem jedem richtigen Fan die Galle hochkommen dürfte. Der DFB samt ihrer Redensführer wird dieses Projekt loben und plötzlich will Hinz und Kunz über dieses neue Fußballwunder sprechen.

Lok und Sachsen sind schon gestraft genug und nun das. Wofür gibt es die 50+1 Regel überhaupt, wenn Investoren wie Bayer, VW, Hopp/SAP und nicht zuletzt Red Bull diese geschickt umgehen?

Solidarität mit Lok und Chemie, gegen die moderne Fußballwelt!!!

Satire kann zur Realität werden:

lt. DFB: “BuLi heisst demnächst: DISNEY-LIGA” !

+++eilmeldung+++

DFB-Zentrale, 30. Mai 2013

Wie der DFB und die DFL heute mitteilten, konnte der Umbau der Fussball-Bundesliga nun auch mit dem neuen Namensgeber, der Walt Disney Corp. abgeschlossen werden.

“Es ist uns gelungen, den deutschen Konsumenten nun endlich eine saubere und familienfreundliche high-end-solution für das Premium-Produkt “Fussball” anzubieten.”, so der amtierende DFL-Vorstandsvorsitzende.

Der Umbau konnte insbesondere in den vergangenen drei Jahren rapide beschleunigt werden. Nachdem bereits bis 2009 der BAYER-Konzern, VW und SAP ihre Produkte auf dem populärsten deutschen Entertainment-Segment platzieren konnten, erlebte die Fussball-Bundesliga in den darauffolgenden Jahren bis heute einen regelrechten Marken-Boom. Red Bull präsentierte sich seit 2009 in Leipzig mit dem RB Leipzig. Es folgten Bertelsmann Gütersloh, das in nur 18 Monaten eine heimelige und medieal hochmoderne Arena für 28.500 Zuschauer mit bis dahin ungeahnten hostility und marketing-Möglichkeiten on location schuf. Nach der Übernahme von Mainz 05 durch den ZDF-Fernsehgarten und der Erlangung der Aktienmehrheit von Langnese beim finanziell angeschlagenen BVB aus Dortmund, der seitdem als “Dolomiti Dortmund” firmiert, konnte auch endlich SIEMENS Unterhaching den FC Bayern von einem Champions-League-Startplatz verdrängen.
Einem weiteren Traditionsverein, dem ehemaligen Bonner SC gelang als “Telekom-Teddys” der Durchmarsch ins Fussball-Oberhaus in Hoffenheimer Manier. Unvergessen bleibt die logistische Meisterleistung, mit der Telekom-Teddys-Macher Callmund die Zuschauer für die in nur 15 Monaten errichtete und mit allen erdenklichen Freizeitangeboten angereicherte, 25.000 Zuschauer fassende Arena direkt aus dem nahegelegenen Phantasialand “ankarrte”, wie er es selbst gerne beschrieb.
Wer kennt heute noch einen Helmut Rahn und seinen Heimatverein Rot-Weiss Essen?! Für Nostalgie ist heute kein Platz mehr – so entschied das RWE nach dem Wegfall der “50+1“ Regel vor drei Jahren. “Energy Essen“ ist seitdem der dritte leuchtende Stern des Ruhrgebiets neben “gazprom schalkski“ und “Dolomiti Dortmund“. Die drei Vereine können ihre Spielstätten immerhin oft zur Hälfte füllen. Denn natürlich verlangte der Umbau zu einer zukunftsträchtigen Liga mit Chancen im europäischen Wettbewerb Opfer: ehemals stolze Traditionsvereine wie Eintracht Frankfurt, der VfB Stuttgart, Werder Bremen und der Hamburger SV konnten dem finanziellen Einsatz der Konzerne nichts entgegen setzen.
Besonders tragisch auch der Fall von Borussia Mönchengladbach, das zwar einen potenten Sponsor hätte präsentieren können, doch scheiterte der Übernahmeversuch seinerzeit an dem Widerstand der Mitglieder, angeführt von einem gewissen “Preussenkasper“, der es nicht hinnehmen wollte, dass der Verein statt “Borussia VfL“ nun „Russia Petrol Mönchengladbach“ heissen sollte.
Keine Chance besassen fortan vormals mächtige Mäzene wie der Nürnberger Teppich-Klopfer oder Martin Kind in Hannover. Im Kampf der Mogule um den attraktivsten Markt in Europa, gelang es Ferrero mit „Nutella Offenbacherers“ als letztem Konzern einen Startplatz in der künftigen Disney-Liga zu ergattern, ehe sie nach amerikanischem Vorbild gesperrt wurde: Abstiege waren den Investoren nicht zuzumuten. Und wo kein Abstieg, da auch kein Aufstieg.

DFL und DFB betonen unisono, dass die Disney-Liga ein hohes Maß an sozialer Verantwortung widerspiegele; die Wahl der Sponsoren trage dem Rechnung. Auf den Trikots dürfen heute keine Bier-Marken mehr angepriesen werden, sondern nur familienfreundliche Produkte wie Brause-Getränke oder Spielwaren. Die immerhin halbvollen Stadien (alle um die 25.000 – 30.000 Zuschauer) reflektierten den Erfolg der Disney-Liga.
Einwänden, in der 2. Liga, der sogenannten „Traditions-Liga“ mit Vereinen wie eben Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, dem 1.FC Köln, Werder Bremen, dem Hamburger SV, dem Club aus Nürnberg, Hannover 96, Fortuna Düsseldorf, 1860 München oder Hertha BSC Berlin , seien die Stadien aber stets ausverkauft, die Zuschauerzahlen 4 x höher und die Stimmung unvergleichlich gegenüber den Arbeitskreisen „Stimmung“ der Disney-Liga, entgegnen die DFL-Macher:
„Wir präsentieren ein Hochglanz-Produkt und akzeptieren auch nur Hochglanz-Vereine mit auf Hochglanz poliertem Image. Startschwierigkeiten bleiben nicht aus. Wir anerkennen allerdings das Markt-Potenzial einiger Vereine aus der schmuddeligen “Traditions-Ecke“. Und wir haben einen großen Sponsoren-Pool“. Die Disney.Liga ist offen für Expansionen. Wenn also ein Verein sich an einen unserer Partner aus dem Sponsoren-Pool verkaufen möchte…, willkommen!“

Uberblick DISNEY-Liga:
1. VW Wolfsburg
2. SAP Hoffenheim
3. BAYER Leverkusen
4. RED BULL Leipzig
5. BERTELSMANN Gütersloh
6. SIEMENS Unterhaching
7. TELEKOM Teddys Bonn
8. RWEnergy Essen
9. gazprom schalksi
10. DOLOMITI Dortmund
11. NUTELLA Offenbacherers
12. MICROSOFT Magdeburg
13. COCA COLA Cottbus
14. FC ALLIANZ München
15. PLAYSTATION Potsdam
16. Alemannia ALDI
17. NESTLE Neuruppin
18. LUFTHANSA Rostock

Quelle borussen.net
geschrieben von vaughn

Category: Lok Leipzig,Sachsen Leipzig – Author: admin – 12:58 pm

Ein deutsches Derby der besonderen Sorte. Zwei versunkene Traditionsclubs und ihre Anhänger im Fokus von derbysieg.com. In der nächsten Saison steht Leipzig wieder Kopf, die Fans können es kaum erwarten, die Staatsmacht hingegen könnte auf dieses Duell gut und gern verzichten. Es kommt wieder zum Leipziger Stadt-Derby, zwar nur in Liga 5, dennoch dürfte sich bei diesem Spiel das Zentralstadion gut füllen. “Chemie” Leipzig, stark bedroht von der Insolvenz, auch bei Lok sieht es finanziell nicht wesentlich besser aus, für beide verschafft dieses Derby zusätzliche Einnahmen. Zwar werden es nicht wie einst 100.000 Zuschauer sein, aber mit geschätzten 10.000 Fans kann sich ein Match in der Oberliga schon sehen lassen. Eine Bereicherung für Leipzig, für alle Fans von Fußball-Derbies und für Derbysieg.com.

Trailer Leipzig Derby 2008