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Category: Derbys Osteuropa – Author: admin – 1:12 pm

Wer sich ein wenig mit dem osteuropäischen Fußball beschäftigt, dem wird eine ganz besondere Beziehung genau so schnell ins Auge fallen wie attraktive online Bonus-Codes, die man nicht ungenutzt links liegen lassen kann: Die Rivalität zwischen Partizan und Roter Stern Belgrad ist nämlich weit über die Grenzen bekannt und hat vor knapp zwei Jahren schon düstere Schlagzeilen geschrieben. Aber was hat es mit der nun mehr als problematischen Beziehung der beiden Belgrader Clubs auf sich?

Dass zwei Vereine aus derselben Stadt oder derselben Region eine gesunde Rivalität pflegen, ist an sich nichts Außergewöhnliches. Deutsche Beispiele gibt es dafür schließlich genug; dafür müssen wir uns nur die Ruhrpott-Derbys ansehen, die regelmäßig für flammende Leidenschaft sorgen. Und wenn der Konkurrenzkampf friedlich bleibt, ist gegen eine gesunde Rivalität auch nichts einzuwenden. Doch oftmals wird die Grenze zwischen rivalisierenden Fan-Gesängen und handfesten Auseinandersetzungen überschritten. Und in Belgrad hat diese Feindschaft einen traurigen und gewaltsamen Tiefpunkt erreicht.

Das Belgrader Derby als Negativ-Höhepunkt

Die Rivalität zwischen den beiden Clubs geht schon auf die Gründungsgeschichten zurück, als sich ein Teil des ehemaligen gemeinsamen Vereins nach einem Streit abspaltete, um eine eigene Mannschaft zu gründen. Seitdem entwickelte sich die Beziehung zwischen den Teams immer drastischer, und ihre Begegnungen auf dem Platz wurden zu den von Zuschauern begehrtesten Derbys der Saison. Mittlerweile werden Spiele zwischen Partizan und Roter Stern sogar über die Landesgrenzen hinaus übertragen; speziell die Partie im Dezember 2017 sorgte für mediale Aufmerksamkeit – allerdings nicht wegen der sportlichen Leistungen, sondern vielmehr wegen der blutigen Eskalation zwischen Fangruppen und Hooligans auf den Tribünen.

Gewaltsame Szenen anstatt Fußball-Vergnügen

Wo eigentlich ein launisches Fußballspiel stattfinden soll, fand im Dezember 2017 ein blutiges Spektakel statt, bei dem 17 Menschen verletzt wurden und ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Beteiligten schlugen sich mit Gürtelschnallen, Schlagstöcken, Fäusten und mehr die Körper blutig. Feuerwerke hüllte die Tribünen in dunkle Nebelschwaden. Die Ausgangslage des Eklats ist zwar nicht ganz klar, doch am Ende stand das gewohnte Bild der sich verfeindeten Fangruppen. Hooligans, die vor Ort waren, sorgten für besonders gewaltsame Szenen, sodass die Polizei mit gesicherten Westen und Schutzkleidung ausrücken musste, um die Krawalle unter Kontrolle zu bringen. Ausschreitungen ist man hier zwar gewohnt, doch in diesem Ausmaß – eine regelrechte Orgie von unzähligen sich bekämpfenden Fans aus beiden Lagern – setzte eine neue Marke.

Dabei sollte doch eigentlich der Fußball im Vordergrund stehen. Doch das Spielgeschehen rückte natürlich komplett in den Hintergrund. Ein echter “Fan” des Sports an sich hat mit solchen gewalttätigen Eskapaden nichts am Hut, doch das Extrem der vor allem in Belgrad rivalisierenden Clubs mit den damit verbundenen Feindseligkeiten kommt leider vor und wirft ein Schatten aus das Bild eines friedlichen und in allen Gesellschaftsbereichen beliebten Sports.